Bachelorarbeit, 2010
148 Seiten, Note: 1,0
1. EINFÜHRUNG
1.1 DIE ZENTRALE FRAGESTELLUNG
1.2 AUFBAU DER ARBEIT
2. LEISTUNG UND INDIVIDUELLE LEISTUNGSVARIABILITÄT
2.1 DEFINITION VON LEISTUNG UND ARBEITSLEISTUNG
2.2 DIE INTERNE STRUKTUR DER ARBEITSLEISTUNG
3. PROZESSMODELLE DES HANDELNS UND DER LEISTUNG
3.1 RUBIKONMODELL DER HANDLUNGSPHASEN
3.2 HANDLUNGSREGULATIONSTHEORIE
3.2.1 Die psychische Struktur der Arbeitstätigkeit und deren Regulation
3.2.2 Operative Abbildsysteme (OAS) als längerzeitige Regulationsgrundlagen
3.2.3 Hierarchisch-sequentielle Handlungsregulation
3.2.4 Varianten der psychischen Regulation von Arbeitstätigkeiten
3.3 DIE ZIELSETZUNGSTHEORIE
4. DIE ROLLE VON ARBEITSBEDINGUNGEN IM LEISTUNGSPROZESS
4.1 STRESSOREN IN ORGANISATIONEN
4.2 RESSOURCEN IN ORGANISATIONEN
4.3 HANDLUNGSTHEORETISCHE KLASSIFIKATION VON ARBEITSMERKMALEN
4.4 PRINZIP DER PSYCHOLOGISCHEN AUFGABENRANGREIHE
5. DIE INTERNE REVISION BEI DEM DEUTSCHEN DAX-UNTERNEHMEN
5.1 DEFINITION DER INTERNEN REVISION
5.2 RAHMENBEDINGUNGEN
5.3 AUFGABEN, ZIELE UND NUTZEN DER INTERNEN REVISION
5.4 DER REVISIONSPROZESS BEI DEM DEUTSCHEN DAX-UNTERNEHMEN
5.5 DER ZIELVEREINBARUNGSPROZESS IN DER INTERNEN REVISION DES DEUTSCHEN DAX-UNTERNEHMENS
6. METHODISCHE GRUNDLAGEN DER UNTERSUCHUNG
6.1 GRUNDLAGEN LEITFADENGESTÜTZTER EXPERTENINTERVIEWS
6.2 DURCHFÜHRUNG DER EXPERTENINTERVIEWS
6.2.1 Stichprobe
6.2.2 Pretest
6.3 QUALITATIVE INHALTSANALYSE NACH MAYRING
6.4 DURCHFÜHRUNG DER STRUKTURIERENDEN QUALITATIVEN INHALTSANALYSE
7. ERGEBNISSE
7.1 ERGEBNISSE DER HAUPTKATEGORIE ZIELE
7.1.1 Nichtrepräsentative Ziele
7.1.2 Zielunsicherheit
7.1.3 Zielkonflikt
7.1.4 Spezifische, anspruchsvolle Ziele
7.1.5 Selbstwirksamkeit
7.1.6 Zusammenfassung Einflussfaktor Ziele
7.2 ERGEBNISSE DER HAUPTKATEGORIE STRESSOREN
7.2.1 Arbeitstätigkeit
7.2.2 Arbeitsorganisatorische Probleme
7.2.3 Arbeitsteilung
7.2.4 Soziales Umfeld
7.2.5 Zusammenfassung Einflussfaktor Stressoren
7.3 ERGEBNISSE DER HAUPTKATEGORIE RESSOURCEN
7.3.1 Fehlhandlungen
7.3.2 Soziale Unterstützung
7.3.3 Vollständige Tätigkeit
7.3.4 Zusammenfassung Einflussfaktor Ressourcen
7.4 ERGEBNISSE DER HAUPTKATEGORIE HANDLUNGSREGULATION
7.4.1 Klassifizierung innovative Arbeit
7.4.2 Qualifikation
7.4.3 Psychische Regulation der Tätigkeit / Güte operativer Abbildsysteme
7.4.4 Zusammenfassung Einflussfaktor Handlungsregulation
8. KONZEPT FÜR DAS PERFORMANCE MANAGEMENT IM PRÜFUNGS- UND REVISIONSUMFELD
8.1 THEORETISCHE ERKENNTNISSE HAUPTKATEGORIE ZIELE
8.2 THEORETISCHE ERKENNTNISSE HAUPTKATEGORIE STRESSOREN
8.3 THEORETISCHE ERKENNTNISSE HAUPTKATEGORIE RESSOURCEN
8.4 THEORETISCHE ERKENNTNISSE HAUPTKATEGORIE HANDLUNGSREGULATION
8.5 KONZEPT FÜR DAS PERFORMANCE MANAGEMENT DER INTERNEN REVISION
9. DISKUSSION UND FAZIT
9.1 KRITISCHE DISKUSSION DER ZIELSETZUNGSTHEORIE UND DER HANDLUNGSREGULATIONSTHEORIE
9.2 DISKUSSION DER METHODISCHEN VORGEHENSWEISE
9.3 DISKUSSION DER ERGEBNISSE
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die auf die Arbeitsleistung wirkenden Einflussfaktoren innerhalb der Internen Revision eines deutschen DAX-Unternehmens zu rekonstruieren, um auf dieser Grundlage ein praxisorientiertes Performance-Management-Konzept zu entwickeln.
