Diplomarbeit, 2008
81 Seiten, Note: 2,0
Diese Diplomarbeit untersucht die Online-Angebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland. Ziel ist es, die medienpolitische und medienökonomische Einordnung dieser Angebote zu analysieren und die Relevanz der bestehenden Regulierung im Kontext des sich verändernden Medienmarktes zu überprüfen. Die Arbeit beleuchtet die Argumente für und gegen ein Marktversagen im Online-Bereich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Die Einleitung stellt die Relevanz der Thematik dar und skizziert den Aufbau der Arbeit. Das Kapitel Medienpolitische Einordnung beleuchtet die bestands- und entwicklungsspezifischen Aspekte sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Die medienökonomische Analyse befasst sich ausführlich mit dem Marktversagen im Online-Bereich, untersucht verschiedene Aspekte wie Informationsasymmetrien und öffentliche Güter und analysiert die Regulierung der öffentlich-rechtlichen Online-Angebote, inklusive des Drei-Stufen-Tests.
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Online-Angebote, Marktversagen, Regulierung, Medienpolitik, Medienökonomie, Digitalisierung, Konvergenz, Informationsasymmetrien, öffentliche Güter, Drei-Stufen-Test, Rundfunkstaatsvertrag.
Die Legitimation ergibt sich aus dem verfassungsrechtlichen Auftrag zur Grundversorgung und der Kompensation von Marktversagen im Rundfunkbereich.
Ein im 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag festgelegtes Verfahren, das prüft, ob neue Online-Angebote den demokratischen Bedürfnissen entsprechen, einen qualitativen Beitrag leisten und den Wettbewerb nicht unzumutbar beeinträchtigen.
Die Analyse untersucht Faktoren wie Informationsasymmetrien, öffentliche Güter, meritorische Aspekte und externe Effekte, die ein Marktversagen begründen könnten.
Die Konvergenz der Medien führt zu einer Verschmelzung klassischer Sparten im Internet, was neue rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen erfordert.
Kritiker führen Wettbewerbsverzerrungen gegenüber privaten Anbietern (z. B. Zeitungsverlagen) an und hinterfragen die Reichweite des Funktionsauftrags im Netz.
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