Masterarbeit, 2011
77 Seiten, Note: 1
1. Einleitung
2. Grundlagen
2.1. Ratingrichtlinien
2.1.1. Umsetzung von Basel II in nationales Recht
2.1.2. Internes und externes Rating
2.1.3. Aufbau interner Ratingverfahren
2.1.3.1. Qualitative Faktoren
2.1.3.2. Gewichtung der qualitativen Faktoren
2.2. Humankapital
2.2.1. Notwendigkeit der Bewertung
2.2.1.1. Rechnungslegungsvorschriften
2.2.1.2. Berichterstattung
2.2.2. Bewertungsansätze
2.2.3. „Saarbrücker Formel“
3. Hypothese
3.1. Formulierung der Hypothese
3.2. Grundlegende Sichtweisen zur Hypothese
3.2.1. Mindestanforderungen an das Risikomanagement
3.2.2. Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich
3.2.3. Institut der Wirtschaftsprüfer
3.2.4. Unternehmensgründungen
3.3. Operationalisierung der Hypothese
3.3.1. Indikatoren
4. Methoden
4.1. Halbstandardisiertes Interview
4.2. Die qualitative Inhaltsanalyse
4.2.1. Objektive Hermeneutik
4.2.2. Inhaltsanalyse nach Mayring
4.3. Beschreibung des Untersuchungsdesigns
4.3.1. Untersuchungsumfeld
4.3.2. Untersuchungsdesign
4.3.2.1. Gestaltung des halbstandardisierten Interviewleitfadens
4.3.2.2. Auswahl der interviewten Personen
4.3.2.3. Zeit und Ort des halbstandardisierten Interviews
4.3.2.4. Durchführung der halbstandardisierten Interviews
4.3.2.5. Dokumentation des halbstandardisierten Interviews
4.3.3. Auswertung der halbstandardisierten Interviews
5. Darstellung der Ergebnisse
5.1. Wissen über die Funktionsweise von internen Ratingverfahren
5.2. Wissen über die Bewertungsansätze zum Humankapital
5.3. Stellenwert der Personalentwicklungsmaßnahmen
5.3.1. Einflussnahme auf die Personalentwicklungsmaßnahmen
5.3.2. Zeichnungsbefugnis für Personalentwicklungsmaßnahmen
5.3.3. Bewertung von Personalentwicklungsmaßnahmen
5.3.4. Bezug zur strategischen Ausrichtung/Planung
5.4. Auswirkungen der Humankapitalbewertung als Ratingbestandteil
5.5. Auswirkungen des demografischen Wandels
5.6. Art der Finanzierung des Unternehmens
5.7. Ausgaben in Personalentwicklungsmaßnahmen
5.8. Verhalten der Kreditinstitute
6. Interpretation der Ergebnisse
6.1. Informationsstand der interviewten Personen
6.2. Unternehmensgröße
6.3. Art der Unternehmensfinanzierung
6.4. Unternehmensstrategie und Personalentwicklungsmaßnahmen
6.5. Der demografische Wandel
6.6. Bewertung des Humankapitals
6.6.1. „Saarbrücker Formel“
7. Kritische Anmerkungen
7.1. Ratingrichtlinien
7.2. Humankapital
7.3. Alternatives Reporting
8. Fazit der Arbeit
Die Arbeit untersucht, ob die Bereitschaft von Unternehmen, in Personalentwicklungsmaßnahmen zu investieren, steigt, wenn diese Maßnahmen durch eine Humankapitalbewertung zu einer verbesserten Berücksichtigung im internen Rating führen könnten.
2.2.3. „Saarbrücker Formel“
Die „Saarbrücker Formel“ von Scholz wurde im Jahr 2004 erstmalig publiziert und verwendet unter anderem die „Markt-orientierten“, „Accounting-orientierten“ und „Indikatoren-orientierten“ Bewertungsansätze. Mit der „Saarbrücker Formel“ wird ein weiterer Versuch unternommen, das Humankapital für bilanzorientierte Vertreter gegenüber den internen und externen Adressaten, wie zum Beispiel die Kreditinstitute und Shareholder, nachzuweisen, für nachhaltigkeitsorientierte Vertreter, wie zum Beispiel die Stakeholder, den Nachweis des Ressourcen schonenden Einsatzes der sozialen Kosten zu führen (vgl. Knauer, 2009, S. 209) und für personalorientierte Vertreter, wie zum Beispiel die Personalverantwortlichen, den Wert ihrer Arbeit aufzuzeigen.