3.1 Rubikonmodell der Handlungsphasen
Den entscheidenden Anstoß zur Entwicklung des Rubikonmodells der Handlungsphasen gab Kuhl Anfang der 80er Jahre, indem er eine alte Vorstellung von Lewin wieder entdeckte (Lewin et al., 1944). Lewin unterschied bei zielorientiertem Handeln zwei Komponenten, das Setzen von Zielen als Resultat der Abschätzung ihrer erwarteten Werte sowie das Zielstreben in Form von zielrealisierenden Handlungen. Das Rubikonmodell der Handlungsphasen unterscheidet ebenfalls beide Komponenten (Motivation und Volition), geht allerdings über diese Unterscheidung hinaus (Gollwitzer, 1996, S. 533). Es ist nach einer Überlieferung benannt, der zufolge Julius Caesar im Jahre 49 v. Chr. mit der Überquerung des damaligen Grenzflusses Rubikon unwiderruflich den Bürgerkrieg mit Pompeius auslöste. Das Modell integriert beide Komponenten zielorientierten Handelns, sodass sie in ihrer Beziehung zueinander analysiert werden können (ebd.). Es beinhaltet außerdem eine zeitliche Ablaufperspektive, die sich vom „Erwachen der Wünsche vor der Zielsetzung bis hin zu den bewertenden Gedanken nach der Zielerreichung erstreckt“ (ebd.). Innerhalb dieses zeitlichen Rahmens werden einzelne Phänomene und vier eigenständige Phasen unterschieden, die in der folgenden Abbildung dargestellt werden.
1. EINFÜHRUNG: Diese Einleitung skizziert die Bedeutung der individuellen Arbeitsleistung für den Unternehmenserfolg und stellt die zentrale Fragestellung der Arbeit sowie deren Aufbau vor.
2. LEISTUNG UND INDIVIDUELLE LEISTUNGSVARIABILITÄT: Dieses Kapitel definiert den Leistungsbegriff in der heutigen Arbeitswelt und beschreibt ein Modell der acht Faktoren der Arbeitsleistung.
3. PROZESSMODELLE DES HANDELNS UND DER LEISTUNG: Hier werden theoretische Grundlagen wie das Rubikonmodell der Handlungsphasen, die Handlungsregulationstheorie und die Zielsetzungstheorie erläutert.
4. DIE ROLLE VON ARBEITSBEDINGUNGEN IM LEISTUNGSPROZESS: Dieses Kapitel behandelt Stressoren und Ressourcen in Organisationen sowie handlungstheoretische Klassifikationen und das Prinzip der Aufgabenrangreihe.
5. DIE INTERNE REVISION BEI DEM DEUTSCHEN DAX-UNTERNEHMEN: Es werden der theoretische Rahmen, rechtliche Rahmenbedingungen sowie der Revisions- und Zielvereinbarungsprozess der Internen Revision beschrieben.
6. METHODISCHE GRUNDLAGEN DER UNTERSUCHUNG: Hier wird der methodische Ansatz der qualitativen Forschung dargelegt, insbesondere die Durchführung von Experteninterviews und die strukturierende Inhaltsanalyse nach Mayring.
7. ERGEBNISSE: Dieses Kapitel fasst die empirischen Befunde zur Hauptkategorie Ziele, Stressoren, Ressourcen und Handlungsregulation zusammen.
8. KONZEPT FÜR DAS PERFORMANCE MANAGEMENT IM PRÜFUNGS- UND REVISIONSUMFELD: Basierend auf den Ergebnissen werden Empfehlungen für die Praxis entwickelt, unterteilt in Führung, Zielvereinbarung und Arbeitsorganisation.
9. DISKUSSION UND FAZIT: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion der verwendeten Theorien, der methodischen Vorgehensweise und einer Würdigung der erzielten Resultate.
Arbeitsleistung, Interne Revision, Performance Management, Zielvereinbarung, Stressoren, Ressourcen, Handlungsregulation, Experteninterviews, Inhaltsanalyse, DAX-Unternehmen, Motivation, Arbeitsbedingungen, Zielsetzungstheorie, Arbeitsorganisation, Innovationspotenzial.
Die Arbeit untersucht, welche Faktoren die Arbeitsleistung von Mitarbeitern in der Internen Revision eines deutschen DAX-Unternehmens beeinflussen, um daraus ein optimiertes Konzept für das Performance Management abzuleiten.
Die zentralen Themen sind Leistungsmodelle, Prozessmodelle zielorientierten Handelns, die Rolle von Arbeitsbedingungen, sowie die spezifischen Rahmenbedingungen und der Revisionsprozess innerhalb einer großen Internen Revision.
Das primäre Ziel ist es, aus den Ergebnissen einer explorativen Studie ein praxisorientiertes Konzept für das Performance Management zu entwickeln, das sowohl motivationale Aspekte als auch objektive Arbeitsbedingungen berücksichtigt.
Es wird ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf leitfadengestützten Experteninterviews basiert, welche anschließend mittels strukturierender qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die spezifische Analyse der Internen Revision im DAX-Konzern sowie die methodische Vorgehensweise und die empirischen Ergebnisse der Befragung.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Arbeitsleistung, Interne Revision, Performance Management, Zielvereinbarung, Stressoren, Ressourcen und Handlungsregulation aus.
Während die klassische Revision formalistisch und rückwärtsgewandt prüft, fokussiert die unternehmerische Revision auf Prozessoptimierung, Strategiekonformität und fungiert als Beratungspartner bzw. Sicherheitspartner.
Ad-hoc-Prüfungen verursachen durch ihre Unvorhersehbarkeit Zeitdruck und Zielkonflikte, da sie Kapazitäten binden, die für die reguläre Abarbeitung des Jahresrevisionsprogramms (JRP) vorgesehen sind.
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