Fachbuch, 2011
82 Seiten
Vorwort / Seite 7
Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann / Seite 11
Fundorte von Menhiren in Deutschland / Seite 51
Literatur / Seite 59
Bildquellen / Seite 61
Der Archäologe Dr.. Detert Zylmann / Seite 67
Publikationen von Dr. Detert Zylmann / Seite 69
Der Autor Ernst Probst / Seite 73
Bücher von Ernst Probst / Seite 75
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einem breiten Publikum fundierte Informationen über Menhire – im Volksmund auch Hinkelsteine genannt – zu vermitteln. Durch ein Experteninterview mit dem Archäologen Dr. Detert Zylmann werden wissenschaftliche Erkenntnisse zu Herkunft, Zweck, Verbreitung und kultureller Bedeutung dieser prähistorischen Steinmonumente in leicht verständlicher Form aufbereitet und bestehende Mythen kritisch beleuchtet.
Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann
Frage: Herr Dr. Zylmann, was ist – populär erklärt – ein Menhir?
Antwort: Das Wort „Menhir“ ist keltischen Ursprungs und bezeichnet ein bewusst von Menschenhand aufgerichtetes, freistehendes, nichtfigürliches Steinmal. Es bedeutet „Langer Stein“ (men = Stein, hir = lang) und ist als wissenschaftlicher Begriff in die archäologische Literatur eingegangen. Die meisten steinernen Monumente weisen Höhen zwischen 1 und 3 m auf. Neben spitzen, obeliskartigen Steinsäulen kennen wir gedrungene, pyramidenartige Formen. Verwendet wurden Gesteinsarten wie Granit, Quarzite, Sand- und Kalksteine.
Frage: Warum werden Menhire im deutschen Volksmund auch als „Hinkelsteine“ bezeichnet?
Antwort: Der volkstümliche Name „Hinkelstein“ („Hinkel“ = rheinhessisch „Huhn“), insbesondere im westdeutschen Raum gebräuchlich, ist eine missverstandene Ableitung des Wortes „Hünenstein“ (= Riesenstein) über „Hühnerstein“ zum mundartlichen „Hinkelstein“. Bereits im Mittelalter findet sich der Name „Hinkelstein“.
Vorwort: Einleitende Informationen zum Interviewpartner Dr. Detert Zylmann und zum Autor Ernst Probst sowie deren archäologischem Hintergrund.
Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann: In diesem Hauptteil werden in Form eines Interviews zentrale Fragen zu Menhiren, ihrer Geschichte, Errichtung und Bedeutung beantwortet.
Fundorte von Menhiren in Deutschland: Eine ausgewählte Liste von Standorten der Monumente, sortiert nach Bundesländern.
Literatur: Eine Zusammenstellung von weiterführenden Quellen und Fachliteratur zum Thema.
Bildquellen: Nachweis über die Herkunft der im Buch verwendeten Fotografien.
Der Archäologe Dr. Detert Zylmann: Ein biografischer Abriss über Werdegang und wissenschaftliche Schwerpunkte von Dr. Detert Zylmann.
Publikationen von Dr. Detert Zylmann: Ein Verzeichnis der von Dr. Zylmann verfassten Fachbeiträge und Werke.
Der Autor Ernst Probst: Informationen zur Biografie und zum publizistischen Schaffen des Autors Ernst Probst.
Bücher von Ernst Probst: Eine Auswahl der zahlreichen weiteren Publikationen des Autors.
Menhir, Hinkelstein, Archäologie, Megalithkultur, Jungsteinzeit, Kultstein, Christianisierung, Urgeschichte, Steinsetzung, Denkmalpflege, Vorgeschichte, Detert Zylmann, Ernst Probst, Deutschland, Monument
Das Buch bietet einen populärwissenschaftlichen Einblick in die Thematik der Menhire, basierend auf einem Interview mit einem ausgewiesenen Experten.
Die Themen umfassen die Definition, Herkunft, Datierung, den Bau, die mögliche kultische Bedeutung sowie die Verbreitung von Menhiren.
Das Ziel ist die Vermittlung fundierten archäologischen Wissens über Menhire an ein breites Publikum und die Einordnung der Steine in ihren historischen Kontext.
Die Arbeit stützt sich auf das Expertenwissen aus der Archäologie sowie Erkenntnisse aus der experimentellen Archäologie zur Erklärung der Bauleistungen.
Der Hauptteil besteht aus einem Interview, in dem der Archäologe Dr. Detert Zylmann Fragen zur Natur, Geschichte und Deutung der Menhire beantwortet.
Neben dem Kernbegriff Menhir sind die Begriffe Archäologie, Megalithkultur, Jungsteinzeit, Kultstätte und Denkmalpflege zentral.
Wie im Text erläutert, wurden heidnische Kultsteine teilweise durch das Einarbeiten christlicher Symbole oder Nischen in den christlichen Kontext integriert, um deren alte Bedeutung zu überschreiben.
Es gibt keine einheitlichen schriftlichen Quellen aus der Zeit der Errichtung. Wissenschaftler deuten sie daher als Kultdenkmäler, Grabmale, Grenzsteine oder Erinnerungsmale, wobei eine abschließende, eindeutige Deutung oft schwierig bleibt.
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