Diplomarbeit, 2011
162 Seiten, Note: 1,3
I EINLEITUNG
1 Das Thema
2 Die Zielsetzung
II THEORETISCHE GUNDLAGEN UND FORSCHUNGSSTAND
1 ZIELGRÖßE: Der WEITSPRUNG
1.1 Leistungsbestimmende Faktoren
1.1.1 Spezielle koordinative Fähigkeiten in Bezug auf den Weitsprung
1.1.1.1 Spezielle technische Fähigkeiten in Bezug auf den Weitsprung
1.1.2 Spezielle konditionelle Fähigkeiten in Bezug auf den Weitsprung
2 EINFLUSSGRÖßEN: DIE KONDITIONELLEN FÄHIGKEITEN SCHNELLIGKEIT UND KRAFT
2.1 Begriffsbestimmung und Allgemeines zum Training der konditionellen Fähigkeiten
2.2 Motorische Schnelligkeit
2.2.1 Definition der motorischen Schnelligkeit
2.2.2 Erscheinungsformen der motorischen Schnelligkeit
2.2.2.1 Reaktionsschnelligkeit
2.2.2.2 Azyklische und zyklische Schnelligkeit
2.3 Motorische Kraft
2.3.1 Definition der motorischer Kraft
2.3.2 Komponenten der motorischen Kraft
2.3.2.1 Maximalkraft
2.3.2.2 Schnellkraft
2.3.2.3 Kraftausdauer
3 FORSCHUNGSSTAND
3.1 Wissenschaftliche Untersuchungen zu Sprint- und Sprungparametern im Weitsprung
3.2 Vorstellung verwandter Interventionsstudien zum Thema
III HYPOTHESEN
1 Theorie zur Hypothesenbildung
2 Hypothesen der Untersuchung
IV EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
1 PERSONENSTICHPROBE
1.1 Auswahl der Testpersonen
1.2 Charakteristik der Probandengruppen
1.3 Einteilung in die Trainingsgruppen
2 DESIGN UND DURCHFÜHRUNG DER UNTERSUCHUNG
2.1 Untersuchungsdesign
2.2 Durchführung der Untersuchung
2.3 Statistische Auswertungsverfahren
3 ENTWICKELTE TESTBATTERIE
3.1 Auswahl der Testbatterie
3.2 Beschreibung der Testbatterie
3.3 Zeitliche und räumliche Voraussetzungen sowie Gerätebedarf
3.4 Darstellung und Diskussion der Untersuchungsergebnisse zur Testqualität der entwickelten Testbatterie
3.4.1 Validität der Testbatterie
3.4.2 Reliabilität der Testbatterie
3.4.3 Objektivität der Testbatterie
4 ENTWICKLUNG EINES TESTGESTÜTZTEN TRAININGSPROGRAMMS
4.1 Zielsetzung des Trainingsprogramms
4.2 Auswahl der Inhalte der Trainingsprogramme
4.2.1 Zielsetzung, spezifischer Inhalt sowie methodische Grundsätze des Sprinttrainings
4.2.2 Zielsetzung, spezifischer Inhalt sowie methodische Grundsätze des Sprungkrafttrainings
4.2.3 Organisation bzw. Aufbau einer Trainingseinheit
V BESCHREIBUNG DER TESTERGEBNISSE SOWIE VERGLEICH DER MESSWERTE
1 AUSWIRKUNGEN DES TESTGESTÜTZTEN TRAININGSPROGRAMMS AUF DIE LEISTUNGSENTWICKLUNG DES WEITSPRUNGS SOWIE DIE SPRINT- UND DIE SPRUNGKRAFTFÄHIGKEIT
1.1 Darstellung und statistische Auswertung der Testergebnisse aller Probanden
1.2 Darstellung und statistische Auswertung der Testergebnisse der Gesamtgruppen Sprint und Sprung
1.3 Geschlechtsspezifische Darstellung und statistische Auswertung der Testergebnisse der Gruppen Sprint und Sprung
2 VERGLEICH DER TESTERGEBNISSE
2.1 Die Entwicklung der Gesamtstichprobe
2.2 Die Entwicklung und der Vergleich der Gruppen
2.2.1 Entwicklung der Sprintgruppe
2.2.2 Entwicklung der Sprunggruppe
2.2.3 Vergleich der Gruppenergebnisse
2.2.4 Geschlechtsspezifischer Vergleich der Gruppenergebnisse
2.3 Hypothesentests
VI DISKUSSION UND SCHLUSSFOLGERUNG
1 Diskussion
1.1 Thema und Methode
1.2 Training und Organisation
1.3 Testbatterie
1.4 Interpretation der Ergebnisse
2 Schlussfolgerung
VII ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
1 Zusammenfassung
2 Ausblick
Die Arbeit untersucht und vergleicht die Leistungseffekte zweier spezifischer Trainingsansätze (sprintorientiert vs. sprungkraftorientiert) auf die Weitsprungleistung sowie auf die entsprechenden konditionellen Zubringerleistungen bei Sportstudenten. Ziel ist es, zu ermitteln, welcher Trainingsschwerpunkt effizienter zur Leistungssteigerung im Weitsprung beiträgt.
