Diplomarbeit, 2007
147 Seiten, Note: sehr gut
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Aufbau und Zielsetzung der Arbeit
2 Einführung in die Grundlagen und Rahmenbedingungen des Erlebnis- und Eventmarketing
2.1 Begriffsdefinitionen
2.2 Die Kommunikationspolitik
2.3 Die nähere Betrachtungsweise der Kommunikationspolitik
2.3.1 Begriffsdefinitionen
2.3.2 Funktionen und Wirkungen der Kommunikationspolitik
2.3.3 Die Elemente der Kommunikationspolitik im Kommunikationsmix
2.3.4 Kommunikationskanäle innerhalb der Kommunikationspolitik
3 Die Instrumente der Live Communication
3.1 Erlebnismarketing
3.1.1 Definition von Erlebnis und Erlebniswert
3.1.2 Definition von Erlebnismarketing
3.1.3 Voraussetzungen für Strategien der Erlebnisvermittlung
3.1.4 Der Aufbau des Erlebnisprofils
3.1.5 Die Instrumente des Erlebnismarketing
3.1.5.1 Die Produktqualität
3.1.5.2 Die Markenbildung
3.1.5.3 Der Produktname
3.1.5.4 Das Produktdesign
3.1.5.5 Die Verpackungsgestaltung
3.1.5.6 Der Service
3.1.6 Die Implementierung des Erlebnisgedanken
3.1.7 Die Kommunikationskanäle
3.1.8 Übermittlung von Erlebniswerten über Kommunikationskanäle
3.1.9 Kommunikation über Erlebnissphären
3.1.10 Relevante Instrumente zur Übermittlung von Erlebniswerten
3.2 Eventmarketing
3.2.1 Definition Eventmarketing
3.2.2 Grundarten von Events
3.2.3 Kriterien des Eventmarketing
3.2.4 Merkmale des Eventmarketing
3.2.5 Eventmarketing Typologien
3.2.6 Eventmarketing-Strategien
3.2.7 Events als Instrument zur Ermöglichung emotionalen Erlebens
3.2.8 Ziele und Stärken des Eventmarketing
3.2.9 Die aktuelle Bedeutung des Eventmarketing
3.3 Abgrenzung und Zusammenhang von Erlebnis- und Eventmarketing
3.4 Einordnung von Erlebnis- und Eventmarketing in den betrieblicher Leistungsprozess
4 Exkurs Erlebnis- und Eventmarketing im anhaltenden Wertetrend
4.1 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen
4.2 Kommunikative Rahmenbedingungen
4.3 Marktorientierte Rahmenbedingungen
5 Einführung in das Beispiel des praktischen Teils der Arbeit
5.1 Messen
5.2 Messemarkt Deutschland
5.3 Ziele der Aussteller
5.4 Ziele der Messebesucher
5.5 Regeln der Standgestaltung
5.5.1 Herausforderungen in der Gestaltung von Messeauftritten
5.5.2 Tendenzen in der Gestaltung von Messeauftritten
5.6 Kriterien für einen erfolgreichen Messeauftritt
5.6.1 Vor der Messebeteiligung
5.6.2 Während der Messebeteiligung
5.6.3 Nach der Messebeteiligung
5.7 Risiko Messeauftritt
6 Effizienz von Erlebnis- und Eventmarketing auf Messen
6.1 Entwicklungsmöglichkeiten im Einsatz von Erlebnis- und Eventmarketing
6.2 Grenzen im Einsatz von Erlebnis- und Eventmarketing
6.3 Risiken im Einsatz von Erlebnis- und Eventmarketing
7 Angewandtes Erlebnis- und Eventmarketing am Beispiel ausgewählter Messeauftritte
7.1 Die CeBIT in Hannover
7.1.1 debitel AG
7.1.2 O2 (Germany) GmbH & Co. OHG
7.2 Die ITB Berlin
7.2.1 Emirates Airlines & Group
7.2.2 BMW Welt in München
8 Chancen, Grenzen und Risiken im praktischen Vergleich
9 Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht die Potenziale und Herausforderungen von Erlebnis- und Eventmarketing als strategische Instrumente im Rahmen von Messeauftritten. Das primäre Ziel besteht darin, durch eine theoretische Fundierung und eine empirische Analyse an Praxisbeispielen aufzuzeigen, wie Unternehmen durch multisensuale Inszenierungen Kundenbindung und Markendifferenzierung in einem gesättigten Marktumfeld erreichen können.
