Bachelorarbeit, 2011
49 Seiten, Note: 2,9
Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der Basel III-Regulierung auf deutsche Kreditbanken. Ziel ist es, die neuen Anforderungen an Eigenkapital und Liquidität zu beleuchten und deren Implikationen für das deutsche Bankensystem zu analysieren.
Kapitel 1 führt in die Thematik ein und beschreibt den Hintergrund der neuen Regulierung im Kontext der Finanzmarktkrise. Kapitel 2 stellt das deutsche Bankensystem mit seinen verschiedenen Akteuren und dem institutionellen Rahmen vor. Es werden die verschiedenen Banktypen (Universalbanken, Spezialbanken etc.) detailliert erklärt. Kapitel 3 analysiert die Theorie der Regulierung, insbesondere das Prinzipal-Agent-Problem im Bankensektor, und beschreibt die neuen Anforderungen von Basel III an Eigenkapital und Liquidität.
Basel III, Bankenregulierung, deutsche Kreditbanken, Eigenkapitalanforderung, Liquiditätsanforderung, Prinzipal-Agent-Problem, Schattenbankensystem, Universalbankensystem, Finanzmarktkrise.
Basel III zielt auf eine Stabilisierung des Finanzsystems durch verschärfte Eigenkapitalanforderungen, die Einführung einer Verschuldungsobergrenze (Leverage Ratio) und neue Liquiditätsvorschriften ab.
Deutsche Universalbanken sind oft international vernetzt. Die qualitative Aufwertung des Eigenkapitals gefährdet zudem spezifische deutsche Finanzierungsformen wie stille Einlagen.
Sie liefert die Begründung für staatliche Eingriffe: Da Banken einen Informationsvorsprung gegenüber Einlegern haben, kann sich der Markt nicht allein selbst regulieren, was Aufsicht notwendig macht.
Vertreter befürchten eine Kreditklemme, da Banken durch die höheren Kapitalvorgaben weniger Spielraum für die Kreditvergabe haben könnten, was die Konjunktur bremsen würde.
Es besteht das Risiko, dass durch die strengere Regulierung traditioneller Banken Geschäfte in den weniger kontrollierten Schattenbankensektor abwandern, was neue Instabilitäten schaffen kann.
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