Bachelorarbeit, 2011
73 Seiten, Note: 1,7
1. EINLEITUNG UND MOTIVATION
1.1 MOTIVATION
1.2 ZIEL
1.3 VORGEHENSWEISE
2. PROJEKTMANAGEMENT
2.1 GRUNDLAGEN
2.2 METHODIKEN IM IT-PROJEKTMANAGEMENT
2.2.1 Wasserfall-Modell
2.2.2 V-Modell XT
2.2.3 Extreme Programming
2.3 AGILES PROJEKTMANAGEMENT
2.3.1 Einführung
2.3.2 Das Agile Manifest
2.3.3 Prinzipien des agilen Manifest
3. SCRUM
3.1 GRUNDLAGEN UND GESCHICHTE
3.2 ROLLEN
3.2.1 Scrum Master
3.2.2 Product Owner
3.2.3 Team
3.2.4 Weitere Rollen
3.3 ANFORDERUNGSMANAGEMENT IN SCRUM
3.3.1 Product Backlog
3.3.1.1 Einführung
3.3.1.2 Beschreibung
3.3.1.3 Priorisierung
3.3.1.4 Aufwandsabschätzung
3.3.1.5 Definition of Done
3.3.1.6 Entwicklung
3.3.1.7 Verantwortlichkeit und Hilfsmittel
3.3.2 Sprint Backlog
3.3.3 Burn Down Chart
3.4 SPRINTS
3.5 MEETINGS
3.5.1 Release-Planung
3.5.2 Sprint Planning Meeting
3.5.3 Daily Scrum
3.5.4 Scrum of Scrums
3.5.5 Sprint Review
3.5.6 Retrospektive
4. EINFÜHRUNG UND PRAXIS
4.1 EINFÜHRUNG VON SCRUM
4.1.1 Motivatoren
4.1.2 Vorgehensweisen
4.1.3 Gefahren
4.2 PRAXISBEISPIEL: TELEGATE MEDIA AG
4.2.1 telegate Media vor der Einführung von Scrum
4.2.2 Idee, Einführung und Umsetzung
4.2.2.1 Idee
4.2.2.2 Einführung und Umsetzung
4.2.3 Wirkungen der Einführung
4.2.3.1 Eingetretene Verbesserungen
4.2.3.2 Probleme und Herausforderungen
4.2.3.3 Weitere Konsequenzen
5. BEWERTUNG
5.1 KRITERIEN EINES GEEIGNETEN IT-PROJEKTMANAGEMENTS
5.2 EIGNUNG VON SCRUM FÜR DAS MANAGEMENT VON IT-PROJEKTEN
5.3 WEITERE EINSATZMÖGLICHKEITEN
5.4 GRENZEN DER ANALYSE
6. FAZIT
Das Ziel der Arbeit ist eine umfassende Beschreibung und Bewertung von Scrum als Methode für das IT-Projektmanagement. Dabei wird untersucht, wie Scrum in der Praxis eingeführt werden kann, welche Herausforderungen dabei entstehen und inwieweit die Methode dazu beiträgt, typische Probleme in IT-Projekten zu vermeiden.
3.2.1 Scrum Master
Die erste hier vorgestellte Rolle ist der Scrum Master, deren Zweck es ist, das Funktionieren von Scrum sicherzustellen. Welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten damit verbunden sind, folgt in diesem Abschnitt.
