Diplomarbeit, 2011
175 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Anlass und Stand der Forschung
1.2 Zielstellung und Aufbau
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 Das Format der Internationalen Bauausstellungen
2.1.1 Geschichtlicher Überblick
2.1.2 Voraussetzungen, Merkmale und Ziele
2.1.3 Das Memorandum Internationaler Bauausstellungen
2.2 Evaluation und Monitoring
2.2.1 Begrifflichkeiten und Bedeutungen
2.2.2 Entwicklung der Evaluation
2.2.3 Funktionen der Evaluation
2.2.4 Arten und Modelle der Evaluation
2.3 Zwischenfazit: Erste Einschätzungen zur Evaluierbarkeit Internationaler Bauausstellungen
3 METHODIK
3.1 Methodenwahl
3.1.1 Qualitative Herangehensweise
3.1.2 Erhebungsmethoden
3.1.3 Analyse- und Auswertungsverfahren
3.2 Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Gläser und Laudel
4 FALLSTUDIE: DIE INTERNATIONALE BAUAUSSTELLUNG HAMBURG 2013
4.1 Vorstellung der Fallstudie
4.1.1 Anlass und Ziel
4.1.2 Das Programmgebiet
4.1.3 Leitthemen und Projekte
4.1.4 Organisationsstruktur und Aufgaben der IBA GmbH
4.2 Die Funktionslogiken der IBA Hamburg
4.2.1 Vor-IBA-Phase
4.2.2 Startphase
4.2.3 Projektentwicklungsphase
4.2.4 Projektrealisierungsphase
4.2.5 Abschlussphase
4.2.6 Post-IBA-Phase
4.3 Gegenüberstellung der Funktionslogiken der IBA Fürst-Pückler-Land und der IBA Hamburg
4.3.1 Vor-IBA-Phase
4.3.2 Startphase
4.3.3 Projektphase
4.3.4 Abschlussphase
4.3.5 Post-IBA-Phase
4.4 Qualitätssicherung, Evaluation und Monitoring im Rahmen der IBA Hamburg
4.4.1 Methoden, Instrumente und Vorgehensweisen der IBA Hamburg
4.4.2 Vorschläge der Experten zur Konzeption eines IBA-Monitorings
5 EMPFEHLUNGEN ZUR DURCHFÜHRUNG UND ZUR EVALUATION INTERNATIONALER BAUAUSSTELLUNGEN
5.1 Handlungsempfehlungen zur Durchführung einer IBA
5.1.1 Vor-IBA-Phase
5.1.2 Startphase
5.1.3 Projektentwicklungsphase
5.1.4 Projektrealisierungsphase
5.1.5 Abschlussphase
5.2 Empfehlungen zur Konzeption und Durchführung einer IBA-Evaluation
5.2.1 Empfehlungen zur Evaluation auf übergeordneter Ebene des IBA-Formates
5.2.2 Empfehlungen für eine Evaluation auf Gesamtebene einer IBA
5.2.3 Empfehlungen für eine Evaluation auf Projektebene einer IBA
6 SCHLUSSFOLGERUNGEN
6.1 Zusammenfassung und kritische Reflexion
6.2 Ausblick und weiterer Forschungsbedarf
Diese Diplomarbeit untersucht die Anwendung von Evaluationsinstrumenten zur Qualitätssicherung bei Internationalen Bauausstellungen (IBA). Ziel ist es, auf Basis einer tiefgehenden Fallanalyse der IBA Hamburg 2013, Empfehlungen für ein zweckmäßiges Monitoring- und Evaluationsverfahren für zukünftige IBA-Formate zu entwickeln.
2.1 Das Format der Internationalen Bauausstellungen
Das Format der Internationalen Bauausstellungen stellt einen komplexen Untersuchungsgegenstand dar, dessen – teils widersprüchliche – Aspekte nicht einfach zu erschließen sind. Schon die Bezeichnung „Internationale Bauausstellung“ ist – mittlerweile – irreführend; dies wird auch im geschichtlichen Abriss von IBA deutlicher, die Weiterentwicklung des IBA-Ansatzes skizziert (s. Kapitel 2.1.1). Gleichzeitig zeigt die kurze Darstellung vergangener, aktueller und geplanter IBA auch die Vielseitigkeit des IBA-Formates auf.
