Wissenschaftliche Studie, 2009
17 Seiten, Note: 1,5
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Einleitung
1. Das Verständnis von Schreibmotivation
1.1 Der Motivationsbegriff
1.2 Definition von Schreibmotivation
1.3 Bedeutung der Schreibmotivation für den Schreibprozess
2. Schreibmotivation fördern und unterstützen
2.1 Möglichkeiten zur Förderung der Schreibmotivation
2.2 Widerstände und Probleme bei der Textproduktion
2.2.1 Schreibstörungen
2.2.2 Lösungsansätze
3. Umfrage zur Schreibmotivation
3.1 Ausgangslagen der Befragung
3.2 Auswertung und Analyse der Ergebnisse
Schluss
Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen und didaktischen Grundlagen der Schreibmotivation bei Schülern und analysiert anhand einer empirischen Erhebung, wie es um die Einstellung von Lernenden zum Schreiben bestellt ist und welche Faktoren diese beeinflussen.
2.2 Widerstände und Probleme bei der Textproduktion
Der Schreibprozess ist aufgrund der vielen Faktoren, die auf ihn einwirken eher unbeständig und problemanfällig. Es können immer wieder Schwierigkeiten und Widerstände auftreten, die vom Schreiber eine noch größere Willensanstrengung erfordern um zum gewünschten Ziel zu gelangen. 13
2.2.1 Schreibstörungen
In ihrem Artikel fächern Baurmann und Müller diese Widerstände in innere und äußere Schreibschwierigkeiten auf.
Innere Schreibstörungen
- Textidee scheitert an der Umsetzung
- wesentliche Zielsetzungen des Textes sind unklar geworden
- vorhandenes Wissen reicht zur Bewältigung der Schreibaufgabe nicht mehr aus
- Textmängel werden zwar wahrgenommen, können aber aufgrund fehlender Ideen nicht behoben werden
- nachlassende Konzentration, Ermüdungserscheinungen
Äußere Schreibstörungen
- Ablenkung durch andere (z.B. durch Mitschüler, Lärm )
- Fehlen geeigneter Schreibgeräte und Schreibmaterialien
- zu enge inhaltliche und zeitliche Vorgaben lähmen das Schreiben
- Fehlen von Hilfen und Zuspruch
Einleitung: Diese Einführung thematisiert den Rückgang der Schreibmotivation während der Schulzeit und stellt die Forschungsfrage nach den Ursachen sowie Förderungsmöglichkeiten.
1. Das Verständnis von Schreibmotivation: Hier werden der Motivationsbegriff definiert, die Bedeutung für den Schreibprozess erläutert und die Komponenten der Motivationsbildung theoretisch verankert.
2. Schreibmotivation fördern und unterstützen: Dieses Kapitel behandelt didaktische Strategien zur Motivationsförderung sowie eine detaillierte Aufschlüsselung von Schreibstörungen und entsprechenden Lösungsansätzen.
3. Umfrage zur Schreibmotivation: Die empirische Studie in einer neunten Realschulklasse wird vorgestellt, wobei die Ausgangslage erläutert und die erhobenen Daten in Bezug auf Schreibpräferenzen und Hürden analysiert werden.
Schluss: Zusammenfassend wird konstatiert, dass die Schreibmotivation bei vielen Schülern gering ausgeprägt ist und das größte Problem die Initiierung intrinsischer Schreibanreize bleibt.
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Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Ausprägung von Schreibmotivation bei Schülern und analysiert, warum diese bei vielen Kindern im Laufe der Schullaufbahn abnimmt.
Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Definition von Motivation, praktischen Ansätzen zur Förderung im Unterricht sowie der Identifizierung von inneren und äußeren Schreibblockaden.
Das Ziel ist es, auf Basis aktueller Forschung Erkenntnisse über die Schreibmotivation zu gewinnen und diese mit einer eigenen empirischen Umfrage an einer Realschule zu validieren.
Neben einer umfassenden Literaturanalyse der einschlägigen fachdidaktischen Forschung wurde eine quantitative und qualitative Umfrage in einer neunten Klasse durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung des Motivationsbegriffs, didaktische Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte und eine detaillierte Auswertung der erhobenen Umfragedaten.
Die Arbeit lässt sich vor allem über Begriffe wie Schreibmotivation, Schreibdidaktik, intrinsische Motivation und empirische Schulforschung beschreiben.
Die Umfrage ergab, dass Mädchen eher motiviert sind und das Schreiben positiv bewerten, während ein signifikanter Teil der Jungen angab, dem Schreiben im Unterricht keinen Gefallen abgewinnen zu können.
Die Autorin identifiziert Schreibverdrossenheit als ein Kernproblem, das zu Leistungsdruck, Blockaden und mangelndem Selbstvertrauen bei Schülern führt.
Es wird betont, dass Lehrer durch Vorplanungen, eine anregende Schreibumgebung und verabredete Hilfestellungen während des Schreibprozesses maßgeblich dazu beitragen können, Schreibbarrieren abzubauen.
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