Zunächst sei angemerkt, dass es sich beim Scrum Master nicht um einen Projektleiter oder Teamleiter handelt. Sollte er eine solche Rolle einnehmen, wäre das keine korrekte Umsetzung von Scrum, da z. B. dem Product Owner ( 3.2.2) die Möglichkeit genommen würde, das Team direkt zu steuern. Um ein nachhaltiges Funktionieren von Scrum sicherzustellen, müssen die Inhaber der Rollen diese richtig verstanden haben und sie entsprechend leben. (Pichler 2009, S. 24)
Einen wesentlichen Punkt, der einen Scrum Master von einem Projektleiter oder Teamleiter unterscheidet, sehen WIECZORREK UND MERTENS (2010, S. 127) darin, dass sich der Scrum Master zurücknehmen muss und auf keinen Fall in die Arbeit des Teams eingreifen darf. TIM LISTER (2007) veranschaulicht dies mit einem Bild von marschierenden Küken. Der Scrum Master, oder von LISTER allgemeiner als agile leader bezeichnet, entspricht in diesem Bild nicht dem vordersten Küken, das den Weg vorgibt. Dieses bezeichnet er lediglich als Scout, während er das hinterste Küken, welches stets das Ziel und die Gruppe im Auge hat, als tatsächlichen Leader betrachtet. Von dieser Position aus, so EICKMANN (2009a, S. 122–123), ist es dem Scrum Master möglich, sicherzustellen, dass sich das Team an die Scrum Regeln hält und keine Gefahren die Arbeit des Teams bedrohen.
1. EINLEITUNG UND MOTIVATION: Die Einleitung gibt einen Überblick über die historische Entwicklung von Projekten und führt in die Notwendigkeit von agilem Projektmanagement ein, wobei Scrum als Fokus der Arbeit definiert wird.
2. PROJEKTMANAGEMENT: Dieses Kapitel erläutert Grundlagen des Projektmanagements, stellt verschiedene traditionelle und agile Methoden (wie Wasserfall oder XP) vor und leitet zum agilen Manifest über.
3. SCRUM: Der Hauptteil beschreibt das Scrum-Framework detailliert, von den Rollen und dem Anforderungsmanagement bis hin zu den Sprints und den verschiedenen Meetings.
4. EINFÜHRUNG UND PRAXIS: Dieser Abschnitt thematisiert die Einführung von Scrum in Organisationen und illustriert dies anhand des konkreten Praxisbeispiels der telegate Media AG.
5. BEWERTUNG: Hier werden Kriterien für ein erfolgreiches IT-Projektmanagement diskutiert und Scrum hinsichtlich seiner Eignung, Stärken und Schwächen bewertet.
6. FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und hebt hervor, dass Scrum bei korrekter Anwendung maßgeblich zur Bewältigung der Komplexität in IT-Projekten beitragen kann.
Scrum, Projektmanagement, Softwareentwicklung, Agile Softwareentwicklung, Product Owner, Scrum Master, Sprint, Sprint Backlog, Product Backlog, Anforderungsmanagement, IT-Projekte, Prozesssteuerung, empirische Prozesssteuerung, Teamentwicklung, telegate Media AG
Die Arbeit behandelt das agile IT-Projektmanagement mit dem Fokus auf das Framework Scrum.
Zentral sind die theoretischen Grundlagen des Projektmanagements, die Beschreibung der Scrum-Mechanismen sowie die praktische Einführung und Bewertung dieser Methodik.
Das Ziel ist es, Scrum umfassend zu beschreiben und anhand definierter Kriterien hinsichtlich seiner Eignung für das Management von IT-Projekten zu bewerten.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einem Praxisteil, in dem eine Fallstudie (telegate Media AG) beobachtet und analysiert wurde.
Im Hauptteil wird Scrum detailliert erläutert, inklusive Rollen, Anforderungsmanagement (Backlogs), Sprints und Meetings sowie der praktischen Einführung und deren Auswirkungen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Scrum, Projektmanagement, Softwareentwicklung, Agile Entwicklung, Product Owner und Scrum Master beschreiben.
Die telegate Media AG dient als konkretes Praxisbeispiel, an dem die Einführung und Umsetzung von Scrum sowie die dabei aufgetretenen Probleme und Verbesserungen illustriert werden.
Der Scrum Master agiert nicht als weisungsbefugter Vorgesetzter, sondern als Servant Leader, der das Team coacht, Regeln sicherstellt und Hindernisse (Impediments) beseitigt, anstatt in die operative Arbeit einzugreifen.
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