Bachelorarbeit, 2011
120 Seiten
1 Einleitung
1.1 Hintergrund
1.2 Ziel dieser Bachelorthesis
1.3 Gang der Untersuchung
2 Grundlagen
2.1 Consumerization
2.2 Informationstechnologie
2.3 Buzzword
2.4 Digital Natives / Digital Immigrants
2.5 IT - Standardisierung
3 Technologien
3.1 Web-Anwendungen
3.2 Virtualisierung
3.3 Server-Virtualisierung
3.3.1 Gründe für die Server-Virtualisierung
3.3.2 Technologische Grundlagen der Server-Virtualisierung
3.4 Desktop-Virtualisierung
3.4.1 Gründe für die Desktop-Virtualisierung
3.4.2 Technologische Grundlage der Desktop-Virtualisierung
3.4.2.1 Virtual Desktop Infrastruktur
3.4.2.2 Server Based Computing
3.4.2.3 Lokale Virtuelle Maschine
3.4.2.4 Gestreamte Desktops
3.4.2.5 Gestreamte Anwendungen
4 Consumerization of IT
4.1 Consumerization in Unternehmen
4.1.1 Herkunft des Trends
4.1.2 Positiver oder Negativer Trend?
4.1.3 Durch Consumer-IT den Innovationsdruck reduzieren?
4.1.4 Projekt: „Consumer-IT im Unternehmensnetzwerk“
4.1.5 Positive und negative Aspekte für Mitarbeiter
4.1.6 Chancen und Risiken für Unternehmen
4.1.7 Der IT-Helpdesk der Zukunft
4.1.8 Verständnis für IT-Ausfälle
4.1.9 Unternehmensregeln
4.1.10 Kostensenkung durch die Benutzung privater Endgeräte?
4.2 Consumerization in Hochschulen
4.2.1 Private Endgeräte im Hochschulnetzwerk
4.2.2 Trennung zwischen den Netzwerken
4.2.3 Zugriff auf Dienste
4.2.4 Die gravierendsten Probleme
4.2.5 Der Helpdesk und private Endgeräte
4.2.6 Hochschulinfrastruktur auf ein Unternehmen übertragen
4.2.7 Das Ende der Computerlabore
4.2.8 Chancen und Risiken im Hochschulumfeld
5 SWOT- Analyse
5.1 Ermittlung der Stärken und Schwächen
5.2 Ermittlung der Chancen und Risiken
5.3 Ergebnis der SWOT-Analyse
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Bachelorthesis untersucht die Integration von Consumer-IT in Unternehmensnetzwerke. Das primäre Ziel ist es, ein Meinungsbild bei IT-Verantwortlichen zu erfassen, die technologischen Möglichkeiten der Umsetzung zu beleuchten und eine SWOT-Analyse zur Bewertung von Chancen und Risiken durchzuführen, um Entscheidungshilfen für IT-Strategien zu liefern.
3.4.2.1 Virtual Desktop Infrastruktur
Die technologische Entwicklung der Desktop Virtualisierung schreitet voran. Hieß es vor wenigen Jahren noch, es sei technisch, beispielsweise durch eine zu niedrige Bandbreite nicht möglich Desktops zu virtualisieren, sind heute auf dem Markt einige namenhafte Hersteller zu finden, welche ausgereifte Anwendungen bereitstellen. Als erster Hersteller ist an dieser Stelle die Firma Citrix zu nennen, welcher als erster Hersteller das Prädikat „Enterprise-Ready“ für ihre Software XenDesktop 4 von der Burton Group bekommen hat. Das Prädikat wird verliehen, wenn die Virtualisierungsoftware in den Bereichen Anwendungspraxis, Management und Sicherheit überzeugen kann.
