Diplomarbeit, 2003
182 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und methodisches Vorgehen
2. Wissen
2.1 Was ist Wissen? – Abgrenzung zu Daten und Information
2.2 Perspektiven des Wissens – Wissensbasis
2.2.1 Perspektiven
2.2.1.1 Wissen als „Objekt“
2.2.1.2 Wissen als „Prozess“
2.2.2 Die „organisationale Wissensbasis“
2.2.2.1 Wissensarten
2.2.2.2 Wissensträger
2.3 Die Bedeutung des Wissens als Wettbewerbsfaktor
3. Grundlagen des Wissensmanagements
3.1 Wissensmanagement – empirische Befunde
3.2 Betrachtungen zum Wissensmanagement aus theoretischer Sicht
3.2.1 Zum Begriff des Wissensmanagements
3.2.2 Überblick über die Ansätze und Konzepte des Wissensmanagements
3.2.3 Technik- versus humanorientiertes Wissensmanagement
3.2.4 Ganzheitliches Wissensmanagement
3.2.5 Bausteinmodell des Wissensmanagements nach Probst et al.
3.2.5.1 Wissensziele
3.2.5.2 Wissensidentifikation
3.2.5.3 Wissenserwerb
3.2.5.4 Wissensentwicklung
3.2.5.5 Wissens(ver)teilung
3.2.5.6 Wissensnutzung
3.2.5.7 Wissensbewahrung
3.2.5.8 Wissensbewertung
3.3 Zusammenfassung
4. Baustein „Wissens(ver)teilung“ – theoretische Fundierung
4.1 Verständnis und Aufgaben nach Probst et al.
4.2 Grundsatzfragen zur Wissens(ver)teilung
4.2.1 Inhalte, Zeitpunkt, Verortung und Umfang der Wissens(ver)teilung
4.2.2 Erwünschte Formen der Wissens(ver)teilung
4.2.3 Auswirkungen mangelhafter versus übertriebener Wissens(ver)teilung
4.2.3.1 Nutzen der Wissens(ver)teilung
4.2.3.2 Gefahren und Kosten der Wissens(ver)teilung
4.2.3.3 Relativer Nutzen der Wissens(ver)teilung
4.3 Der Wissens(ver)teilungsprozess – Teilprozesse der Wissensdiffusion
4.3.1 Problematik der Teilbarkeit von Wissen
4.3.2 Modell der Wissensdiffusion nach Seidel
4.3.2.1 Die Phase der „Teilung“
4.3.2.2 Die Phase des „Transfers“
4.3.2.3 Die Phase der „Veränderung der Wissensbasis“
4.3.3 Determinanten des Verhaltens – Einflussfaktoren im Diffusionsprozess
4.3.3.1 „Soziales Dürfen“
4.3.3.2 „Situative Ermöglichung“
4.3.3.3 „Können“
4.3.3.4 „Wollen“
4.3.4 Konzentration auf die Bereitschaft zur Wissensteilung – „Wollen“
4.4 Bereitschaftsbarrieren zur Wissensteilung
4.4.1 Empirische Ergebnisse
4.4.2 Individuelle Bereitschaftsbarrieren zur Wissensteilung – die Theorie
4.4.2.1 Machttheoretische und mikropolitische Überlegungen
4.4.2.2 Wettbewerbstheoretische Überlegungen
4.4.2.3 Psychologische Überlegungen
4.4.2.4 Konflikt- und Kooperationstheoretische Überlegungen
4.5 Zusammenfassung
5. Gruppen als kollektive Wissensträger
5.1 Gruppe, Arbeitsgruppe und Team
5.2 Arten von Arbeitsgruppen – Teamarbeit
5.2.1 Informelle Arbeitsgruppen – Wissensgemeinschaften
5.2.2 Formelle Arbeitsgruppen – Projektteams
5.2.3 Teamarbeit – Chancen und Risiken
5.3 Bezugsrahmen der Analyse
5.4 Gruppenstrukturen und Gruppenprozesse als Einflussfaktoren
5.4.1 Gruppenstrukturen
5.4.1.1 Größe
5.4.1.2 Rollen
5.4.1.3 Heterogenität – Diversität
5.4.1.4 Fähigkeiten
5.4.2 Gruppenprozesse
5.4.2.1 Normen
5.4.2.2 Gruppenkohäsion
5.4.3 Wechselseitige Wirkungsmechanismen und erste Implikationen
5.5 Zusammenfassung
6. Gestaltungsempfehlungen und Interventionsmaßnahmen
6.1 Organisationskultur – Wandel zu einer “Sharing Culture”
6.2 Wissensorientierte und gruppenbasierte Anreizsysteme
6.3 Führung und Gruppe
6.3.1 Leadership Development – Führungsstil
6.3.2 Team Member Selection
6.3.3 Team Building
6.3.4 Team Training
7. Schlussbetrachtung
7.1 Zusammenfassung und kritische Würdigung
7.2 Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie Gruppenstrukturen und Gruppenprozesse die Bereitschaft von Mitarbeitern zur Wissensteilung in Unternehmen beeinflussen. Das Ziel besteht darin, theoriegeleitete Gestaltungsempfehlungen und Interventionsmaßnahmen für Führungskräfte abzuleiten, um Barrieren der Wissensteilung abzubauen und eine aktive Wissenskultur in Projektgruppen zu fördern.
