Fachbuch, 2011
113 Seiten
Vorwort / Seite 11
Die Spätbronzezeit in der Schweiz
Abfolge und Verbreitung der Kulturen und Gruppen / Seite 13
Das Leben in den Seeufersiedlungen
Die Urnenfelder-Kultur von etwa 1300/1200 bis 800 v. Chr. / Seite 15
Diese Arbeit widmet sich der wissenschaftlichen Untersuchung der Spätbronzezeit in der Schweiz, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Urnenfelder-Kultur. Ziel ist es, das tägliche Leben, die materielle Kultur, die soziale Struktur und die technologischen Errungenschaften dieser Epoche anhand archäologischer Funde und Siedlungsbelege nachvollziehbar zu machen.
Die Spätbronzezeit in der Schweiz
Die Spätbronzezeit begann in der Schweiz etwa um 1300/1200 v. Chr. und endete um 800 v. Chr. Sie umfasst die Stufen Bronzezeit D (etwa 1300 bis 1200 v. Chr.) sowie Hallstatt A und B (etwa 1200 bis 800 v. Chr.). Die Funde aus den Seeufersiedlungen stammen aus den Stufen Hallstatt A 2, B 1 und B 2.
In den meisten Kantonen der Schweiz war von etwa 1300/1200 bis 800 v. Chr. die Urnenfelder-Kultur (s. S. 15) verbreitet.1 Das beweisen Funde aus Seeufersiedlungen (»Pfahlbauten«), Gräberfeldern und Depots.
In Teilen von Graubünden und Sankt Gallen wanderten zwischen etwa 1300 bis 1100 v. Chr. Angehörige dreier verschiedener Kulturen in das Gebiet der Ineralpinen Bronzezeit-Kultur ein. In Nord- und Mittelbünden lebten Menschen der Urnenfelder-Kultur und der Laugen-Melaun-Gruppe. Im Unterengadin behauptete sich nur die Laugen-Melaun-Gruppe. In Südwestbünden (Misox) gab es eine Kultur südalpiner Herkunft.
Vorwort / Seite 11: Einleitender Überblick über die behandelten 500 Jahre Urgeschichte und die Schwerpunkte des Taschenbuchs.
Die Spätbronzezeit in der Schweiz: Analyse der zeitlichen Abfolge und der geografischen Verbreitung der verschiedenen Kulturen und Bevölkerungsgruppen in der Schweiz.
Das Leben in den Seeufersiedlungen: Detaillierte Darstellung des täglichen Lebens, der handwerklichen Tätigkeiten, des Ackerbaus, der Fischerei sowie der metallurgischen Fertigkeiten während der Urnenfelder-Kultur.
Spätbronzezeit, Schweiz, Urnenfelder-Kultur, Seeufersiedlungen, Pfahlbauten, Metallhandwerk, Archäologie, Bestattungssitten, Bronze, Handel, Siedlungsgeschichte, Materielle Kultur, Prähistorik, Siedlungsareal, Bronzeguss.
Die Arbeit bietet einen Überblick über die Spätbronzezeit in der Schweiz und konzentriert sich dabei auf die Lebensweise und die kulturellen Hinterlassenschaften der Urnenfelder-Kultur.
Zentrale Themen sind die Siedlungsstruktur, insbesondere die Seeufersiedlungen, das fortgeschrittene Metallhandwerk, der Ackerbau sowie die sozialen und religiösen Aspekte der damaligen Bevölkerung.
Das Ziel ist es, basierend auf archäologischen Grabungsergebnissen, ein fundiertes Bild über das Leben, die Techniken und die Handelsbeziehungen der Menschen zwischen 1300 und 800 v. Chr. in der Schweiz zu vermitteln.
Der Autor stützt sich auf eine Synthese archäologischer Berichte, Dendrochronologie, Ausgrabungsergebnisse und kulturwissenschaftliche Analysen der Funde.
Der Hauptteil behandelt die geografische Ausbreitung der Kulturen, die Bauweise der Häuser, die Ernährung, die Herstellung von Schmuck und Waffen sowie die Bestattungsbräuche und den frühen Handel.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Urnenfelder-Kultur, Spätbronzezeit, Seeufersiedlungen, Metallhandwerk und archäologische Fundstellen charakterisiert.
Sie waren zentrale Lebensräume, die für eine dichtere Besiedlung sprechen und durch spezielle Bauweisen sowie eine Fülle an erhaltenen Fundstücken eine präzise Einsicht in den Alltag ermöglichen.
Es stand in hoher Blüte und diente sowohl der Herstellung notwendiger Werkzeuge wie Sicheln und Äxte als auch der Anfertigung prächtiger Waffen und Schmuckgegenstände.
Sie belegen, dass Pferde als Reit- und Zugtiere genutzt wurden und dass der Transport von Waren sowie eine prunkvolle Inszenierung bei politischen oder religiösen Anlässen eine Rolle spielten.
Ja, der Austausch von Materialien wie Bernstein, Glas oder spezifischen Metallobjekten lässt auf weitreichende Handelsbeziehungen schließen, die sogar den Alpenraum miteinbezogen.
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