1. Einleitung: Beschreibt die steigende Bedeutung von Mitarbeitern als Leistungspotenzial und stellt die Forschungsfrage sowie das methodische Vorgehen vor.
2. Grundlagen: Erläutert bestehende Ratingrichtlinien, das Konzept des Humankapitals sowie diverse Bewertungsansätze, inklusive der „Saarbrücker Formel“.
3. Hypothese: Formuliert die zentrale Hypothese zur Investitionsbereitschaft in Personalmaßnahmen unter dem Aspekt einer verbesserten Rating-Berücksichtigung.
4. Methoden: Detailliert das Forschungsdesign, insbesondere die Nutzung halbstandardisierter Experteninterviews und die qualitative Inhaltsanalyse.
5. Darstellung der Ergebnisse: Präsentiert die empirisch erhobenen Daten, unterteilt nach Unternehmensgrößen und den untersuchten Indikatoren.
6. Interpretation der Ergebnisse: Analysiert die Korrelationen zwischen Unternehmensgröße, Finanzierungsstruktur und der Bereitschaft zur Humankapitalbewertung.
7. Kritische Anmerkungen: Hinterfragt die bisherige Anwendung der Ratingrichtlinien und diskutiert Optimierungspotenziale im Berichtswesen.
8. Fazit der Arbeit: Fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit eines abgestimmten Berichtswesens zur Vermeidung von Personalkrisen.
Humankapital, Ratingrichtlinien, Saarbrücker Formel, Personalentwicklung, Risikomanagement, Basel II, Basel III, Unternehmensfinanzierung, Personalkrise, Demografischer Wandel, Mitarbeiterbewertung, Stakeholder, Unternehmensstrategie, Wertschöpfung, Interne Ratings
Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen Investitionen in die Mitarbeiterentwicklung und deren Berücksichtigung in den internen Ratingverfahren von Kreditinstituten.
Die Schwerpunkte liegen auf Rating-Regularien, Methoden zur Humankapitalbewertung, insbesondere der Saarbrücker Formel, sowie den Herausforderungen des demografischen Wandels für Unternehmen.
Ziel ist es zu klären, ob eine fundierte Humankapitalbewertung die Bereitschaft von Unternehmen erhöht, stärker in Personalentwicklungsmaßnahmen zu investieren, um so ihre Bonität zu verbessern.
Die Arbeit nutzt einen qualitativen Ansatz, bestehend aus halbstandardisierten Experteninterviews mit Unternehmensvertretern sowie einer ergänzenden Blitzlicht-Umfrage bei Kreditinstituten.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Humankapitalbewertung, die Aufstellung der Hypothese, das methodische Forschungsdesign sowie die Darstellung und Interpretation der empirischen Ergebnisse.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Humankapital, Personal-Rating, Saarbrücker Formel, Risikoklassifizierung, qualitative Faktoren und Unternehmensstrategie.
Viele interviewte Unternehmensvertreter äußerten Bedenken hinsichtlich der Fachkompetenz der Kundenberater, insbesondere im Hinblick auf die methodische Bewertung von Humankapital.
Die Saarbrücker Formel wird als praktikable Möglichkeit zur Bewertung anerkannt, bedarf jedoch in der Praxis einer Anpassung an spezifische Kernbelegschaftsgruppen statt einer rein bildungsabschlussbasierten Kategorisierung.
Es zeigt sich, dass besonders kleine und mittlere Unternehmen eine hohe Investitionsbereitschaft zeigen, während größere Unternehmen Personal bereits heute als strategischen Wettbewerbsvorteil betrachten, unabhängig von Rating-Auswirkungen.
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