Die „organisationale Wissensbasis“
Die Gesamtheit des Wissens in einem Unternehmen wird als organisationale Wissensbasis bezeichnet und stellt damit eines der wichtigsten Subsysteme des Gesamtsystems Unternehmung dar (vgl. Probst et al., 1998; Güldenberg, 2001). Es handelt sich offenbar um einen sehr weit gefassten Begriff, der zum besseren Verständnis weiter aufgespalten werden muss. Dazu wird im weiteren Verlauf dem Verständnis von Amelingmeyer (2000) gefolgt. Sie beschreibt das Konstrukt der organisationalen Wissensbasis als hochgradig integrativ, welches dahingehend Anknüpfungspunkte sowohl für theorie- als auch gestaltungsorientierte Fragestellungen eröffnet.
Weiterhin lässt es sich ihrer Ansicht nach weit genug differenzieren, um gerade sehr konkrete wissens- und managementbezogene Einzelaussagen erfassen und einordnen zu können (hier also die Ableitung von Gestaltungsempfehlungen und Interventionsmaßnahmen auf Gruppenebene). Detailliertere Ausführungen werden dabei hinsichtlich der Wissensarten und der Art und Anzahl der Wissensträger gemacht.
1. Einleitung: Das Kapitel begründet die Relevanz der Wissensteilung für moderne Unternehmen und skizziert die methodische Vorgehensweise sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2. Wissen: Es erfolgt eine theoretische Abgrenzung von Daten, Informationen und Wissen sowie eine detaillierte Diskussion der organisationalen Wissensbasis und ihrer Träger.
3. Grundlagen des Wissensmanagements: Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über empirische Befunde und stellt das Bausteinmodell nach Probst et al. als zentralen Bezugsrahmen vor.
4. Baustein „Wissens(ver)teilung“ – theoretische Fundierung: Das Kapitel analysiert den Wissens(ver)teilungsprozess, die verschiedenen Einflussfaktoren (Determinanten) und theoretische Erklärungsansätze für Barrieren der Wissensteilung.
5. Gruppen als kollektive Wissensträger: Hier wird der Fokus auf Projektgruppen gelegt und analysiert, wie Gruppenstrukturen und -prozesse die individuelle Bereitschaft zur Wissensteilung beeinflussen.
6. Gestaltungsempfehlungen und Interventionsmaßnahmen: Das Kapitel leitet konkrete Maßnahmen für Führungskräfte ab, um Wissensteilung in Teams durch Organisationskultur, Anreizsysteme und Teamentwicklung aktiv zu fördern.
7. Schlussbetrachtung: Es erfolgt eine Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse, eine kritische Würdigung der Arbeit sowie ein Ausblick auf zukünftige Forschungsthemen.
Wissensmanagement, Wissensteilung, Projektgruppen, Gruppenstrukturen, Gruppenprozesse, Organisationspsychologie, Teamarbeit, Wissensbasis, Verhaltensdeterminanten, Wissensdiffusion, Bereitschaftsbarrieren, Führung, Wissensvermittlung, Anreizsysteme, Organisationskultur.
Die Arbeit analysiert, wie strukturelle und soziale Faktoren in Gruppen (z.B. Projektteams) dazu beitragen, dass Wissen geteilt wird oder eben nicht, und wie Führungskräfte diesen Prozess aktiv gestalten können.
Zentrale Themen sind Wissensmanagement, Gruppendynamik, psychologische Barrieren des Verhaltens in Organisationen sowie die Gestaltung von Interventionen zur Förderung von Wissensteilung.
Das Ziel ist die Ableitung von theoriegeleiteten Gestaltungsempfehlungen, mit denen Führungskräfte die individuelle Bereitschaft ihrer Mitarbeiter zur Wissensteilung innerhalb von Projektgruppen gezielt erhöhen können.
Es handelt sich um eine wissenschaftliche Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Verknüpfung von arbeits- und organisationspsychologischen Erkenntnissen mit dem Konzept des Wissensmanagements basiert.
Der Hauptteil befasst sich theoretisch mit dem Baustein der Wissens(ver)teilung, der Untersuchung von Bereitschaftsbarrieren auf individueller Ebene und einer vertieften Analyse von Gruppen als kollektive Wissensträger.
Schlüsselbegriffe sind Wissensmanagement, Wissensteilung, Projektgruppen, Gruppenstrukturen, Gruppenprozesse und Organisationspsychologie.
Gruppenstrukturen wie Größe, Rollenverteilung und Heterogenität wirken direkt auf das Kooperationsverhalten. Zum Beispiel kann eine hohe Heterogenität zu Konflikten führen, die wiederum die Bereitschaft zur Teilung durch (soziale) Barrieren mindern.
Anreizsysteme sind entscheidend für die Motivation („Wollen“). Sie sollten kooperationsfördernd gestaltet sein und individuelle Wettbewerbsorientierung vermeiden, um die Bereitschaft zum Wissensaustausch nachhaltig zu stärken.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

