Examensarbeit, 2003
72 Seiten
Die Arbeit untersucht die Entstehung von Schulangst bei Kindern im Vorschul- und Grundschulalter. Dabei werden entwicklungspsychologische Erklärungen und empirische Untersuchungen herangezogen, um die Ursachen von Schulangst zu analysieren und Handlungsmöglichkeiten für Eltern und Lehrer aufzuzeigen. Das Hauptziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Entstehung und Bewältigung von Schulangst zu entwickeln.
Das erste Kapitel führt in die Thematik der Schulangst ein und beschreibt die Relevanz des Themas im Kontext der pädagogischen Praxis. Das zweite Kapitel befasst sich mit theoretischen Grundlagen der Angst, beleuchtet verschiedene Angstdefinitionen und -theorien sowie die Abgrenzung von Angst, Furcht und Phobie. Schulangst wird dabei näher betrachtet und in Leistungsangst und soziale Angst unterteilt. Das dritte Kapitel untersucht die entwicklungspsychologischen Faktoren, die zur Entstehung von Schulangst bei Kindern im Vorschul- und Grundschulalter beitragen. Dabei werden sowohl die familiären als auch die institutionellen Bedingungen analysiert, um das Fehlverhalten von Eltern und Lehrern im Hinblick auf die Entstehung von Schulangst zu verdeutlichen. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse von Erziehungsstilen, elterlichen Verhaltensweisen und der Bedeutung von Lehrer-Schüler-Beziehungen im Entstehungsprozess von Schulangst. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit Handlungsmöglichkeiten von Lehrkräften zur Vermeidung und Verminderung von Schulangst. Es werden verschiedene Strategien und Interventionen aufgezeigt, die Eltern und Lehrer im Umgang mit schulängstlichen Kindern unterstützen können. Das fünfte Kapitel beschreibt eine empirische Untersuchung, die mit Hilfe des Kindes-Angst-Test II an der Don-Bosco-Schule und in den Kindergärten >>Rappelkiste« und »>Wiedenhoff<< durchgeführt wurde. Die Auswertung der Testergebnisse soll Erkenntnisse über die Prävalenz von Schulangst bei Kindern im Vorschul- und Grundschulalter liefern.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Schulangst, Entwicklungspsychologie, Angsttheorien, Familiäre Bedingungen, Institutionelle Bedingungen, Lehrerverhalten, Erziehungsstile, empirische Forschung, Kindes-Angst-Test II.
Leistungsangst bezieht sich auf die Furcht vor Versagen bei Aufgaben und Prüfungen, während soziale Angst die Furcht vor Ablehnung durch Mitschüler oder Lehrer beschreibt.
Ein zu hoher Leistungsdruck durch die Eltern, ein autoritärer oder überbehütender Erziehungsstil sowie mangelnde emotionale Unterstützung können die Entstehung von Ängsten fördern.
Durch ein schülerfreundliches Verhalten, transparente Leistungsbewertungen, die Schaffung einer angstfreien Atmosphäre und die Förderung individueller Stärken statt bloßem Vergleichsdruck.
Der KAT II ist ein psychologisches Testverfahren zur Erfassung von Ängstlichkeit bei Kindern, das in der Arbeit zur Untersuchung von Schülern und Vorschülern eingesetzt wurde.
Ja, Ängste vor dem kommenden Lebensabschnitt Schule oder Trennungsängste können bereits im Vorschulalter auftreten und sich körperlich, etwa durch Bauchschmerzen, äußern.
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