1.1 Ausgangssituation
Die Internationale Tourismus Börse (ITB) in Berlin, eine der führenden Fachmessen der globalen Tourismusbranche, stellte in 2007 mit 177.154 Besuchern einen neuen Messerekord auf. Zum 41. Mal präsentierten sich 11.000 internationale Aussteller aus rund 184 Ländern den Fach- und Privatbesuchern im Internationalen Congress Centrum Berlin. Auch die CeBIT (Centrum der Büro- und Informationstechnik) international in Hannover, vertreten mit 6.059 Ausstellern aus rund 77 Ländern versucht, als weltweit größte Computermesse, neue Besucherrekorde aufzustellen. Die CeBIT spiegelt seit vielen Jahren den Markt der Computerbranche wider. Dessen ungeachtet kämpft die Deutsche Messe GmbH Hannover, ähnlich wie weitere Messegesellschaften in Deutschland, gegen sinkende Besucher- und Ausstellerzahlen, denn Erfolg und Misserfolg von Messen sind eng miteinander verbunden. Auf einem stetig wachsenden internationalen Markt mit zunehmender Konkurrenz und steigendem Kundenanspruch, erkämpft sich jedes ausstellende Unternehmen die Aufmerksamkeit der Messebesucher. Dabei wird der Anspruch der Konsumenten an Innovation und Erlebnis immer aufwendiger und die Konzeption für eine multifunktionale Präsentation des Neuproduktes immer umfassender.
1 Einleitung: Einführung in die Relevanz von Erlebnis- und Eventmarketing und Darstellung der Ausgangssituation auf führenden Messen.
2 Einführung in die Grundlagen und Rahmenbedingungen des Erlebnis- und Eventmarketing: Vermittlung der theoretischen Basis und Einordnung in das Marketing-Mix sowie die Kommunikationspolitik.
3 Die Instrumente der Live Communication: Detaillierte Analyse der Instrumente, Strategien und psychologischen Voraussetzungen des Erlebnis- und Eventmarketings.
4 Exkurs Erlebnis- und Eventmarketing im anhaltenden Wertetrend: Betrachtung gesellschaftlicher, kommunikativer und marktbezogener Rahmenbedingungen.
5 Einführung in das Beispiel des praktischen Teils der Arbeit: Überblick über Messen als Instrumente, deren Ziele und Anforderungen an die Standgestaltung.
6 Effizienz von Erlebnis- und Eventmarketing auf Messen: Erörterung von Entwicklungsmöglichkeiten, Grenzen und Risiken des Instruments.
7 Angewandtes Erlebnis- und Eventmarketing am Beispiel ausgewählter Messeauftritte: Empirische Analyse der Auftritte von debitel, O2, Emirates und BMW auf CeBIT und ITB.
8 Chancen, Grenzen und Risiken im praktischen Vergleich: Zusammenführender Vergleich der erarbeiteten Ergebnisse aus Theorie und Praxis.
9 Schlussbetrachtung: Resümee der Arbeit und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der Messekonzeption.
Erlebnismarketing, Eventmarketing, Live Communication, Messeauftritt, Markenbildung, Konsumentenbindung, Inszenierung, Kommunikationspolitik, Marketing-Mix, Zielgruppenorientierung, Kundenanspruch, Wettbewerbsvorteile, Erlebniswert, multisensuale Kommunikation, Markenprofil.
Die Diplomarbeit thematisiert den strategischen Einsatz von Erlebnis- und Eventmarketing-Instrumenten zur Gestaltung erfolgreicher und differenzierter Messeauftritte.
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des Erlebnismarketings, die methodische Einordnung von Events sowie die praktische Anwendung durch Analyse spezifischer Messeauftritte.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen mittels Erlebnis- und Eventstrategien eine stärkere Kundenbindung sowie eine effektivere Markendifferenzierung auf Messen erreichen können.
Es erfolgt eine theoretische Herleitung der Konzepte, gefolgt von einer subjektiven empirischen Analyse mittels eines eigens erstellten Fragenkatalogs an vier ausgewählten Messebeispielen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theoriearbeit, eine Analyse der aktuellen Markttrends und einen praktischen Teil, in dem vier Unternehmen detailliert hinsichtlich ihrer Messeperformance geprüft werden.
Wichtige Schlagworte sind Erlebnismarketing, Eventmarketing, Live Communication, Markenprofil, Kundensensibilisierung und Multisensualität.
Die BMW Welt setzt bei ihrem Messeauftritt auf einen stärkeren Fokus auf ein schlichtes, aber emotional aufgeladenes Design, das durch die Kooperation mit dem Land Bayern eine starke Destination-Inszenierung vornimmt.
Es dient dazu, die Besonderheit von Dienstleistungen im Erlebnismarketing zu verdeutlichen, da Produktion und Konsum eines Erlebnisses zeitlich und örtlich zusammenfallen.
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