Bachelorarbeit, 2009
35 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit untersucht Ilija Trojanows Roman „Der Weltensammler“ unter dem Blickwinkel der Theorie interkultureller Kommunikation. Ziel ist es, die im Roman dargestellten interkulturellen Herausforderungen und Kommunikationsmuster im Kontext theoretischer Konzepte zu analysieren.
Die Einleitung stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Spiegelung interkultureller Kommunikationstheorien in Trojanows Roman vor und skizziert den methodischen Aufbau der Arbeit. Das Kapitel „Ilija Trojanows „Der Weltensammler“ im Lichte der Theorie Interkultureller Kommunikation“ beginnt mit einer Diskussion des Kulturbegriffs und der Theorie interkultureller Kommunikation. Es werden verschiedene Definitionen von Kultur beleuchtet, um eine Grundlage für die Analyse des Romans zu schaffen. Anschließend wird der Roman selbst im Kontext interkultureller Kommunikation eingeordnet, mit einem Fokus auf die Darstellung der Figur Richard F. Burton und seinen interkulturellen Erfahrungen.
Interkulturelle Kommunikation, Kulturbegriff, Ilija Trojanow, Der Weltensammler, Richard F. Burton, Interkulturelle Kompetenz, Assimilation, Kulturanthropologie.
Der Roman erzählt das Leben des britischen Forschers Richard Francis Burton, der im 19. Jahrhundert verschiedene Kulturen (Indien, Arabien, Afrika) bereiste und tief in diese eintauchte.
Beide teilen eine interkulturelle Biografie: Trojanow wurde in Bulgarien geboren und wuchs in Südafrika auf, was Parallelen zu Burtons Grenzgängertum zwischen den Kulturen schafft.
Es beschreibt Burtons Fähigkeit, Sprachen, Bräuche und Denkweisen fremder Kulturen so perfekt zu übernehmen, dass er zwischen Assimilation und dem Verlust der eigenen Identität schwankt.
Der Roman beleuchtet die Ignoranz gegenüber kultureller Andersheit, die Schwierigkeiten der Kommunikation und die Machtstrukturen des Kolonialismus.
Er dient als literarisches Fallbeispiel für Konzepte wie Kulturanthropologie, Fremdwahrnehmung und die Dynamik von Begegnungen zwischen Orient und Okzident.
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