Fachbuch, 2011
129 Seiten
1 EINLEITUNG
2 URSACHEN VON BRÄNDEN UND UNVORHERSEHBAREN SCHADENSEREIGNISSEN
3 MANAGEMENT VON RISIKEN (RISIKOMANAGEMENT)
3.1 Sachverständigentätigkeit
3.2 Aufgaben des Risikomanagement
3.2.1 Hauptrisikogruppen
3.2.2 Grundprinzipien für ein optimiertes Risikomanagement
3.3 Hauptphasen des Risikomanagement von baulichen Anlagen und technischen Einrichtungen
3.3.1 Allgemeinmethodik
3.3.2 Bestandteile eines Risikomanagement-Systems
3.3.3 Strukturiertes Risiko-Management umfasst folgende Basisbausteine
3.3.4 Eintrittswahrscheinlichkeit definieren
3.3.4.1 Verarbeitung von Daten und deren Auswertung
3.3.4.2 Laufende Nummerierung des Risikos
3.4 Haftpflicht-Risiko-Management
3.4.1 Verantwortungs-Strukturen für die Verantwortlichen
3.4.2 Maßnahmen zur Vermeidung von Haftpflichtschäden
3.5 Risiko-Betrachtung vor dem Hintergrund von Betriebsunterbrechungen
3.5.1 Betriebssicherheit
3.5.2 Produktions- und Produktsicherheit
3.5.3 Risikoanalyse
3.6 Integration des Risikomanagement
3.6.1 Projektmanagement-Excellence als Schlüsselkompetenz
3.6.2 Risikostrategie im Kontext zur Unternehmensstrategie
3.6.3 Zuweisung der Verantwortlichkeit
3.6.4 Risikowahrnehmung
3.6.5 Feed-forward-orientierts (zukunftsorientiertes) Controllingsystem
3.6.6 Früherkennungs- und warnsystem
3.6.7 Internes Überwachungssystem
4 BEISPIELE AUS PRAXISERFAHRUNGEN
4.1 Stahlindustrie (Ansätze und Umsetzung)
4.1.1 Allgemeine Bewertungen und Definitionen
4.1.2 Hintergrund / Zweck des Risikomanagements
4.1.3 Welche Risiken existieren
4.1.4 Risikomanagement als übergreifende Aufgabe im Unternehmen
4.1.5 Risikomanagement als integrierter Prozess
4.1.6 Der richtige Weg zur Risikoanalyse
4.1.7 Ergebnisorientierte Analyse als Vorbereitung zur Auswertung des Risikographen
4.1.8 Identifizierung von Einzelrisiken, Risikoursachen und deren Wirkungen bezogen einzelne Standorte und/oder Prozesse
4.1.9 Vielfältiges Risikomanagement in komplexen Organisationen
4.1.10 Zusammenspiel der Teileelemente des Risikomanagement-Systems
4.1.11 Kernpunkte eines effektiven Risikomanagement
4.1.12 Leitlinien für die Umsetzung und Visualisierung der Kommunikation des Risikomanagement-Systems (RM)
4.2 Bewältigung von Krisenkommunikation
4.2.1 Kommunikationsverhalten bei einzelnen Krisentypen
4.2.2 Der Krisen-Kommunikationsplan
4.2.3 Notwendige Vorbereitung für eine Krisen-Kommunikation vor Eintritt eines Krisenfalles
4.2.3.1 Allgemeine Informationsvermittlung an die Zielgruppen
4.2.3.2 Notwendige Vorbereitung an den einzelnen potentiellen Krisen-Standorten
4.2.3.3 Notwendige Vorbereitung zur bedarfsweisen Unterstützung der Krisenstandorte
4.2.3.4 Überprüfung der personellen Zuständigkeiten für den Krisen-Kommunikations-Plan (KKP) und Aktualisierung der Hintergrund-Informationen in bestimmten Zeitabschnitten
4.2.4 Ablauf des Krisen-Kommunikations-Plans (KKP) nach Eintritt des Krisenfalls
4.2.4.1 Benachrichtigung der für den KKP Verantwortlichen
4.2.4.2 Einleitung von Vorbereitungen am Krisenstandort
4.2.4.3 Sammeln, Aufbereiten und Formulieren von Informationen
4.2.4.4 Freigabe der Informationen durch den Leiter des lokalen Krisenstabes
4.2.4.5 Die Verbreitung von freigegebenen Informationen
4.2.5 Auswertung der Medien-Resonanz
4.2.5.1 Sammeln der Berichte über den Krisenfall
4.2.5.2 Thematische Auswertung
4.2.5.3 Weitere Vorgehensweise
4.2.6 Checklisten, Formulare, Informationsblätter, spezielle Hinweise
4.2.6.1 Allgemeine Schaubilder
4.2.6.2 Aufgaben-Beschreibungen
4.2.6.3 Hintergrund-Informationen
4.2.6.4 Leitfaden
4.2.6.5 Checklisten
4.2.6.6 Vorlage Formulare
4.3 Organisation einer Betrieblichen Katastrophen Organisation (BKO Organisation)
5 Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein systematisches Risikomanagement als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie zu etablieren, um unvorhersehbare Schadensereignisse effektiv zu bewältigen und den Unternehmenserfolg nachhaltig zu sichern.
