Diplomarbeit, 2003
160 Seiten, Note: 1,0
1. Einführung
1.1 Zielsetzung der Untersuchung
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen des Wissensmanagements
2.1 Was ist Wissen?
2.1.1 Abgrenzung zwischen Daten, Informationen und Wissen
2.1.2 Formen der Wissensspeicherung
2.2 Was ist Wissensmanagement?
2.2.1 Ziele des Wissensmanagements
2.2.2 Bausteine des Wissensmanagements
2.2.3 Instrumente des Wissensmanagements
3. Die Ministerialverwaltung
3.1 Aufbau und Organisation
3.2 Informations- und Wissensarten der Ministerialverwaltung
3.3 Verwaltungskultur
3.4 Wandel der Verwaltung
4. Notwendigkeiten von Wissensmanagement in der Ministerialverwaltung
5. Bestandsanalyse: Wissensmanagement in der Ministerialverwaltung
5.1 Wissensmanagement auf der Bundesebene
5.1.1 Informations- und Wissensmanagement im Bundesverwaltungsamt
5.1.2 Vorhaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
5.1.3 Wissensmanagement im Bundesministerium für Arbeit
5.1.4 Vorhaben des Bundesministeriums für Umwelt
5.1.5 Vorhaben des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft
5.1.6 Wissensmanagement im Bundesamt für Finanzen
5.2 Wissensmanagement-Projekte am Beispiel einiger Bundesländer
5.2.1 Projekte im Finanzministerium und im Ministerium für Schule, Wissenschaft und Forschung in Nordrhein-Westfalen
5.2.2 Wissensmanagement in der Verwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg
5.2.3 Wissensmanagement in der Senatsverwaltung für Justiz und in der Senatsverwaltung für Finanzen in Berlin
5.3 Gesamteinschätzung: Wissensmanagement in der Ministerialverwaltung
6. Bedarfsanalyse: Wissensmanagement in der Berliner Verwaltung
6.1 Untersuchungsmethodik und Befragungsumfang
6.2 Fragebogenerstellung
6.3 Untersuchungsfragen
6.4 Pretest und Fragebogen-Feedbacks
6.5 Auswertung, Analyse und Interpretation der Befragungsergebnisse
7. Die Etablierung von Wissensmanagement am Beispiel der Abteilung Stadt- und Freiraumplanung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Berlin
7.1 Aufbau und Organisation der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Berlin
7.2 Die Abteilung Stadt- und Freiraumplanung
7.3 Anlass und Zielsetzung für die Einführung von Wissensmanagement
7.4 Umsetzung des Wissensmanagement-Projektes
7.5 Nutzen für die Abteilung als Organisation und für die MitarbeiterInnen
7.6 Konsequenzen der Etablierung des Wissensmanagement Projektes
7.7 Mitarbeiterbefragung zum abteilungsinternen Intranetangebot
7.7.1 Durchführungsmethodik und Befragungsumfang
7.7.2 Darstellung der Untersuchungsergebnisse
7.8 Ausblick
8. Die Planung einer Etablierung von Wissensmanagement am Beispiel der Abteilung Städtebau und Projekte (II) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Berlin
8.1 Die Abteilung Städtebau und Projekte
8.2 Anlass und Zielsetzung der Befragung in der Abteilung II
8.3 Durchführungsmethodik und Befragungsumfang
8.4 Auswertung und Interpretation der Befragungsergebnisse
9. Konzept für ein Wissensmanagement in der Ministerialverwaltung
9.1 Vorgehensmodell für Wissensmanagement-Projekte
9.2 Rechtliche Rahmenbedingungen
9.3 Wissensmanagement-Lösungsvorschläge für die Ministerialverwaltung
10. Perspektiven des Wissensmanagement in der Ministerialverwaltung
Diese Arbeit zielt darauf ab, die Notwendigkeit von Wissensmanagement innerhalb der ministeriellen Verwaltung zu begründen und erste Lösungsansätze zu entwickeln, um eine Leitidee für die Umsetzung zu schaffen. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse des Ist-Zustands, der Identifikation von Bedarfen sowie der Etablierung praktischer, auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter zugeschnittener Instrumente.
Die Notwendigkeiten von Wissensmanagement
Die Veränderungen der Gesellschaft, des Rechts, die Entwicklung im Stand des Wissens, die technologischen Fortschritte, die modernen Arbeitsformen und noch viele weitere Faktoren regeln die Erwartung an das heutige Verwaltungsverfahren. Eine Schwächung der Anforderungen ist in ferner Zukunft nicht absehbar, da die Verwaltungsreform immer weitere und höhere Erwartungen an ihre Behörden stellt. Um diesen Forderungen gerecht zu werden, müsste die Verwaltung ein erhebliches Ausmaß an Wissensmanagement betreiben.
