Bachelorarbeit, 2011
33 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Geschichtsbewusstsein
2.1 Die Dimensionierung von Geschichtsbewusstsein als Versuch der Strukturierung und Definition des Begriffs
2.2 Der konstruktivistische Ansatz in der Geschichtsdidaktik – Ein Versuch den Aufbau von Geschichtsbewusstsein zu fördern
3. Außerschulische Lernorte
3.1 Die Chancen von außerschulischen Lernorten
3.2 Schwierigkeiten von außerschulischen Lernorten erkennen und vorbeugen
3.3 Die Projektmethode am außerschulischen Lernort
4. Das Schulmuseum
4.1 Das Schulmuseum – Ein außerschulischer Lernort stellt sich vor
4.2 Die Bedeutsamkeit des Schulmuseums für Schüler und Schülerinnen
4.3 Eine Unterrichtsplanung für das Schulmuseum
4.3.1 Bedingungsanalyse
4.3.2 Sachanalyse
4.3.3 Didaktische Analyse
4.3.4 Ziele der Unterrichtsstunde
4.3.5 Methodische Analyse
4.3.6 Tabellarischer Stundenverlaufsplan
Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht, wie außerschulische Lernorte – exemplarisch dargestellt am Schulmuseum in Dresden – dazu beitragen können, das historische Bewusstsein von Schülern zu fördern. Dabei wird eine Brücke zwischen geschichtsdidaktischer Theorie und der praktischen Konzeption einer handlungsorientierten Unterrichtsstunde geschlagen.
3.2 Schwierigkeiten von außerschulischen Lernorten erkennen und vorbeugen
Trotz des beeindruckenden Potentials außerschulischer Lernorte, weisen diese auch bestimmte Problematiken auf, denn nicht jede Ausstellung und nicht jede Exkursion sind geeignet, dem Lernenden den jeweiligen Lerngegenstand nahezubringen.
Dabei stellt sich die Frage: Woran scheitern Unternehmungen an außerschulischen Lernorten und welche Voraussetzungen müssen allgemein didaktisch beachtet werden, um das Lernen am außerschulischen Lernort erfolgreich zu gestalten?
Zunächst einmal ist es ratsam, die Bedürfnisse und Erwartungen der jeweiligen Lernenden zu beachten. Dies kann in differenzierter Weise Interesse wecken und damit verbunden eine intrinsische Motivation bei den Lernenden auslösen. In qualitativen Befragungen äußerten Schüler vermehrt den Wunsch, selbstständig Aktivitäten und Erkundungen durchzuführen und sprachen sich größtenteils gegen Führungen und längere Texte aus. Forderung nach selbstständigen Aktivitäten ist dabei, nach meinem Ermessen, ein grundlegender Anspruch an das Gelingen der Wissensvermittlung und eine der größten Chancen außerschulischer Lernorte. Daher sollten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten, selbstständig aktiv erforschend tätig zu werden. Einher geht diese Erkenntnis mit der Ablehnung von Führungen und langen Texten. Die Lernenden wollen individuell Zugang zu den Objekten finden und nicht vorgelegt bekommen, was wo und warum zu sehen ist. Dabei sollte das natürliche Neugier- und Explorationsverhalten des Kindes nicht gestört werden. Natürlich ist es erforderlich, einige Objekte oder Begebenheiten näher zu erläutern, doch dies sollte mit Hilfe von kurzen, prägnanten und interessanten Texten oder unter Zuhilfenahme von visuellen oder auditiven Medien geschehen. Meiner Meinung ist auch eine abschließende Reflexion zielführend, in der Schüler und Lehrer gemeinsam beleuchten können, was sie erlebt und gesehen haben, was sie nicht verstanden haben oder ausführlicher vertiefen möchten. Empfehlenswert für Forderung nach Interaktivität bei gleichzeitiger Konzentration auf den Lerngegenstand, halte ich die Projektmethode nach Karl Frey, welche Punkt 3.3 noch genauer diskutiert wird.
1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der Förderung des Geschichtsbewusstseins an außerschulischen Lernorten ein und stellt das Schulmuseum in Dresden als Praxisbeispiel vor.
2. Geschichtsbewusstsein: Dieses Kapitel definiert Geschichtsbewusstsein als mentale Struktur und untersucht konstruktivistische Lernansätze zur Förderung dieses Bewusstseins.
3. Außerschulische Lernorte: Es werden Chancen und Schwierigkeiten außerschulischer Lernorte erörtert sowie die Eignung der Projektmethode für diese Orte analysiert.
4. Das Schulmuseum: Nach einer Vorstellung des Dresdner Schulmuseums wird dessen Bedeutung für die historische Bildung dargelegt und eine detaillierte Unterrichtsplanung für diesen Lernort erstellt.
Schlussbetrachtung: Das Fazit resümiert die theoretischen Erkenntnisse und betont die Notwendigkeit, das Potenzial solcher Lernorte durch gezielte, handlungsorientierte Planung für Schüler nutzbar zu machen.
Geschichtsbewusstsein, Geschichtsdidaktik, Außerschulische Lernorte, Schulmuseum Dresden, Konstruktivismus, Projektmethode, Historisches Lernen, Unterrichtsplanung, Bildgedächtnis, Handlungsorientierung, Historische Identität, DDR-Geschichte, Lehrer-Schüler-Interaktion, Politische Bildung, Vermittlungskompetenz.
Die Arbeit befasst sich mit der Förderung des historischen Bewusstseins bei Schülern durch den gezielten Einsatz außerschulischer Lernorte, insbesondere am Beispiel des Schulmuseums in Dresden.
Die zentralen Themen sind die Definition von Geschichtsbewusstsein, konstruktivistische Didaktik, die Vor- und Nachteile außerschulischer Lernorte und die praktische Anwendung der Projektmethode.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein außerschulischer Lernort wie das Schulmuseum genutzt werden kann, um Geschichtsbewusstsein nachhaltig aufzubauen und zu fördern.
Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturrecherche basiert und in eine didaktische Konzeption (Unterrichtsplanung) mündet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Geschichtsbewusstsein und Lernorten sowie eine detaillierte Fallstudie zum Schulmuseum inklusive eines konkreten Stundenentwurfs.
Zu den prägenden Begriffen zählen Geschichtsbewusstsein, Handlungsorientierung, Projektmethode, außerschulische Lernorte und historische Identität.
Es dient als authentischer Erfahrungsraum, der durch seine epochentypisch eingerichteten Zimmer und historischen Lehrmittel eine hohe Anschaulichkeit für Schüler bietet.
Die Autorin schlägt vor, vor dem Besuch ein kurzes Vorgespräch mit der Lehrkraft der jeweiligen Klasse zu führen, um den Kenntnisstand zu klären und so die Planungssicherheit zu erhöhen.
Die Projektmethode wird als Instrument genutzt, um Schülern selbstständiges und interaktives Arbeiten in Kleingruppen zu ermöglichen, anstatt sie lediglich passiv durch das Museum zu führen.
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