Die Software Citrix XenDesktop setzt das sogenannte „Single-Image Management“ ein. Diese Technologie ermöglicht ein zentrales Systemimage bereitzustellen, anstelle eines persönlichen Images für jeden einzelnen Anwender. Die persönlichen Daten sowie die Anwendungssoftware werden mit dem Systemimage jedes Anwenders personalisiert bereitgestellt. Diese Technologie ist auch bekannt unter dem Namen Virtual Desktop Infrastruktur (im Folgenden kurz: VDI). Hierbei werden das Betriebssystem, die Anwendungen und die persönlichen Daten voneinander getrennt betrachtet und jedem Benutzer in einem in sich konsistenten Paket einzeln zugewiesen. Diese konsistenten Pakete werden, wie bei der Servervirtualisierung, auf einer Virtualisierungsschicht erstellt und gehostet. Die Darstellung von einem personalisierten Desktop kann vom entsprechenden Anwender von jedem beliebigen Computer oder mobilen Endgerät, über einen sogenannten Receiver hergestellt werden. Der Receiver ist eine Software welche auf dem Betriebssystem des physikalischen Rechners installiert sein muss. Eine Verbindung, ähnlich der Bare-Metal Servervirtualisierung ist ebenso möglich, findet jedoch in dem Zusammenhang mit Consumer-IT im Unternehmensumfeld keinen Einsatz. Da dieses zur Folge haben würde, dass das Betriebssystem der Consumer-IT nicht mehr benötigt wird.
1 Einleitung: Einführung in die Relevanz des Themas "Consumerization of IT" und Vorstellung der Zielsetzung sowie des methodischen Vorgehens der Arbeit.
2 Grundlagen: Klärung zentraler Begrifflichkeiten wie Consumerization, Digital Natives, Buzzwords und IT-Standardisierung als theoretischer Rahmen.
3 Technologien: Detaillierte Betrachtung technologischer Lösungsansätze wie Web-Anwendungen sowie Server- und Desktop-Virtualisierung zur Implementierung von Consumer-IT.
4 Consumerization of IT: Analyse von Meinungsbildern, Chancen, Risiken sowie organisatorischen Auswirkungen in Unternehmen und Hochschulen.
5 SWOT- Analyse: Anwendung einer SWOT-Analyse auf ein fiktives Unternehmen zur Bewertung strategischer Handlungsempfehlungen bei der IT-Infrastruktur-Erneuerung.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der Ergebnisse und Diskussion des zukünftigen Potenzials von Cloud-Diensten und service-fokussierter IT.
Consumerization, IT-Infrastruktur, Virtualisierung, BYOD, VDI, Digital Natives, Cloud Computing, IT-Support, Helpdesk, Strategische IT-Planung, Unternehmensnetzwerk, Prozessoptimierung, Datensicherheit, IT-Strategie, Service-Fokussierung
Die Arbeit analysiert, wie moderne, privat genutzte IT-Technologien (Consumer-IT) erfolgreich in professionelle Unternehmensnetzwerke integriert werden können.
Die zentralen Themen umfassen die technologischen Voraussetzungen (Virtualisierung), die Auswirkungen auf Mitarbeiter und IT-Abteilungen sowie strategische Aspekte der Kosten-Nutzen-Rechnung.
Das Ziel ist es, Entscheidungsträgern ein fundiertes Meinungsbild und eine methodische Unterstützung (via SWOT-Analyse) zu bieten, um die Chancen und Risiken der Consumerization in ihrem Umfeld bewerten zu können.
Neben einer umfassenden Literaturrecherche basiert die Arbeit auf einer qualitativen Auswertung von Experteninterviews mit IT-Verantwortlichen in Unternehmen und Hochschulen sowie einer modellhaften SWOT-Analyse.
Der Hauptteil gliedert sich in technologische Grundlagen, die Diskussion konkreter Herausforderungen im Unternehmensalltag und einen Vergleich mit den bereits fortgeschrittenen Integrationsprozessen in Hochschulen.
Wichtige Begriffe sind Consumerization, Virtualisierung, BYOD (Bring your own Device) und IT-Standardisierung, die im Kontext der IT-Strategie beleuchtet werden.
Hochschulen lassen den Zugriff privater Geräte oft schon länger zu, verfolgen jedoch andere Sicherheitsziele als Unternehmen, wo kritische Geschäftsdaten den Schutz einer restriktiven IT-Strategie benötigen.
Die Analyse zeigt, dass eine erfolgreiche Integration technologisch möglich ist, aber zwingend eine Modernisierung der IT-Infrastruktur (Richtung Service-Fokussierung) und klare interne Richtlinien erfordert.
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