2.2 Motorische Schnelligkeit
Im Sport hat die Schnelligkeit einen unbestritten großen Stellenwert. In jeder Sportart ist sie eine Voraussetzung für das Erbringen von hohen Leistungen, sowohl in zyklischen und azyklischen Sportarten bzw. Disziplinen als auch für azyklische Zweikampfsportarten, die technisch-kompositorischen sowie Spielsportarten. Des Weiteren gewinnt die Schnelligkeit auch in Ausdauerdisziplinen zunehmend an Bedeutung. Nach MAREI (2009, S. 148) kann sie daher als eine motorische Hauptbeanspruchungsform angesehen werden, die wie die Beweglichkeit sowohl eine Zuteilung zu den konditionellen Fähigkeiten (Kraft und Ausdauer) als auch zu den koordinativen Fähigkeiten zulässt.
In der Sportliteratur gibt es eine Vielzahl von Definitionen. GUNDLACH (1968) charakterisiert den Begriff Schnelligkeit als die Fähigkeit, „sich mit höchstmöglicher Geschwindigkeit fortzubewegen“. Nach LETZELTER (1978, S. 188) kann die Schnelligkeit, vereinfacht gesagt, als „die Fähigkeit, auf einen Reiz hin schnell zu reagieren und Bewegungen mit hoher Geschwindigkeit auszuführen“, bestimmt werden. GROSSER (1991, S. 13) versteht „unter Schnelligkeit im Sport die Fähigkeit, aufgrund kognitiver Prozesse, maximaler Willenskraft und der Funktionalität des Nerv-Muskel-Systems höchstmögliche Reaktions- und Bewegungsgeschwindigkeiten unter bestimmten gegebenen Bedingungen zu erzielen“.
I EINLEITUNG: Das Kapitel führt in das Thema Weitsprungtraining ein, benennt die Forschungsrelevanz und definiert das Ziel, die Auswirkungen unterschiedlicher Trainingsschwerpunkte auf die Leistung zu vergleichen.
II THEORETISCHE GUNDLAGEN UND FORSCHUNGSSTAND: Es werden die leistungsbestimmenden Faktoren des Weitsprungs sowie die physiologischen Grundlagen der konditionellen Fähigkeiten Schnelligkeit und Kraft detailliert erläutert und der aktuelle Forschungsstand zusammengefasst.
III HYPOTHESEN: Hier werden auf Basis der theoretischen Vorüberlegungen die zu testenden Hypothesen zur Leistungsentwicklung und zu Unterschieden zwischen den Trainingsgruppen formuliert.
IV EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen, die Stichprobe, das Untersuchungsdesign, die entwickelte Testbatterie sowie die Organisation des Trainingsprogramms.
V BESCHREIBUNG DER TESTERGEBNISSE SOWIE VERGLEICH DER MESSWERTE: Die Ergebnisse der Studie werden deskriptiv und inferenzstatistisch dargestellt, die Gruppenleistungen verglichen und die Hypothesen auf Basis der Daten evaluiert.
VI DISKUSSION UND SCHLUSSFOLGERUNG: Die Ergebnisse werden kritisch interpretiert, methodische Aspekte diskutiert und abschließende Schlussfolgerungen für das Training gezogen.
VII ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Das Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Diplomarbeit zusammen und gibt Anregungen für weiterführende Forschungsvorhaben.
Weitsprung, Sprinttraining, Sprungkrafttraining, Leistungsdiagnostik, Schnelligkeitsfähigkeit, Kraftfähigkeit, motorische Testbatterie, Trainingssteuerung, Interventionsstudie, Sportstudenten, Anlaufgeschwindigkeit, Schrittlängengestaltung, konditionelle Fähigkeiten, sportliche Leistung, Leistungseffekte
Die Arbeit untersucht, wie sich zwei unterschiedliche Trainingsschwerpunkte – Sprinttraining und Sprungkrafttraining – auf die Weitsprungleistung bei Sportstudenten auswirken.
Die zentralen Themen sind die Leistungsdiagnostik, die konditionellen Fähigkeiten Kraft und Schnelligkeit als Leistungsvoraussetzungen sowie die Optimierung der Trainingsplanung für den Weitsprung.
Das Hauptziel ist zu ermitteln, ob ein schnelligkeitsorientierter oder ein sprungkraftorientierter Trainingsansatz effizienter ist, um eine positive Leistungsentwicklung im Weitsprung bei jungen Erwachsenen zu erreichen.
Es handelt sich um eine Interventionsstudie mit einer Längsschnittuntersuchung, bei der Pre- und Posttests durchgeführt wurden, um Veränderungen der Leistungsfähigkeit zu messen und statistisch zu analysieren.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen zu Schnelligkeit und Kraft, die Beschreibung des Versuchsaufbaus, die Entwicklung einer speziellen Testbatterie und die detaillierte statistische Auswertung der Testergebnisse.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Weitsprung, Leistungsdiagnostik, Trainingssteuerung, Kraft- und Schnelligkeitstraining sowie Interventionsstudie beschreiben.
Die Schrittlänge und deren Verhältnis, insbesondere in den letzten drei Anlaufschritten, wird als strukturgebendes Element für die Absprungvorbereitung und damit als wesentlicher Faktor für die Sprungweite untersucht.
Der Autor stellt fest, dass beide Trainingsformen deutliche positive Effekte auf die Leistungsfähigkeit hatten, wobei sich Tendenzen für spezifische Anpassungen zeigten, wenngleich sich die Gruppen in der Gesamtleistungsverbesserung insgesamt glichen.
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