Die Ziele, Merkmale und Voraussetzungen, die allen IBA gemeinsam sind, werden in Kapitel 2.1.2 skizziert. Eng verbunden ist das „Memorandum zur Zukunft Internationaler Bauausstellungen“, das anschließend in einem eigenen Kapitel vorgestellt wird (s. Kapitel 2.1.3). Ein einziges veröffentlichtes Dokument formuliert so Empfehlungen bzw. Grundprinzipien für die Durchführung von IBA und ist somit von besonderer Bedeutung für diese Arbeit.
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert den Anlass und die Relevanz der Untersuchung des IBA-Formats sowie die Forschungsfrage und den Aufbau der Diplomarbeit.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel liefert das theoretische Fundament zu den Merkmalen Internationaler Bauausstellungen und den wissenschaftlichen Grundlagen von Evaluation und Monitoring.
3 METHODIK: Es wird das empirische Vorgehen begründet, wobei der Schwerpunkt auf der Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Gläser und Laudel bei Experteninterviews liegt.
4 FALLSTUDIE: DIE INTERNATIONALE BAUAUSSTELLUNG HAMBURG 2013: Eine detaillierte Analyse der IBA Hamburg 2013, ihrer Organisationsstruktur, Funktionslogiken in verschiedenen Phasen und der angewandten Qualitätssicherung.
5 EMPFEHLUNGEN ZUR DURCHFÜHRUNG UND ZUR EVALUATION INTERNATIONALER BAUAUSSTELLUNGEN: Auf Basis der Fallstudie werden konkrete Handlungsempfehlungen für die Durchführung sowie ein Konzept für ein Evaluations- und Monitoringsystem für IBA-Formate entwickelt.
6 SCHLUSSFOLGERUNGEN: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse kritisch, fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und benennt zukünftigen Forschungsbedarf.
Internationale Bauausstellung, IBA, Qualitätssicherung, Evaluation, Monitoring, IBA Hamburg, Funktionslogiken, Stadtentwicklung, Prozessmanagement, Experteninterviews, Inhaltsanalyse, Handlungsempfehlungen, Projektmanagement, Partizipation, Stadtplanung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Evaluation als Instrument der Qualitätssicherung für Internationale Bauausstellungen (IBA), um deren Wirkungsweise und Planungsprozesse besser steuerbar und überprüfbar zu machen.
Zentrale Themen sind das IBA-Format als stadtentwicklungspolitisches Instrument, die Methoden der Evaluation und des Monitorings in komplexen Planungszusammenhängen sowie die konkrete Anwendung dieser Verfahren anhand der IBA Hamburg 2013.
Ziel ist es, Empfehlungen für die Entwicklung und Durchführung eines systematischen Monitoring- und Evaluationsverfahrens zu erarbeiten, das den spezifischen Anforderungen und der Komplexität von Internationalen Bauausstellungen gerecht wird.
Es wird ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der eine Fallstudie umfasst. Die Datengewinnung basiert maßgeblich auf Experteninterviews, die mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Gläser und Laudel systematisch ausgewertet werden.
Der Hauptteil analysiert die IBA Hamburg 2013 umfassend – von der Organisationsstruktur bis zu den Funktionslogiken in verschiedenen Projektphasen – und vergleicht diese mit der IBA Fürst-Pückler-Land, um daraus allgemeingültige Erkenntnisse abzuleiten.
Internationale Bauausstellung, Qualitätssicherung, Evaluation, Monitoring, IBA Hamburg, Stadtentwicklung, Prozessmanagement, Experteninterviews und Handlungsempfehlungen.
Die Evaluation soll als "lernendes System" fungieren. Sie hilft, Prozessqualitäten zu sichern, Zielkonflikte frühzeitig zu erkennen und die Legitimation sowie Transparenz der Bauausstellung gegenüber der Öffentlichkeit und Politik zu stärken.
Es dient als zentrale Referenz für die qualitativen Ansprüche an eine IBA. Die Arbeit untersucht, wie diese teils abstrakten Prinzipien in messbare Kriterien oder Beobachtungspunkte für ein Monitoring übersetzt werden können.
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