Diplomarbeit, 2003
120 Seiten, Note: 1.0
Die Diplomarbeit untersucht das Genre der Quiz- und Game Shows aus der Perspektive der Cultural Studies. Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Popularität dieses Genres im deutschen Sprachraum zu analysieren und die theoretischen Ansätze der Cultural Studies auf dieses Phänomen anzuwenden. Die Arbeit beleuchtet die historischen Entwicklungen der Quizshow sowie die spezifischen Merkmale des Fernsehens im Kontext der Cultural Studies.
Die Arbeit konzentriert sich auf das Genre der Quiz- und Game Shows, die Cultural Studies als theoretischen Rahmen, das Fernsehen als Medium der Populärkultur und zentrale Begriffe wie Wissen, Macht, Vergnügen, Spiel und Konsum. Die Arbeit analysiert die Geschichte der Quizshow, die Rezeption der Cultural Studies im deutschsprachigen Raum und untersucht die Bedeutung von Quizshows im Kontext der Populärkultur.
Quiz- und Gameshows galten oft als „belächelte“ Programme der Populärkultur, weshalb sich die Wissenschaft bisher kaum mit ihrer großen Popularität auseinandergesetzt hat.
Die Arbeit nutzt den Ansatz der Cultural Studies, da dieser populärkulturelle Formen als wissenschaftlich wertvoll betrachtet und Machtstrukturen sowie gesellschaftliche Normen analysiert.
Der Skandal um manipulierte Big-Money-Shows in den USA beendete eine Phase der Euphorie und hatte weitreichende Folgen für die Entwicklung des Genres.
Im deutschsprachigen Fernsehen lag lange Zeit ein stärkeres Gewicht auf Bildung und Information, bevor in den 80er Jahren eine verstärkte Amerikanisierung und in den 90ern ein Revival des klassischen Quiz stattfand.
Es wird zwischen der klassischen Quizshow, dem Fernseh-Gesellschaftsspiel, der handlungsorientierten Game Show und Formaten für Kinder und Jugendliche differenziert.
Polysemie bezeichnet die Mehrdeutigkeit von Medientexten. Die Arbeit untersucht, wie Zuschauer durch verschiedene Methoden wie Ironie oder Metaphorik Texte unterschiedlich dekodieren.
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