Examensarbeit, 2003
162 Seiten, Note: 1,3
Das vorliegende Abschlussprojekt des Weiterbildungsstudiums Energie und Umwelt – Rationelle Energienutzung an der Universität Kassel befasst sich mit der energetischen Sanierung von sechs Mehrfamilienhäusern der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Rüsselsheim mbH. Die Arbeit analysiert den Bestand, entwickelt ein Sanierungskonzept und untersucht die Wirtschaftlichkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen.
Die Einleitung führt in die Thematik der energetischen Sanierung von Mehrfamilienhäusern ein und erläutert die Motivation und Aufgabenstellung des Projekts. Des Weiteren werden die relevanten Daten des Gebäudebestands dargestellt.
Die Bestandsanalyse widmet sich detailliert dem energetischen Zustand der Gebäude. Hierzu werden die Wärmedämmung, die Anlagentechnik und die Wärmebedarfsberechnung untersucht. Die energetische Bewertung des Bestands gibt einen umfassenden Überblick über den Ist-Zustand der Gebäude.
Das Kapitel über die Neuplanung präsentiert das Sanierungskonzept. Dieses beinhaltet umfassende Maßnahmen zur Verbesserung der Gebäudehülle, der Lüftung und der Wärmeversorgung. Es werden verschiedene Varianten für die Dämmung, die Lüftungsanlage und die Heizungsanlage analysiert und bewertet.
Im Kapitel "Ergebnisdarstellung" werden die Ergebnisse der Sanierungskonzepte zusammenfassend dargestellt und interpretiert. Hier werden die Auswirkungen der Sanierung auf den Energiebedarf, den CO2-Ausstoß und die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen untersucht.
Das Fazit gibt eine abschließende Bewertung der Sanierungskonzepte und eine Empfehlung an den Bauherrn.
Energetische Sanierung, Mehrfamilienhaus, Gebäudehülle, Wärmedämmung, Lüftung, Wärmeversorgung, Brennwertkessel, BHKW, CO2-Reduktion, Primärenergieeinsatz, Wirtschaftlichkeit, Amortisation, KfW-Programme, Bauteilsanierung, Heizungsanlage.
In Deutschland entfällt rund ein Drittel der CO2-Emissionen auf Gebäude. Sanierungen reduzieren den Energieverbrauch, senken Emissionen und schonen endliche fossile Ressourcen.
Es umfasst die Dämmung der Gebäudehülle (Wände, Dach, Keller), den Austausch von Fenstern, die Optimierung der Lüftung und die Erneuerung der Wärmeversorgung (z.B. durch BHKW oder Brennwertkessel).
Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) nutzt das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, um gleichzeitig Strom und Wärme zu erzeugen, was den Primärenergieeinsatz deutlich effizienter macht als bei getrennter Erzeugung.
Die Bewertung erfolgt über die Amortisationszeit, also den Zeitraum, in dem die Energieeinsparungen die Investitionskosten decken, unter Berücksichtigung von KfW-Förderprogrammen.
Wärmebrücken sind Schwachstellen in der Gebäudehülle, an denen vermehrt Wärme abfließt. Eine detaillierte Planung der Anschlussdetails (z.B. Fensterleibungen, Balkone) ist entscheidend für den Sanierungserfolg.
Brennwertkessel nutzen zusätzlich die im Abgas enthaltene Kondensationswärme, wodurch sie einen höheren Wirkungsgrad und geringere CO2-Emissionen als herkömmliche Kessel erreichen.
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