Bachelorarbeit, 2011
70 Seiten, Note: 1,6
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Intention der Arbeit
2. Kulturkonzept
2.1 Grundlage und Merkmale
2.2 Kulturebenen
2.3 Kultur als Orientierungssystem
2.4 Kulturdefinition nach Hofstede
2.5 Der Kulturbegriff dieser Arbeit
3. Interkulturelle Kompetenz
3.1 Kompetenzbegriff
3.2 Grundlage
3.3 Strukturmodell
3.4 Entwicklungsmodell
3.5 Prozessmodelle
3.6 Der Begriff der interkulturellen Kompetenz in dieser Arbeit
4. Interkulturelle Trainingskonzepte
4.1 Definition
4.2 Entwicklung interkultureller Trainingskonzepte in Deutschland
4.3 Trainingsziel
4.4 Trainingsinhalt
4.5 Trainingsmethoden
4.6 Trainingszeitpunkt
4.7 Interkulturelle Trainingskonzepte für Studierende
5. Der ZIM Ansatz
5.1 Methodischer Ansatz des ZIM
5.2 Trainingskonzepte des ZIM
6. Empirische Erhebung
6.1 Fragestellungen / Hypothesen
6.2 Probanden
6.3 Methode der Datenerhebung
6.4 Methode der Datenanalyse
7. Darstellung der Ergebnisse
7.1 Ergebnisse der Fragebögen: Teil 1
7.2 Ergebnisse der Fragebögen: Teil 2
8. Analyse und Diskussion der Ergebnisse
8.1 Analyse der Fragebögen: Teil 1
8.2 Analyse der Fragebögen: Teil 2
8.3 Besondere Aspekte der einzelnen Studiengänge
9. Fazit und Handlungsempfehlungen
Die Arbeit erstellt eine Bestandsaufnahme der interkulturellen Lehre an der Fakultät I der Hochschule Bremen, um mittels einer empirischen Erhebung bei Studierenden Verbesserungspotenziale aufzudecken und daraus fundierte Handlungsempfehlungen für die Gestaltung zukünftiger Lehrformate, wie beispielsweise Blended-Learning oder Zertifizierungsmöglichkeiten, abzuleiten.
3.3 Strukturmodell
Beim Strukturmodell wird im Gegensatz zu dem Listenmodell davon ausgegangen, dass sich interkulturelle Kompetenz aus drei Elementen zusammensetzt: emotionaler Kompetenz, kognitiver Kompetenz und konativer Kompetenz. Die emotionale Kompetenz soll dabei das Bewusstsein über eigene und fremde Kulturalität sowie Werte, Empathie, Einstellungen, usw. darstellen. Mit der kognitiven Kompetenz ist das Wissen über andere Kulturen sowie Sprach- und Länderkenntnisse gemeint. Die konative Kompetenz ist die Handlungskompetenz eines Individuums und stellt u.a. seine / ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten und Verhalten dar. Um interkulturell kompetent zu handeln, müssen somit alle drei Kompetenzen gleichermaßen ausgeprägt vorhanden sein (vgl. Schneider / Hirt 2007, S. 137).
Gertsen (1990, S. 83) hat ein sehr ähnliches Modell entwickelt, indem er interkulturelle Kompetenz in affektive, kognitive und verhaltensbezogene Dimensionen differenziert und diesen Dimensionen anschließend Teilkompetenzen zuordnet. Eine der ausführlichsten Zuordnungen hat Südlein (1997, S 43) vorgenommen, welche in der folgenden Abbildung, die aus Boltens Werk entnommen wurde, dargestellt werden soll.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Notwendigkeit interkultureller Kompetenz ein und definiert das Ziel der Arbeit, eine Bestandsaufnahme und Optimierung der Lehre an der Hochschule Bremen vorzunehmen.
2. Kulturkonzept: Es werden verschiedene theoretische Ansätze zur Definition von Kultur erläutert, um ein Verständnis als Orientierungssystem für die weitere Arbeit zu schaffen.
3. Interkulturelle Kompetenz: Dieses Kapitel beleuchtet verschiedene Kompetenzmodelle, darunter das Struktur-, Entwicklungs- und Prozessmodell, um den Begriff interkulturelle Kompetenz wissenschaftlich einzuordnen.
4. Interkulturelle Trainingskonzepte: Es erfolgt eine Definition sowie ein Überblick über die Entwicklung von Trainingskonzepten in Deutschland, inklusive verschiedener Methoden und Zielsetzungen.
5. Der ZIM Ansatz: Das Kapitel stellt den methodischen Ansatz und die Trainingskonzepte des Zentrums für Interkulturelles Management (ZIM) als Praxisbeispiel vor.
6. Empirische Erhebung: Hier wird das Forschungsdesign beschrieben, das die Grundlage für die Analyse der Zufriedenheit von Studierenden und Lehrenden bildet.
7. Darstellung der Ergebnisse: Die gewonnenen Daten aus den Befragungen werden in diesem Kapitel übersichtlich präsentiert.
8. Analyse und Diskussion der Ergebnisse: Die Hypothesen werden auf Basis der empirischen Daten überprüft und studiengangsspezifische Besonderheiten werden diskutiert.
9. Fazit und Handlungsempfehlungen: Abschließend werden konkrete Vorschläge zur Verbesserung der interkulturellen Lehre an der Hochschule Bremen zusammengefasst.
Interkulturelle Lehre, Interkulturelle Kompetenz, Kultur, Trainingskonzepte, Hochschule Bremen, Studierende, Blended-Learning, E-Learning, Bestandsaufnahme, Handlungsempfehlungen, ZIM, Interkulturelles Management, Auslandsaufenthalt, Schlüsselqualifikation, Zertifikat
Die Arbeit untersucht die Qualität und Effektivität des interkulturellen Lehrangebots an der Fakultät I der Hochschule Bremen und erarbeitet Ansätze zur dessen Optimierung.
Zentrale Felder sind die theoretische Fundierung von Kultur und interkultureller Kompetenz, verschiedene interkulturelle Trainingskonzepte sowie die didaktische Gestaltung dieser Inhalte.
Das primäre Ziel ist eine Bestandsaufnahme des Ist-Zustands durch eine Befragung von Studierenden, um konkrete Verbesserungspotenziale aufzudecken.
Die Arbeit nutzt eine quantitative empirische Erhebung mittels Fragebögen bei Studierenden sowie ergänzende Befragungen von Lehrenden.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen, die Vorstellung des ZIM-Ansatzes, die detaillierte Darstellung und Analyse der empirischen Ergebnisse sowie die Diskussion der Resultate.
Die zentralen Begriffe umfassen interkulturelle Lehre, Kompetenzentwicklung, Blended-Learning und Qualitätssicherung in der universitären Ausbildung.
Die Studierenden bewerten die Lehre insgesamt als wirkungsvoll, sehen jedoch deutliche Überschneidungen und wünschen sich eine stärkere Verzahnung von Theorie und Praxis.
Eine Mehrheit der Studierenden steht einer Einführung von Blended-Learning-Ansätzen offen gegenüber, befürwortet diese jedoch aktuell eher teilweise, da Erfahrungswerte fehlen.
Das Interesse an einem solchen Zertifikat als wertvolle Zusatzqualifikation für den beruflichen Werdegang ist unter den befragten Studierenden sehr ausgeprägt.
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