Diplomarbeit, 2008
83 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung und Vorgehensweise
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Employer Branding und Employer Brand
2.1.1. Begriff
2.1.2. Funktionen und Wirkungsbereiche der „Employer Brand“
2.1.3. Modelle eines „Employer Branding“- Prozesses
2.2. Die Katholische Kirche
2.2.1. Der Aufbau der Katholischen Kirche in Deutschland
2.2.2. Die Besonderheiten der Katholischen Kirche als Arbeitgeber
2.2.3. Das Bischöfliche Generalvikariat des Bistums Aachen
2.2.4. Die Caritas in Deutschland und der Diözesancaritasverband des Bistums Aachen
3. Untersuchungsrahmen
3.1. Das Mentale Modell
3.1.1. Das Grundlagenmodell des „Employer Brandings“
3.1.2. Personalmarketingprozesse der Katholischen Kirche
3.1.3. Die Glaubwürdigkeit der „Arbeitgebermarke“ der Katholischen Kirche
3.1.4. Externer Abgleich
3.1.5. Darstellung des mentalen Modells
3.2. Methodik
3.2.1. Begründung der Wahl
3.2.2. Die Durchführung des Interviews
4. Untersuchung
4.1. Auswertung der Interviews
4.1.1. Vorstellung der Interviewpartner
4.1.2. Darstellung der Mitarbeitergewinnung
4.1.3. Darstellung der Mitarbeiterbindung
4.2. Abgleich mit dem vorgestellten Grundlagenmodell
4.2.1. Der prozessuale Abgleich von Grundlagenmodell und Personalmarketingprozess
4.2.2. Die Grundlage der „Arbeitgebermarke“ der Katholischen Kirche
4.3. Glaubwürdigkeit der „Arbeitgebermarke“
4.4. Externer Abgleich: Institut für Personal- und Unternehmensberatung, Köln
5. Ergebnis
5.1. Zusammenfassung
5.2. Limitation
5.3. Implikationen für die Praxis
5.4. Implikationen für die Theorie
5.5. Ausblick
Diese Diplomarbeit untersucht, inwieweit die Katholische Kirche Personalmarketing als Instrument zur Darstellung als Arbeitgeber nutzt und auf welchen Grundlagen ihre „Arbeitgebermarke“ basiert. Ziel ist die Analyse der prozessualen Ausgestaltung des Personalmarketings und dessen Vergleich mit theoretischen Employer-Branding-Modellen.
2.1.1. Begriff
Das „Employer Branding“ hat sich Mitte der 90er Jahre entwickelt. Grundlegend versteht man darunter den Aufbau und die Führung einer sogenannten „Arbeitgebermarke“, im Englischen „Employer Brand“ genannt. Dieses Grundverständnis des Prozesses führt dennoch in der Literatur zu verschiedenen Definitionsansätzen, die sich im Wesentlichen durch die Intensität in der Einbindung des „Employer Branding“ in den Unternehmensprozess unterscheiden.
So versteht Meffert unter diesem Prozess eine auf einer Markenstrategie basierende, nach innen und außen gerichtete Darstellung eines Unternehmens als Arbeitgeber, mit dem Ziel als „Employer of Choice“ wahrgenommen zu werden. Lloyd formuliert einen eher operativen Ansatz. Für ihn stellt das „Employer Branding“ die Summe aller Anstrengungen eines Unternehmens dar, die es unternimmt, um potenziellen Bewerbern und Mitarbeitern seine Rolle als erstrebenswerter Arbeitgeber zu kommunizieren.
Gmür sieht im „Employer Branding“ eher ein strategisches Element und legt den Schwerpunkt auf die Darstellung eines Unternehmens als Arbeitgeber in der Wahrnehmung von Bewerbern und Mitarbeitern. Diese Ansätze verbindet jeweils ihr Bezug auf eine zugrundliegende Markenstrategie. Der Rückgriff auf Theorien der Markenführung lässt sich durch das Ergebnis des „Employer Branding“ erklären, die „Arbeitgebermarke“, im Englischen „Employer Brand“ genannt.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert den zunehmenden Fachkräftemangel und die daraus resultierende Notwendigkeit für die Katholische Kirche, sich als attraktiver Arbeitgeber auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren.
2. Theoretische Grundlagen: Es werden die zentralen Begriffe „Employer Branding“ und „Arbeitgebermarke“ definiert sowie der institutionelle Aufbau und die spezifischen Arbeitsbedingungen der Katholischen Kirche in Deutschland beleuchtet.
3. Untersuchungsrahmen: In diesem Kapitel wird das mentale Modell entwickelt, welches als Basis für die Untersuchung der Personalmarketingprozesse der Kirche dient, ergänzt durch die methodische Vorgehensweise.
4. Untersuchung: Die Ergebnisse der Leitfadeninterviews werden ausgewertet und mit dem theoretischen Grundlagenmodell abgeglichen, um die aktuelle Praxis der Mitarbeitergewinnung und -bindung zu bewerten.
5. Ergebnis: Die Arbeit fasst zusammen, dass die Kirche derzeit kein strategisches Employer Branding im Sinne der Markenführung betreibt, und leitet Implikationen für die künftige Praxis ab.
Employer Branding, Arbeitgebermarke, Katholische Kirche, Bistum Aachen, Personalmarketing, Mitarbeitergewinnung, Mitarbeiterbindung, Leitfadeninterview, Personalmanagement, Dienstgemeinschaft, Kirchenrecht, Unternehmensmarke, Arbeitgeberimage, Personalstrategie, Fachkräftemangel
Die Arbeit untersucht, wie die Katholische Kirche das Konzept des Employer Branding nutzt, um sich als Arbeitgeber zu präsentieren und Fachkräfte zu gewinnen.
Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Fundierung des Employer Brandings, der kirchlichen Arbeitsrechtskultur und der empirischen Analyse des Personalmarketings im Bistum Aachen.
Es soll geklärt werden, inwieweit die prozessuale Gestaltung des Personalmarketings bei der Katholischen Kirche den Grundsätzen des Employer Branding entspricht.
Die Untersuchung basiert auf einer qualitativen Methodik in Form von leitfadengestützten Experteninterviews mit Vertretern der kirchlichen Dienstgeber und einem externen Berater.
Der Hauptteil widmet sich der Analyse der tatsächlichen Personalmarketingprozesse (Gewinnung und Bindung) in verschiedenen kirchlichen Organisationen und dem Abgleich mit einem entwickelten Grundlagenmodell.
Employer Branding, Arbeitgebermarke, Katholische Kirche, Mitarbeitergewinnung, Personalmarketing und Arbeitgeberimage.
Aufgrund der kirchenrechtlichen Autonomie (Grundordnung) und des spezifischen Leitbilds (Dienstgemeinschaft) verfolgt die Kirche andere Ziele, bei denen Glaubwürdigkeit und weltanschauliche Identifikation oft über markenstrategischen Aspekten stehen.
Die Caritas wird als zweiter kirchlicher Dienstgeber betrachtet, der eine andere, teils aktivere Kommunikationsstrategie als das Bischöfliche Generalvikariat verfolgt, jedoch ebenfalls in das kirchliche System eingebunden ist.
Die Arbeit stellt in Frage, ob ein klassischer Markenprozess in der Kirche möglich ist, da das Glaubensverständnis als Kernidentität kaum an "Marktbedürfnisse" angepasst werden kann.
Der Autor mahnt ein Umdenken an, um in Zeiten von Wettbewerb um Fachkräfte durch eine stärkere Professionalisierung des Personalmarketings als "Wunscharbeitgeber" wahrgenommen zu werden.
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