Diplomarbeit, 2011
52 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Die Europäische Union
2.1 Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten
2.2 Die Osterweiterung 2004 und 2007
2.2.1 Übergangsregelungen
2.2.2 Arbeitnehmerfreizügigkeit und Dienstleistungsfreiheit
3 Der Fachkräftemangel
3.1 Begriff, Messung und Ausmaß
3.2 Die Bedeutung der Fachkräfte-Qualifikation in Deutschland
3.3 Fachkräftelücke am Beispiel von MINT-Akademiker
3.4 Maßnahmen der Fachkräftesicherung
3.4.1 Ausbildung / Weiterbildung
3.4.2 Vereinbarkeit von Familien und Beruf
3.4.3 Beschäftigung von älteren Fachkräften
3.4.4 Anwerbung von ausländischen Fachkräften
3.4.5 Zusammenfassung
4 Arbeitsmigration in Deutschland
4.1 Rückblick in die Vergangenheit
4.2 Motive für die Arbeitsmigration
4.3 Attraktivität Deutschlands als Zielland der Arbeitsmigranten
4.3.1 Abschaffung der Vorrangprüfung
4.3.2 Anerkennung der ausländischen Abschlüsse
4.3.3 Senkung der Mindesteinkommensgrenze
4.3.4 Einführung des Punktesystems
4.3.5 Abwanderung der deutschen Bürger stoppen
4.3.6 Willkommenskultur
4.4 Unterschiedliche Meinungen der Politik, Wirtschaft, Gewerkschaft
4.5 Zusammenfassung
5 Arbeitsmigration von Polen nach Deutschland
5.1 Rückblick in die Vergangenheit
5.2 Motive der Arbeitsmigration von Polen nach Deutschland
5.3 Der aktuelle Arbeitsmarkt in Polen
5.4 Prognosen der Arbeitsmigration von Polen nach Deutschland nach dem 01.Mai 2011
5.5 Schlussfolgerungen für Polen
5.5.1 Positive Auswirkungen
5.5.2 Negative Auswirkungen
5.6 Schlussfolgerungen für Deutschland
5.6.1 Positive Auswirkungen
5.6.2 Negative Auswirkungen
6 Fazit
6.1 Resümee
6.2 Zukunftsorientierte Betrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit im Rahmen der EU-Osterweiterung ab Mai 2011 auf den deutschen Arbeitsmarkt, insbesondere unter dem Gesichtspunkt des bestehenden Fachkräftemangels und am Beispiel der Arbeitsmigration aus Polen.
3.1 Begriff, Messung und Ausmaß
Der Fachkräftemangel stellt ein Ungleichgewicht zwischen dem Fachkräfteangebot und der Fachkräftenachfrage dar. Die Ursachen sind ein relativ starker Anstieg der Nachfrage nach Arbeitskräften mit einem bestimmten Qualifikationsniveau.
Ein Fachkräftemangel wird verursacht durch Mangel an allgemeiner und beruflicher Ausbildung oder durch weitreichendere soziale und wirtschaftliche Faktoren wie neue technologische Entwicklungen. Darüber hinaus gehören zu den wesentlichen Ursachen des Fachkräftemangels fehlende Investitionen der Unternehmen in den qualifizierten Nachwuchs, die Abwanderung der deutschen Staatsbürger, vor allem aber der demografische Wandel. Die Alterung der Gesellschaft hat eine tief greifende Auswirkung auf das gesamte Wirtschaftssystem, die Produktion und auf den Arbeitsmarkt. In 25 Jahren wird jeder dritte Bürger Deutschlands über 60 Jahre alt sein, das ist mehr als doppelt so hoch bei den 20 bis 60-Jährigen wie heute.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Problemstellung des Fachkräftemangels dar und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für EU-Beitrittsstaaten am Beispiel Polens zu analysieren.
2 Die Europäische Union: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung der EU, die Osterweiterung 2004 und 2007 sowie die rechtlichen Bestimmungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit und das 2+3+2 Übergangsmodell.
3 Der Fachkräftemangel: Hier werden Ursachen und Ausmaß des Fachkräftemangels in Deutschland detailliert analysiert und verschiedene Maßnahmen zur Fachkräftesicherung wie Ausbildung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Anwerbung ausländischer Fachkräfte diskutiert.
4 Arbeitsmigration in Deutschland: Dieses Kapitel beschreibt die Geschichte der Arbeitsmigration nach Deutschland, analysiert Motive und bewertet Strategien zur Steigerung der Attraktivität für Fachkräfte, etwa durch Abbau von Barrieren.
5 Arbeitsmigration von Polen nach Deutschland: Es werden deutsch-polnische Migrationsbeziehungen analysiert, der aktuelle polnische Arbeitsmarkt bewertet, Migrationsprognosen erstellt und die Auswirkungen für beide Länder diskutiert.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und liefert eine zukunftsorientierte Betrachtung über notwendige gesellschaftspolitische Maßnahmen zur Integration von Zuwanderern.
Arbeitnehmerfreizügigkeit, EU-Osterweiterung, Fachkräftemangel, Arbeitsmigration, Deutschland, Polen, Demografischer Wandel, Zuwanderungspolitik, Fachkräftesicherung, MINT-Berufe, Arbeitsmarkt, Punktesystem, Wirtschaft, Qualifizierung, Integration.
Die Abschlussarbeit beschäftigt sich mit der Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für Bürger der 2004 beigetretenen EU-Staaten im Mai 2011 und untersucht, inwieweit dies den Fachkräftemangel in Deutschland mindern kann.
Zentrale Themen sind die Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU, der demografische Wandel, der Fachkräftemangel in Deutschland sowie die Analyse der Arbeitsmigration, insbesondere am Beispiel von Polen.
Das Ziel ist herauszufinden, ob der Standort Deutschland durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit eine Entlastung am Arbeitsmarkt erfährt und wie attraktiv Deutschland für hochqualifizierte Arbeitsmigranten ist.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Datenanalyse, wobei aktuelle Studien renommierter Institute und offizielle Statistiken zur Migrations- und Arbeitsmarktentwicklung ausgewertet wurden.
Im Hauptteil werden die historischen EU-Grundlagen, die spezifischen Herausforderungen des Fachkräftemangels, die Geschichte der Arbeitsmigration in Deutschland und die deutsch-polnischen Migrationsbeziehungen ausführlich analysiert.
Die wichtigsten Schlagworte sind Arbeitnehmerfreizügigkeit, Fachkräftemangel, Arbeitsmigration, EU-Osterweiterung sowie Zuwanderungspolitik.
Aufgrund der geographischen Nähe und bestehender Netzwerke gilt Polen als wichtiges Herkunftsland für Arbeitsmigranten, wobei die Arbeit die Chancen und Risiken dieses Migrationsstroms für beide Länder beleuchtet.
Neben rechtlichen Rahmenbedingungen wie der Anerkennung von Abschlüssen spielen Faktoren wie das Lohnniveau, die Willkommenskultur, die Qualität des Bildungssystems und die Möglichkeit der Familienintegration eine entscheidende Rolle.
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