Bachelorarbeit, 2011
33 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit untersucht die Förderung der Ausbildung historischen Bewusstseins an außerschulischen Lernorten, wobei das Schulmuseum in Dresden als konkretes Beispiel dient. Sie verfolgt das Ziel, die Möglichkeiten der Ausbildung von Geschichtsbewusstsein am außerschulischen Lernort aufzuzeigen.
Die Einleitung stellt die Thematik der Arbeit vor und skizziert die Zielsetzung. Das zweite Kapitel widmet sich der Definition und Dimensionierung des Begriffs „Geschichtsbewusstsein“. Dabei werden verschiedene Ansätze zur Erforschung und Förderung von Geschichtsbewusstsein beleuchtet, wobei insbesondere die Erkenntnisse von Hans-Jürgen Pandel hervorgehoben werden. Das dritte Kapitel behandelt die Chancen und Schwierigkeiten von außerschulischen Lernorten im Kontext der Förderung von Geschichtsbewusstsein. Die Projektmethode nach Karl Frey wird als ein Ansatz vorgestellt, um das Potential außerschulischer Lernorte zu nutzen und Herausforderungen zu begegnen. Das vierte Kapitel fokussiert auf das Schulmuseum in Dresden. Es werden die Besonderheiten dieses Lernorts dargestellt und eine detaillierte Unterrichtsplanung entworfen, die das Potential von außerschulischen Lernorten für die Förderung von Geschichtsbewusstsein berücksichtigt.
Geschichtsbewusstsein, außerschulische Lernorte, Schulmuseum, konstruktivistischer Ansatz, Projektmethode, Unterrichtsplanung, Dresden
Geschichtsbewusstsein ist die Fähigkeit, Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft in einen Sinnzusammenhang zu bringen. Es umfasst Dimensionen wie Zeit-, Realitäts- und Identitätsbewusstsein.
Sie bieten Anschaulichkeit und Originalbegegnungen, die im Klassenzimmer nicht möglich sind, und fördern so ein tieferes historisches Verständnis.
Es ermöglicht Schülern, historische Schulalltage hautnah zu erleben und die Entwicklung von Bildung und Erziehung kritisch zu reflektieren.
Dieser Ansatz besagt, dass Lernende historisches Wissen nicht passiv aufnehmen, sondern aktiv aus Informationen und eigenen Erfahrungen konstruieren.
Schüler bearbeiten selbstständig eine historische Fragestellung vor Ort, was das Potential des Lernorts ausschöpft und die Eigenverantwortung stärkt.
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