Bachelorarbeit, 2011
38 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Hintergrund
1.2 Zielsetzung
1.3 Fragestellung
1.4 Methode
1.5 Pedro Bewertung
1.6 Vorschau
2. Das Inversionstrauma
3. Resultate
3.1 Zusammenfassung der Artikel
3.2 Designtabelle
3.3 Ergebnistabelle
4. Diskussion
5. Konklusion
6. Bibliographie
Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Wirksamkeit von Propriozeptionstraining als konservative Maßnahme zur Senkung der Rezidivrate bei Sportlern nach einem erlittenen Inversionstrauma des oberen Sprunggelenks.
1.1 Hintergrundinformationen
In Deutschland verletzen sich jährlich 1,25 Millionen Menschen bei sportlichen Aktivitäten. Führend voran geht hierbei mit 27% eine Verletzung des Sprunggelenks, was zumeist ein Inversionstrauma bedeutet. Nach der erstmaligen Inzidenz eines Inversionstraumas besteht ein erhöhtes Risiko der selbigen Verletzung (Mohammadi, 2007). Inversionstraumata im oberen Sprunggelenk sind in vier von fünf Fällen Rezidivverletzungen. Die erstmalige Verletzung ist somit das größte Risiko einer Wiederverletzung. Gerade im Hochleistungssport kommt einer möglichen chronischen Rezidivinstabilität besondere Bedeutung zu (Schwitalle, 2010).
Dies begründete für Sportmediziner und Physiotherapeuten die Notwendigkeit nach einer Evidence Based Therapieform zu suchen, die es möglich macht das Rezidivrisiko zu senken.
Es wurde festgestellt, dass eine optimale Behandlungsstrategie der lateralen Kapselbandruptur am Sprunggelenk individuell hinsichtlich der sportlichen Aktivität eines Patienten festgelegt werden muss, aber chronisch instabile Sprunggelenke zunächst alle konservativ mit propriozeptivem Training und mit äußeren Stabilisierungshilfen behandelt werden (Lohrer, Alt, Gollhofer & Rappe, 2006).
Im klinischen Alltag hat sich ein propriozeptives Training in der Nachbehandlung von Inversionstraumata etabliert. Die der empirisch begründeten Therapiewahl zu Grunde liegende Evidenz soll mit dieser Arbeit geprüft werden.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz des Themas aufgrund hoher Verletzungszahlen und definiert die Zielsetzung sowie die wissenschaftliche Fragestellung der Arbeit.
2. Das Inversionstrauma: Hier werden die biomechanischen Grundlagen des Inversionstraumas sowie die beteiligten Strukturen und ein vereinfachtes physikalisches Modell der wirkenden Kräfte beschrieben.
3. Resultate: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der systematischen Literaturrecherche und fasst die methodischen Ansätze sowie Resultate der ausgewählten Studien zusammen.
4. Diskussion: Hier findet eine kritische Auseinandersetzung mit der methodischen Qualität, der Vergleichbarkeit der Outcomes und der Generalisierbarkeit der untersuchten Studien statt.
5. Konklusion: Das Fazit fasst die wissenschaftliche Evidenz zusammen und bewertet Propriozeptionstraining als effektive Strategie zur Senkung des Rezidivrisikos bei Sportlern.
6. Bibliographie: Dieses Kapitel listet sämtliche in der Arbeit verwendeten Zeitschriftenartikel und Buchtitel zur Dokumentation der Quellen auf.
Propriozeptionstraining, Inversionstrauma, Sprunggelenk, Rezidivrate, Sportverletzungen, Evidenzbasierte Medizin, Rehabilitationsstrategien, Balancetraining, Physiotherapie, Prävention,Biomechanik, Sportmedizin, Rezidivinstabilität, Konservative Therapie, Leistungsport
Die Arbeit untersucht die Effektivität von Propriozeptionstraining als konservative Behandlungsmethode zur Vermeidung wiederkehrender Inversionstraumata bei aktiven Sportlern.
Die Schwerpunkte liegen auf der biomechanischen Ursache von Sprunggelenksverletzungen, der Literaturrecherche zur Evidenz verschiedener Trainingsprogramme und der methodischen Bewertung der vorliegenden Studien.
Die zentrale Frage lautet: Wie wirkt sich propriozeptives Training im Vergleich zu anderen Interventionsformen nach einem Inversionstrauma des oberen Sprunggelenks bei Sportlern auf die Rezidivrate aus?
Die Autoren führten eine systematische Literaturanalyse in den Datenbanken PubMed und PEDro durch und bewerteten die gefundene RCT-Literatur anhand der PEDro-Skala.
Der Hauptteil gliedert sich in eine biomechanische Herleitung des Unfallmechanismus sowie die detaillierte Vorstellung und Auswertung der relevanten Studien hinsichtlich ihres Designs und ihrer Ergebnisse.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Propriozeptionstraining, Inversionstrauma, Rezidivrate, Prävention und evidenzbasierte Sportphysiotherapie beschreiben.
Das Modell dient der vereinfachten Veranschaulichung, wie Körpergewicht und Hebelverhältnisse auf das Sprunggelenk wirken, um das erhöhte Verletzungsrisiko bei bestimmten sportlichen Bewegungsabläufen zu verdeutlichen.
Obwohl die methodische Qualität der Studien durch die PEDro-Skala teilweise unterschiedlich bewertet wurde, zeigen die Ergebnisse eine konsistente Tendenz zur Wirksamkeit von propriozeptiven Trainingsprogrammen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

