Wissenschaftliche Studie, 2011
352 Seiten
Teil 1 Einführung und Erweiterung der Interkulturellen Theorie und Praxis
1. Aspekte des Interkulturellen
2. Ein Silberstreifen am Horizont
3. Was ist Kultur?
4. Kritische Zwischenevaluation
5. Das Zwiebelmodell
6. Das Eisbergmodell
7. Formulierung eines Kultur-Management Gesetzes
8. Der Diagnostiker-Profiler. Das 3D-12-Oktaven DOME-Transcultural Management Modell
9. Die Optimierung des Diagnostiker-Profilierers
10. Kulturdimensionen
11. Geometrie der Kulturdimensionen
12. Kulturebenen
13. Interkulturelle Managementstile
14. Das Management globaler Business Teams
15. Intrapsychisches Prozessmanagement und interkulturelles Kommunikationsmanagement
Part 2 The Cultural Alchemy of the Quantum Cultural Effect
A COMPLETE REVIEW AND ENHANCEMENT OF THE STATE-OF-THE-ART INTERCULTURAL PARADIGM
1. The state of the intercultural art and science: On human relativity in intercultural research
2. Enhancing the intercultural art and science: Sources, models and the achievement of supreme cultural intelligence
3. Synopsis of inter-/transcultural management instruments: Skills, formulas and techniques
4. Inter-/transcultural reference terminology:
Postscriptum: Die eschatologische kulturelle Diversitätserkenntnis
Die Arbeit zielt darauf ab, ein ganzheitliches, transkulturelles Managementmodell zu entwickeln, das über rein interkulturelle Ansätze hinausgeht, indem es psychologische, philosophische und wissenschaftliche Erkenntnisse integriert, um Diversität als strategischen Erfolgsfaktor zu nutzen.
Das Eisbergmodell
Das Eisbergmodell ist eine plastischere Optik des Zwiebelmodells. Die Spitze des Eisbergs entspricht der sichtbaren Manifestation von Kultur, insbesondere den Verhaltensmustern.
Die diesen zugrunde liegenden Werte, die mentale Software oder die gruppenspezifische kollektive Programmierung, die allein imstande ist, diesen Verhaltensmustern Sinn zu geben, sie zu deuten, und somit Falschattributionen zu vermeiden, liegt unsichtbar unter dem Wasserspiegel. Der Grossteil davon ist unbewusst oder latent bewusst, implizit, wie der Zwiebelkern. Jede interkulturelle Arbeit erfordert daher eine Sensibilisierung für diese Dialektik des Manifestierten und des Nichtmanifestierten der Kultur. Idealerweise ist es die Fähigkeit wie F. Scott Fitzgerald sagt, „zwei entgegengesetzte Gedanken gleichzeitig im Bewusstsein zu haben und dennoch handlungsfähig zu bleiben“. Laut ihm ist das ein Kennzeichen vorzüglicher Intelligenz. Doch eigentlich müssen mindestens vier Dinge gleichzeitig dem Bewusstsein präsent sein, da ja mindestens zwei Individuen an einem kulturübergreifenden Interfacing teilnehmen, das heisst zwei Verhaltens-/Handlungsebenen mit der jeweils dazugehörigen sinngebenden mentalen Software.
Aspekte des Interkulturellen: Dieses Kapitel thematisiert die Herausforderungen der Globalisierung und die Notwendigkeit, interkulturelle Begegnungen zum Nutzen aller Beteiligten zu gestalten.
Ein Silberstreifen am Horizont: Hier wird die Überwindung von kulturbedingten Konflikten durch eine Verschiebung der mentalen Systematik und die Integration einer noetischen Perspektive diskutiert.
Was ist Kultur?: Der Begriff Kultur wird systematisch kontrastiert und als gruppenspezifische mentale Programmierung definiert, die das Individuum in seinem Umfeld steuert.
Kritische Zwischenevaluation: Eine Reflexion über die Grenzen bestehender Kulturmodelle, insbesondere der Forschung von Hofstede, und die Notwendigkeit einer kontextuellen Ergänzung.
