Fachbuch, 2011
109 Seiten
Teil 1
Das kulturelle trojanische Pferd und die Nationalkulturen
1. Trojanische Pferde und das trojanische Prinzip
2. Interview mit Dr. John F. Nash - Nobelpreisträger der Wirtschaftswissenschaften, Princeton University, Princeton
3. Das Spiel der Allianzen: Erbfeindschaft, Freundschaft, Partnerschaft und Komplizität
Part 2
Understanding and Modeling Diverse Cultural Systems And Their Integration
1. Global Culture Systems Analysis
2. A critical review of the global cultural paradigm
1. The state of the intercultural art and science: On human relativity in intercultural research
2. Enhancing the intercultural art and science: Sources, models and the achievement of supreme cultural intelligence
3. Die Revolution der Nächstenliebe als Management der globalen Krise
Postscriptum
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein ganzheitliches Verständnis von Kultur durch die Einbettung interkultureller Dynamiken in eine transkulturelle, auf Bewusstsein basierende Ebene zu erreichen, um so ein nachhaltiges Management kultureller Krisen zu ermöglichen. Die Forschungsfrage untersucht, wie die Integration diverser kultureller Subsysteme durch eine systemanalytische und transdisziplinäre Perspektive gelingen kann.
Trojanische Pferde und das trojanische Prinzip
Heute erreicht uns folgende Nachricht aus Brüssel als Resultat sich bis ins Morgengrauen hinziehender multilateraler Verhandlungen der europäischen Staats- und Regierungschefs über die Romvertragsänderungen (der Romvertrag ist der Gründungsvertrag der heutigen EU) von 1957 zur Bekämpfung der Schuldenkrise. Sie liefert Evidenz für das von mir identifizierte trojanische Pferd-Syndrom in den diversen Subsystembereichen eines nationalkulturellen oder, wie in diesem Fall, supranationalen Makrosystem der EU. Der trojanische Pferd-Effekt wirkt unabhängig von der Skalierung des Bezugssystems.
Der erste Teil der folgenden Schrift befasst sich mit der Metapher des metaphorischen trojanischen Pferd-Effektes vs. trojanischen Schatz-Effektes. Die europäischen Kulturen bilden ein Mosaik diverser Traditionen, romanischer, germanischer, angelsächsischer, skandinavischer und nunmehr auch slawischer, das seit zweitausend Jahren vom Licht der christlich-jüdischen europäischen Zivilisation mit seinem einzigartigen Wertekanon, in dessen Zentrum die Würde des Individuum in einer demokratischen Gemeinschaft steht, durchflutet wird.
Doch dieses gemeinsame Erbe ist immer wieder bedroht gewesen, wie die Geschichte der historischen europäischen Wechselwirkungen bis zu dieser heutigen Nachricht zeigt, die dokumentiert, wie beispielsweise im historischen Fall der Politik des leeren Stuhls seitens der gaullistischen Regierung Frankreichs, immer wieder eine Nationalkultur als trojanischer, verdunkelnder Sprengsatz der supranationalen europäischen Idee der Gründungsväter Europas, Schumann (Frankreich), Hallstein (BRD) und Gaspars, die über die Meilensteine Montanunion von 1951, Romverträge zur Gründung der EWG von 1957 und die Realisierung des europäischen Binnenmarktes im Juli 1969, die Vollendung der Wirtschafts- und Währungsunion und schließlich die politische Union zu verwirklichen wollten.
Trojanische Pferde und das trojanische Prinzip: Einführung in das "trojanische Pferd-Syndrom" als Störfaktor in nationalen und supranationalen Systemen, erläutert anhand der aktuellen Eurokrise.
Interview mit Dr. John F. Nash - Nobelpreisträger der Wirtschaftswissenschaften, Princeton University, Princeton: Diskussion der Anwendbarkeit spieltheoretischer Konzepte auf die europäische Währungsunion und die Rolle von Prestige und Interessenlagen.
Das Spiel der Allianzen: Erbfeindschaft, Freundschaft, Partnerschaft und Komplizität: Analyse der komplexen deutsch-französischen Beziehungen und der Notwendigkeit einer nachhaltigen Identitätsentwicklung für eine echte Partnerschaft.
Global Culture Systems Analysis: Vorstellung eines systemtheoretischen Ansatzes zur Analyse globaler Kultursysteme unter Nutzung einer programmlogischen Metapher (ALG-System).
A critical review of the global cultural paradigm: Kritische Untersuchung bestehender Paradigmen in der Interkulturforschung und Plädoyer für einen transkulturellen, ganzheitlichen Ansatz.
The state of the intercultural art and science: On human relativity in intercultural research: Darlegung der menschlichen Relativität in der Forschung und die Notwendigkeit, über rein klassische interkulturelle Rahmenbedingungen hinauszugehen.
Enhancing the intercultural art and science: Sources, models and the achievement of supreme cultural intelligence: Vertiefung der wissenschaftlichen Grundlagen (Niels Bohr, Neurophysiologie) für eine "höhere kulturelle Intelligenz".
Die Revolution der Nächstenliebe als Management der globalen Krise: Betrachtung ethischer Prinzipien, insbesondere der Nächstenliebe, als notwendiger regulatorischer Faktor für moderne ökonomische und politische Stabilität.
Kulturmanagement, Transkulturalität, Systemanalyse, Trojanischer Effekt, Europäische Integration, Bewusstseinsforschung, Quantenkultur, Identitätsentwicklung, Nächstenliebe, Interkulturelle Kompetenz, Globalisierung, Ethik, Komplementaritätsprinzip, Soziokulturelle Dynamik, Wertekanon.
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen durch "kulturelle trojanische Pferde" in modernen Gesellschaften und entwirft ein transkulturelles Managementmodell, das auf einem ganzheitlichen Verständnis von Bewusstsein und menschlichen Grundwerten basiert.
Zu den zentralen Feldern zählen Systemtheorie, interkulturelles Management, Quanten-Metaphorik zur Kulturbeschreibung, europäische Politikgeschichte sowie die ethischen Grundlagen des Zusammenlebens im Kontext der christlichen Zivilisation.
Das primäre Ziel ist die Formulierung einer universellen Integrationsformel für diverse Kultursysteme, um Konflikte zu vermeiden und ein nachhaltiges, "Quantenkultur" genanntes Management von Vielfalt zu ermöglichen.
Es wird eine transdisziplinäre Methode angewandt, die systemanalytische Ansätze, Erkenntnisse aus der Quantenphysik (als Metapher für Dynamik) und neurophysiologische Analogien nutzt, um komplexe kulturelle Zusammenhänge darzustellen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse trojanischer Phänomene, ein Fachgespräch mit Nobelpreisträger John F. Nash, eine detaillierte Systemanalyse globaler Kulturen sowie die ethische Fundierung durch das Prinzip der Nächstenliebe.
Transkulturalität, Systemanalyse, Kulturelle Integration, Bewusstseinsmanagement und ethische Nachhaltigkeit sind die prägenden Begriffe.
Klassische Modelle betrachten Kulturen oft statisch oder rein vergleichend. Die "Quantenkultur" hingegen betrachtet kulturelle Dynamik wellenartig und versucht, durch die Integration von Bewusstseinsebenen ein stabiles Gleichgewicht herzustellen.
Das DOME-Modell dient als architektonische Metapher für die hierarchische Integration verschiedener Ebenen des menschlichen Bewusstseins, um individuelle und nationale kulturelle Profile systematisch zu erfassen und zu steuern.
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