Um die wichtigste Ressource „Wissen“ der Verwaltung zu sichern und zu vermehren, ist Wissensmanagement unabdingbar. Dabei geht es nicht allein um das in Akten, Bibliotheken, Datenbanken und Gesetzessammlungen vorliegende Wissen, sondern wichtiger sind die Erfahrungswerte, die Kreativität und die Fähigkeiten der Mitarbeiter, welche das „implizite Dienstwissen“ ausmachen. Vor allem der Wegfall von Personal und die Neugestaltung der Verwaltungsprozesse führen teilweise zu hohen Verlusten dieses Wissens. Durch den Alterungsprozess großer Teile des Verwaltungspersonals und die zunehmenden Personalumstrukturierungsmaßnahmen entsteht eine enorme Know-how-Lücke. Diese kann nicht mit Ersatzpersonen geschlossen werden, wenn die zu ersetzenden MitarbeiterInnen sie nicht einarbeiten oder nicht für Rückfragen zur Verfügung stehen.
1. Einführung: Grundlegende Hinführung zum Thema, Beschreibung der Zielsetzung sowie des Aufbaus der Diplomarbeit.
2. Theoretische Grundlagen des Wissensmanagements: Definitionen und Konzepte von Wissen und Wissensmanagement, unterteilt in verschiedene Wissensformen und Speicherungsmethoden.
3. Die Ministerialverwaltung: Überblick über den Aufbau und die Organisation der Ministerialverwaltung sowie die spezifische Verwaltungskultur.
4. Notwendigkeiten von Wissensmanagement in der Ministerialverwaltung: Begründung, warum Wissensmanagement in Behörden aufgrund von Personalwechsel und Prozesswandel essenziell ist.
5. Bestandsanalyse: Wissensmanagement in der Ministerialverwaltung: Untersuchung bestehender Projekte und Ansätze auf Bundes- und Landesebene.
6. Bedarfsanalyse: Wissensmanagement in der Berliner Verwaltung: Detaillierte Darstellung der durchgeführten Umfrage und Auswertung der Bedürfnisse der Berliner Mitarbeiter.
7. Die Etablierung von Wissensmanagement am Beispiel der Abteilung Stadt- und Freiraumplanung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Berlin: Analyse eines konkreten Pilotprojekts zur Implementierung einer Wissenslandkarte im Intranet.
8. Die Planung einer Etablierung von Wissensmanagement am Beispiel der Abteilung Städtebau und Projekte (II) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Berlin: Planung und Vorbereitung einer Übertragung des Pilotkonzepts auf eine weitere Abteilung.
9. Konzept für ein Wissensmanagement in der Ministerialverwaltung: Entwicklung eines Vorgehensmodells unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen und praktischer Lösungsvorschläge.
10. Perspektiven des Wissensmanagement in der Ministerialverwaltung: Fazit und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und Akzeptanz des Wissensmanagements in der Verwaltung.
Wissensmanagement, Ministerialverwaltung, Verwaltung, Intranet, Wissenslandkarte, Knowledge Management, Berlin, Behörde, Verwaltungskultur, Wissenstransfer, Dokumentenmanagement, Wissensspeicherung, Organisationsanalyse, E-Government.
Die Diplomarbeit untersucht die Notwendigkeit, Konzepte und Perspektiven des Wissensmanagements speziell für den Kontext der öffentlichen Ministerialverwaltung.
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des Wissensmanagements, die Analyse der Verwaltungskultur, aktuelle Bedarfsanalysen in Behörden sowie Konzepte zur technischen und organisatorischen Implementierung.
Ziel ist es, die Notwendigkeit von Wissensmanagement zu begründen und Lösungsansätze zu präsentieren, die als Leitidee für einen Wissensmanagement-Ansatz in der Ministerialverwaltung dienen können.
Die Arbeit basiert auf einer umfangreichen Bestandsanalyse sowie auf einer landesweiten, schriftlichen Befragung der Mitarbeiter der Berliner Ministerialverwaltung, deren Ergebnisse in die Konzeptentwicklung eingeflossen sind.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Bedarfsanalyse durch Befragungen und eine Fallstudie über die erfolgreiche Einführung eines Intranet-basierten Wissensmanagements in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
Wissensmanagement, Ministerialverwaltung, Intranet, Verwaltungskultur, Wissenstransfer, Behörden.
Explizites Wissen ist digital oder schriftlich gespeichert (z.B. in Datenbanken oder Akten), während implizites Wissen in den Köpfen der Mitarbeiter gespeichert ist und aus Erfahrungen, Intuition und persönlichem Know-how besteht.
Das Intranet dient als zentrale Informationsplattform, die den Zugriff auf Dokumente und Experten erleichtert, die Kommunikation fördert und Wissenslücken minimiert, indem sie Informationen an einem zentralen Ort bündelt.
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