Examensarbeit, 2003
44 Seiten, Note: 1.0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit einer Erkundung der Kirche St. Maria in den Benden durch eine Mittelstufe der Schule für Geistigbehinderte im Rahmen des Religionsunterrichts. Sie untersucht die pädagogischen und theologischen Aspekte dieser Exkursion, wobei die Frage nach der räumlichen Gottesnähe im Zentrum steht.
Die Einleitung führt in die Thematik der räumlichen Gottesnähe ein und beleuchtet die historische Entwicklung des Kirchenbaus. Dabei werden verschiedene Konzepte von Kirche als „Haus Gottes“ im Kontext religiöser Traditionen dargestellt.
Im Kapitel 2 werden die pädagogischen Grundlagen des Religionsunterrichts an der Schule für Geistigbehinderte beleuchtet, insbesondere Röhrigs Modell des subjektorientierten Religionsunterrichts.
Kapitel 3 fokussiert auf die Lerngruppe und ihre Voraussetzungen, sowie auf die Vorbereitung der Kirchenerkundung im Unterricht.
Kapitel 4 befasst sich mit der Kirche St. Maria in den Benden. Es werden die Gemeinde und die architektonische Gestaltung des Kirchenbaus im Kontext des theologischen Konzepts dargestellt.
Kapitel 5 beschreibt den Ablauf der Kirchenerkundung, die Rahmenbedingungen, die methodisch-didaktischen Überlegungen und die Planung des Vormittags in der Kirche.
Im letzten Kapitel 6 werden die Durchführung der Kirchenerkundung reflektiert, sowie Highlights, Problemfelder und Perspektiven für die zukünftige Gestaltung des Religionsunterrichts aufgezeigt.
Räumliche Gottesnähe, Kirchenbau, Religionsunterricht, Schule für Geistigbehinderte, Kirchenpädagogik, subjektorientierter Religionsunterricht, Didaktik, Methodische Ansätze, Kirchenerkundung, Reflexion, Highlights, Problemfelder.
Es beschreibt die pädagogische und theologische Idee, dass Kirchengebäude als „Wohnstätten Gottes“ erfahren werden können, was besonders für Kinder eine greifbare Form des Glaubens darstellt.
Die Erkundung erfolgt subjektorientiert und handlungsorientiert, beispielsweise durch das Proben eines Krippenspiels oder das sinnliche Erfahren des Raumes.
Der moderne Bau von 1959 in Düsseldorf-Wersten spiegelt zeitgenössische Konzepte des christlichen Kirchenbaus wider, die das Verhältnis von Gott, Mensch und Raum neu definieren.
Ein Ansatz (nach Röhrig), der die individuellen Voraussetzungen und Erfahrungen der Schüler in den Mittelpunkt stellt, anstatt rein dogmatische Inhalte zu vermitteln.
Sie ermöglicht es Schülern mit geistiger Behinderung, religiöse Symbole und Räume ohne Leistungsdruck und auf einer emotionalen Ebene zu entdecken.
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