Diplomarbeit, 2009
94 Seiten, Note: 1,3
Die Diplomarbeit befasst sich mit den Arbeitsmärkten der mittel- und osteuropäischen Staaten (MOE-Länder) in der Europäischen Union. Ziel ist es, die Arbeitsmarktdynamik in diesen Ländern mithilfe von Matching-Modellen zu analysieren und die Ursachen für die beobachteten Arbeitslosenquoten zu untersuchen. Dabei wird insbesondere der Einfluss von institutionellen Faktoren auf die Arbeitsmarktentwicklung beleuchtet.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik und stellt die Relevanz der Untersuchung der Arbeitsmärkte der MOE-Länder heraus. Kapitel 2 erläutert das theoretische Fundament der Arbeit, das Matching-Modell von Pissarides (2000). Dabei werden die Vermittlungsfunktion, die Beveridgekurve und die Jobschaffung sowie die Lohnbestimmung im Detail behandelt. Kapitel 3 beschreibt die verwendeten Datenquellen und führt eine deskriptive Analyse der Arbeitsmarktentwicklung in den MOE-Ländern durch. Kapitel 4 präsentiert die ökonometrischen Ergebnisse, die den Einfluss von institutionellen Variablen auf die Arbeitslosigkeit untersuchen. Abschließend werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und die wichtigsten Erkenntnisse der Untersuchung hervorgehoben.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Arbeitsmärkte der mittel- und osteuropäischen Staaten (MOE-Länder), Matching-Modelle, Beveridgekurve, institutionelle Faktoren, Arbeitslosigkeit, Vakanzenquote, Arbeitslosenquote, Jobschaffung, Lohnbestimmung, Datenanalyse, ökonometrische Schätzungen.
Die Beveridgekurve stellt den Zusammenhang zwischen der Arbeitslosenquote und der Vakanzenquote (offene Stellen) dar und gibt Aufschluss über die Effizienz der Arbeitsmarktvermittlung.
Es bildet die theoretische Basis, um zu erklären, wie Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt durch eine Vermittlungsfunktion zusammengeführt werden.
Die Analyse umfasst mittel- und osteuropäische Staaten (MOE-Länder) wie Bulgarien, Estland, Tschechien, Ungarn, Litauen, Lettland, Polen, Rumänien, Slowenien und die Slowakei.
Die Arbeit untersucht mittels ökonometrischer Schätzungen, wie institutionelle Variablen (z. B. Arbeitsmarktregulierungen) die Lage der Beveridgekurve verschieben.
Nachfrageschocks bewegen den Arbeitsmarkt entlang der Beveridgekurve, während Änderungen der Vermittlungseffizienz die Kurve selbst verschieben.
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