Masterarbeit, 2011
86 Seiten, Note: ausgezeichnet
1. Abstrakt / Abstract
2. Einleitung
2.1 Zielsetzung der Arbeit
2.2 Wissenschaftliche Forschungsmethoden
3. Grundlagen
3.1 Allgemeine Betrachtungen zu Social Media
3.2 Definitionen Web 2.0
3.3 Definitionen von Social Media
3.4 Social Media Plattformen
3.5 Die Social Media Nutzung in Österreich
3.5.1 Analyse von Facebook
3.5.2 Analyse von Twitter
3.5.3 Analyse von YouTube
4. Social Media Marketing
4.1 Definition Social Media Marketing
4.2 Charakteristika von Social Media Marketing
4.3 Social Media Marketing und Facebook
4.4 Social Media Marketing und Twitter
4.5 Social Media Marketing und YouTube
4.6 Social Media Marketingziele
5. Entwicklung einer Social Media Strategie
5.1 Das Groundswell Modell
5.2 Die POST-Methode
5.2.1 P = People
5.2.2 O = Objectives
5.2.3 S = Strategy
5.2.4 T = Technology
5.3 Social Media Monitoring
6. Empirischer Teil
6.1 Internetrecherche in Social Media Plattformen
6.1.1 Untersuchungsdesign
6.1.2 Forschungsinteresse
6.1.3 Vorgehensweise
6.1.4 Ergebnisse
6.1.5 Fazit der Internetrecherche
6.2 Onlineexpertenbefragung zur Social Media Nutzung
6.2.1 Untersuchungsdesign
6.2.2 Forschungsinteresse
6.2.3 Ergebnisse
6.2.4 Fazit der Onlinebefragung
7. Leitfaden für den Aufbau einer Social Media Strategie
7.1 Nutzen von Social Media
7.2 SWOT Analyse von Social Media
7.3 Social Media Leitfaden
7.3.1 Analyse
7.3.2 Zielsetzung
7.3.3 Umsetzung
7.3.4 Kontrolle
8. Resümee
8.1 Ausblick
Die Arbeit analysiert die strategischen Ansätze der Social Media Aktivitäten in der Getränkemarkenartikelindustrie, um daraus einen Leitfaden für eine zielgerichtete Integration in Unternehmen abzuleiten. Zentrale Fragestellungen sind dabei die verfolgten Strategien, die Ressourcenallokation und Methoden der Erfolgskontrolle.
3.3 Definition Social Media
Social Media sind komplexe Gebilde, die erst durch die soziale Interaktion der Nutzer des Webs entstehen.
Es hat sich, wie auch für den Begriff Web 2.0, in der Literatur keine klare Definition für Social Media durchgesetzt. Joseph Thornley hat eine Definition veröffentlicht, die klar und prägnant die wichtigsten Punkte umfasst. Daher wird, als eine von vielen Definitionen, diese hier zitiert: „Social media are online communications in which individuals shift fluidly and flexibly between the role of audience and author. To do this, they use social software that enables anyone without knowledge of coding, to post, comment on, share or mash up content and to form communities around shared interests“ (Thornley, 2008).
Das Web 2.0, mit seinem „User Generated Content“ bietet die technischen und operativen Möglichkeiten, um aus dem bisher passiv und konsumorientierten Web eine Plattform zur aktiven Teilnahme zu machen.
So wichtig diese Möglichkeiten sind – sie sind letztlich eine notwendige aber keine hinreichende Bedingung für die Ausbildung der Welt der Social Media. Der entscheidende Punkt ist laut Stefan Münker (siehe Münker S., Social Media Handbuch, 2010, S. 37) die Tatsache, dass sich im Spiel mit den offenen technischen Möglichkeiten Weisen ihres Gebrauchs als neue soziale Aktionsarten etabliert haben, die, alles andere als technisch determiniert, so nie hätten vorhergesagt werden können, und doch das Erscheinungsbild der digitalen Netzkultur prägen.
Yochai Benkler, Jurist in Harvard, schreibt in seinem Buch (siehe Benkler, 2006, S. 219) „The Wealth of Networks“, dass die vernetzte public sphere nicht aus Werkzeugen gemacht wurde, sondern aus sozialen Praktiken, die erst durch diese Werkzeuge ermöglicht wurden.
1. Abstrakt / Abstract: Zusammenfassung der Zielsetzung, Methodik und Ergebnisse der Arbeit sowie die Definition des Nutzens für die Branche.
2. Einleitung: Hinführung zum Thema, Beschreibung der Relevanz von Social Media als Megatrend und Darlegung der zentralen Forschungsfragen.
3. Grundlagen: Vermittlung theoretischer Basiskenntnisse über Web 2.0, Social Media Plattformen und deren Nutzungsstatus in Österreich.
4. Social Media Marketing: Definition und Charakteristika von Social Media Marketing sowie dessen Rolle im modernen Marketingmix.
5. Entwicklung einer Social Media Strategie: Einführung in strategische Planungsansätze wie das Groundswell-Modell und die POST-Methode zur Nutzung von Trends.
6. Empirischer Teil: Analyse der Ist-Situation durch Internetrecherche bei Getränkemarkenartiklern und Auswertung einer Onlinebefragung unter Marketingexperten.
7. Leitfaden für den Aufbau einer Social Media Strategie: Entwicklung eines Vorgehensmodells für Unternehmen inklusive Analyse, Zielsetzung, Umsetzung und Kontrolle.
8. Resümee: Synthese der Erkenntnisse mit einem Ausblick auf zukünftige Herausforderungen und Chancen für Unternehmen.
Social Media, Social Media Marketing, Social Media Monitoring, Social Media Strategie, Social Media Leitfaden, Web 2.0, User Generated Content, Getränkemarkenartikelindustrie, POST-Methode, Groundswell-Modell, Facebook, Twitter, YouTube, Onlinebefragung, Markenkommunikation.
Die Arbeit untersucht die Social Media Aktivitäten von Unternehmen der Getränkemarkenartikelindustrie, um ein tieferes Verständnis für die strategische Integration dieser Medien zu entwickeln.
Neben den theoretischen Grundlagen von Social Media stehen Strategieansätze, Monitoring-Methoden sowie die empirische Analyse der aktuellen Marktpraxis im Mittelpunkt.
Das Ziel ist die Erstellung eines praxisorientierten Leitfadens, der Unternehmen dabei unterstützt, Social Media strategisch sinnvoll und messbar in ihre Kommunikationsarbeit zu integrieren.
Die Arbeit kombiniert Literaturstudien (Sekundärforschung) mit einer Internetrecherche bei führenden Markenartiklern sowie einer quantitativen Onlinebefragung unter Marketingexperten der Branche.
Er umfasst die theoretische Fundierung, die detaillierte Analyse der Social Media Nutzung (Facebook, Twitter, YouTube) in der Branche und die methodische Herleitung einer Social Media Strategie.
Die zentralen Begriffe sind Social Media Strategie, Monitoring, Markenkommunikation, Getränkemarkenartikel und die POST-Methode.
Die Analysen zeigen, dass Facebook derzeit die dominierende Plattform für die österreichische Getränkeindustrie darstellt und bei den befragten Unternehmen die höchste Priorität genießt.
Die Autorin identifiziert das aktive Zuhören (Monitoring) als fundamentale Basis für jede erfolgreiche Social Media Strategie, um Bedürfnisse der Zielgruppe zu verstehen und Fehlentscheidungen zu vermeiden.
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