Bachelorarbeit, 2011
39 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Bilanzberichtigung und Bilanzänderung im Kontext des deutschen Steuerrechts. Ziel ist es, die Unterschiede zwischen diesen beiden Begriffen zu erläutern und die rechtlichen Voraussetzungen für ihre Anwendung zu analysieren. Die Arbeit beleuchtet insbesondere die Auswirkungen der Bilanzberichtigung und Bilanzänderung auf die Steuerbilanz und den Bilanzzusammenhang.
Die Einleitung gibt einen Überblick über das Thema Bilanzberichtigung und Bilanzänderung im Steuerrecht und stellt die Problemstellung sowie den Aufbau der Arbeit dar. Das zweite Kapitel erläutert den Unterschied zwischen Bilanzberichtigung und Bilanzänderung. Das dritte Kapitel behandelt die allgemeinen Voraussetzungen für eine Bilanzberichtigung und eine Bilanzänderung, einschließlich der Bestandskraft eines Steuerbescheids. Im vierten Kapitel wird die Bilanzberichtigung im Detail betrachtet, wobei die Handlungsbevollmächtigten Personen, der Zeitpunkt der Berichtigung und die Auswirkungen auf die Bilanz im Fokus stehen. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit der Bilanzänderung, insbesondere mit der Wahlrechtsausübung in Handels- und Steuerrecht.
Bilanzberichtigung, Bilanzänderung, Steuerrecht, Handelsrecht, Handelsbilanz, Steuerbilanz, Bilanzzusammenhang, Mehr- und Wenigerrechnung, Wahlrechtsausübung, Bestandskraft, Abgabenordnung, Einkommensteuergesetz, Grundsatz ordnungsmäßiger Buchführung.
Die Bilanzberichtigung dient der Beseitigung fehlerhafter Ansätze, die gegen die GoB oder zwingendes Recht verstoßen. Eine Bilanzänderung hingegen ist die nachträgliche Ersetzung eines zulässigen Ansatzes durch einen anderen zulässigen Ansatz, oft aufgrund von Wahlrechten.
Eine Berichtigung ist zulässig und oft geboten, wenn die Bilanz objektiv unrichtig ist. Dies kann durch den Steuerpflichtigen selbst oder im Rahmen einer Außenprüfung geschehen.
Gemäß § 5 Abs. 1 EStG ist die Handelsbilanz maßgeblich für die Steuerbilanz, sofern keine spezifischen steuerrechtlichen Vorschriften oder Wahlrechte eine Abweichung erfordern oder erlauben.
Eine Änderung ist nur in einem engen zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit einer Bilanzberichtigung zulässig und setzt voraus, dass die Gewinnwirkung der Berichtigung kompensiert werden soll.
Dies ist eine Technik zur Ermittlung des steuerpflichtigen Gewinns, wenn die Ergebnisse der Handelsbilanz aufgrund steuerlicher Vorschriften korrigiert werden müssen. Man unterscheidet dabei die Bilanzpostenmethode und die GuV-Methode.
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