4.2.1 Kommunikationsverhalten bei einzelnen Krisentypen
Art, Umfang und Standort eines Krisenfalles bestimmen: Brand in einem Betrieb, Lager => lokaler Krisenstab = BKO. Produktproblemen => Marketing-Abteilung in Zusammenarbeit mit Labor und Rechtsabteilung. Transportschaden mit Umweltfolgen => Funktion Logistik mit Arbeits-, Umweltschutz und Rechtsanwalt. Konfrontation mit Aktivistengruppen => Rechtsabteilung mit Vertretern der betroffenen Funktionen.
Bombendrohungen, Entführungen, Geiselnahmen => evtl. in Abstimmung mit dem Krisenstab und der Polizei, Nachrichtensperre. Konfrontationen mit Aktivistengruppen (Greenpeace, Bürgerinitiativen) => zunächst Dialog ohne Medienvertreter; erst gemeinsam erreichte Ergebnisse sollten publiziert werden. Anderen Krisenfällen (Brand, Explosion, schwere Arbeitsunfälle, Umweltbeeinträchtigungen) => Krisen-Kommunikations-Plan sollte in Kraft treten.
Die grundsätzliche Entscheidung über die Kommunikations-Vorgehensweise muss in jedem Einzelfall der zuständige Krisenstab treffen.
Der Nutzen einer optimal durchgeführten Krisen-Kommunikation. Eine optimale Krisen-Kommunikation kann bewirken: das Vertrauen der Mitarbeiter in das Unternehmen zu stärken und zu erhalten; den Geschäftspartnern Angst vor Lieferverzögerungen zu nehmen; den Behörden den Eindruck eines zuverlässigen und verantwortungsvollen Unternehmens zu vermitteln; bei den Nachbarn die Furcht vor Belästigungen und Beeinträchtigungen zu vermeiden; den Medien genügend Fakten zu vermitteln, dass sie bei ihrer Berichterstattung nicht auf Spekulationen, Gerüchte, Fehlinformationen angewiesen sind.
Folgende Erkenntnis ist wichtig: „Häufig wird ein Unternehmen weniger wegen des eigentlichen Krisenfalls, sondern vielmehr wegen seiner Reaktion gegenüber der Öffentlichkeit kritisiert.“
1 EINLEITUNG: Einleitung in die Bedeutung von Risikomanagement-Strukturen zur Handhabung unvorhersehbarer Ereignisse und zur langfristigen Sicherung der Unternehmensreputation.
2 URSACHEN VON BRÄNDEN UND UNVORHERSEHBAREN SCHADENSEREIGNISSEN: Analyse der typischen Ursachen für Schadensereignisse in der Bundesrepublik Deutschland, basierend auf BGI-Richtlinien.
3 MANAGEMENT VON RISIKEN (RISIKOMANAGEMENT): Detaillierte Darlegung der Methoden, Prozessschritte und Zuständigkeitsstrukturen für ein effektives Risikomanagement in Unternehmen.
4 BEISPIELE AUS PRAXISERFAHRUNGEN: Anwendung der theoretischen Konzepte auf praxisnahe Szenarien, insbesondere in der Stahlindustrie sowie bei der Bewältigung von Krisenkommunikation.
5 Zusammenfassung: Abschließende Betrachtung der Notwendigkeit eines integrierten Risikomanagements und Identifikation von weiterem Forschungsbedarf zur Entwicklung anwenderfreundlicher Tools.
Risikomanagement, Risikobewertung, Schadensereignisse, Krisenkommunikation, Risikokommunikation, Prävention, Notfallmanagement, BKO-Organisation, Unternehmenssicherheit, Risikokultur, Prozesssicherheit, Krisenstab, Risikoanalyse, Haftpflicht-Risiko-Management, Frühwarnsystem.
Die Arbeit befasst sich mit der Etablierung und Integration eines systematischen Risikomanagements als wesentlicher Baustein für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens.
Die Arbeit behandelt die Risikoanalyse, die Implementierung von Schutzkonzepten, die Organisation einer Betrieblichen Katastrophenschutz-Organisation (BKO) sowie die professionelle Krisenkommunikation.
Ziel ist es, organisatorische Strukturen und Hilfsmittel aufzuzeigen, mit denen Unternehmen unvorhersehbare Gefahrenlagen beherrschen und Schäden minimieren können.
Die Arbeit stützt sich auf eine Kombination aus fachlicher Analyse theoretischer Modelle und praxisorientierter Umsetzungsempfehlungen, illustriert durch zahlreiche Abbildungen und Fallbeispiele.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Anforderungen an Risikomanagementsysteme definiert als auch konkrete Vorgehensweisen für die Stahlindustrie und die Durchführung einer Krisenkommunikation erarbeitet.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Risikomanagement, Krisenkommunikation, Notfallmanagement, BKO-Organisation und Risikobewertung.
Die Krisenkommunikation ist entscheidend, um den Ruf des Unternehmens bei Medien, Behörden und der Öffentlichkeit zu schützen und Fehlinformationen durch eine einheitliche Sprachregelung zu vermeiden.
Eine Betriebliche Katastrophen-Organisation stellt sicher, dass im Falle von Notfällen (wie Bränden oder kriminellen Handlungen) sofort koordinierte Maßnahmen eingeleitet werden, um Menschen zu schützen und Folgeschäden zu begrenzen.
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