Das Zwiebelmodell: Vorstellung des Zwiebeldiagramms zur Veranschaulichung der verschiedenen Schichten kultureller Programmierung von sichtbaren Praktiken bis zu verborgenen Grundwerten.
Das Eisbergmodell: Beschreibung der plastischen Analogie des Eisbergs zur Unterscheidung zwischen sichtbarem Verhalten und den unter dem Wasserspiegel liegenden kulturellen Werten.
Formulierung eines Kultur-Management Gesetzes: Einführung in das Dome-Modell als architektonische Metapher zur Integration der Pole von Erde (Natur) und Kult (Geist).
Der Diagnostiker-Profiler. Das 3D-12-Oktaven DOME-Transcultural Management Modell: Detaillierte Erläuterung des multidimensionalen Profilers zur Erfassung kultureller Werte- und Verhaltensprofile.
Die Optimierung des Diagnostiker-Profilierers: Darlegung der Erweiterung des DOME-Modells um zusätzliche Dimensionen zur Leistungsoptimierung und ganzheitlichen Integration.
Kulturdimensionen: Definition von Kulturdimensionen als technische Parameter für die Kulturanalyse und deren Rolle bei der Strukturierung menschlicher Diversität.
Geometrie der Kulturdimensionen: Anwendung von Radardiagrammen zur synoptischen Visualisierung von Kulturprofilen in multikulturellen Teams.
Kulturebenen: Verfeinerung der Analyse durch die Identifikation von Kulturebenen, die über die Primärsozialisation hinausgehen.
Interkulturelle Managementstile: Untersuchung situativer Führungsstile unter Berücksichtigung kultureller Präferenzen und der Interdependenz zwischen Führungskraft und Mitarbeitern.
Das Management globaler Business Teams: Strategische Ansätze zur Steuerung multikultureller Teams und zur Nutzung von Diversität als Innovationsfaktor.
Intrapsychisches Prozessmanagement und interkulturelles Kommunikationsmanagement: Analyse psychologischer Mechanismen der Kulturverarbeitung und Strategien zur bewussten Steuerung dieser Prozesse.
Interkulturelles Management, Transkulturelle Kompetenz, Kulturdimensionen, Noetik, DOME-Modell, Organisationskultur, Diversity Management, Mentale Programmierung, Interkulturelle Kommunikation, Global Business Teams, Synergie, Identität, Wertepräferenzen, Kulturvergleich, Transdisziplinarität.
Das Buch bietet einen ganzheitlichen Ansatz für das interkulturelle Management, indem es theoretische Grundlagen wie Kulturdimensionen mit innovativen Modellen zur transkulturellen Kompetenzentwicklung verbindet.
Zu den zentralen Themen gehören die Definition von Kultur, die Analyse kultureller Prägungen, das Management von Diversität in globalen Teams sowie die noetische und ethische Integration kultureller Unterschiede.
Das primäre Ziel ist es, den Leser zu befähigen, kulturelle Differenzen nicht nur zu verstehen und zu respektieren, sondern diese durch das "Dome-Modell" systematisch zu steuern und als strategischen Vorteil zu nutzen.
Der Autor stützt sich auf empirische Modelle namhafter Kulturforscher (z.B. Hofstede, Trompenaars, Hall), integriert aber zusätzlich Ansätze aus der Psychosomatik, Philosophie, Systemtheorie und der Quantenphysik.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung und Erweiterung interkultureller Theorien, die Vorstellung des 3D-12-Oktaven DOME-Modells, das Management globaler Teams sowie die psychologische Steuerung interkultureller Kommunikationsprozesse.
Transkulturalität, Interkulturelle Kompetenz, Noetik, Kulturdimensionen, DOME-Profiler, Synergie und kulturelle Intelligenz.
Es ist ein diagnostisches und analytisches Instrument, das zwölf Dimensionen nutzt, um die psychologische Architektur einer Führungskraft im globalen Kontext zu erfassen und zu steuern.
Die noetische Ebene dient als übergeordnete Metadimension, die es ermöglicht, kulturelle Konditionierungen bewusst zu transzendieren und als "Kommandozentrale" für ein konfliktfreies, integratives Management zu fungieren.
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