Bachelorarbeit, 2010
54 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung, Forschungsfrage und wissenschaftliche Methode
1.3. Aufbau der Arbeit
2. Begriffsklärungen und Theorien
2.1. Das Transtheoretische Modell
2.2. Der Fünfsatz von Konrad Lorenz
2.3. Social Marketing
2.4. Gesundheitskommunikation
2.5. Kommunikationskampagnen
2.6. Zusammenfassung
3. Verhaltensänderung durch Kommunikation?
3.1. Social Marketing
3.2. Gesundheitskommunikation
3.3. Kommunikationskampagnen
3.4. Zusammenfassung
4. Neue Medien und Internet – Social Web und Online Communities
4.1. Die Rolle der Neuen Medien und des Internet in der Gesundheitskommunikation
4.2. Social Web und Online-Communities
4.3. Zusammenfassung
5. „Mein Herz und ich. Gemeinsam gesund.“
5.1. Einleitung
5.2. Überblick – Kampagnenphasen
5.3. Einordnung der Kampagne
5.4. Elemente und Kommunikationskanäle der Kampagne
5.5. Die Online Community auf www.bummbumm.at
6. Wirkung der Online Community auf www.bummbumm.at
6.1. Ergebnisse der Interviews
6.1.1. Gesundheit und Internet
6.1.2. Wirkung der bummbumm-Community und stattgefundene Verhaltensänderungen
6.1.3. Motivation zur Registrierung und Nutzung
6.1.4. Kommunikation und Feedback in der Community
6.1.5. Andere Kommunikationskanäle der Kampagne
6.1.6. Ursachen für das Scheitern der Community
6.1.7. Verbesserungspotenzial
6.1.8. Unterstützung der Aktivitäten
6.1.9. Enttäuschte Erwartungen
6.2. Diskussion der Ergebnisse
7. Conclusio
8. Kritik und Ausblick
Die Arbeit untersucht, welchen Beitrag Gesundheitskommunikation und Social Marketing zur Verhaltensänderung leisten können, und analysiert die Rolle des Internets sowie spezifisch von Online-Communities anhand der Kampagne „Mein Herz und ich. Gemeinsam gesund.“.
3. Verhaltensänderung durch Kommunikation?
„Man gebe eine wichtige Information, der Empfänger wird diese verstehen, seine Einstellung entsprechend verändern und sein Verhalten darauf einstellen“, beschreibt Göpfert (2001, S. 133) die naive Vorstellung des Gesundheitserziehers. Ist es so einfach?
Im folgenden Kapitel sollen die Theorien aus Kapitel 2. verbunden werden und aufgezeigt werden, wo Wissenschaft und Forschung Möglichkeiten und Problemfelder in Bezug auf die Fragestellung sehen, also ob und wie Social Marketing, Gesundheitskommunikation oder eine Kommunikationskampagne imstande sind oder versuchen, Verhaltensänderungen hervor zu rufen.
Die Überschneidungen der Definitionen in Kapitel 2. zeigen bereits, dass eine klare Abgrenzung schwierig ist, vor allem, da die Zielsetzung aller drei Disziplinen dieselbe ist. Dennoch soll auch in diesem Kapitel wiederum einzeln auf die jeweiligen Bereiche eingegangen werden, vor allem um eine Vermischung der Ansätze verschiedener Wissenschaftler zu vermeiden, die die Begriffe zwar oft synonym verwenden, aber zumeist unter einem Schlagwort dazu publiziert haben.
1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, Zielsetzung sowie der wissenschaftlichen Methodik der Bachelorarbeit.
2. Begriffsklärungen und Theorien: Definition und theoretische Einordnung von Social Marketing, Gesundheitskommunikation und Kommunikationskampagnen.
3. Verhaltensänderung durch Kommunikation?: Untersuchung der Wirksamkeit dieser Disziplinen bei der Herbeiführung von Verhaltensänderungen im Gesundheitskontext.
4. Neue Medien und Internet – Social Web und Online Communities: Erörterung des Potenzials von Online-Communities und digitalen Medien als Kommunikationswerkzeuge.
5. „Mein Herz und ich. Gemeinsam gesund.“: Analyse der Eckdaten, Kampagnenphasen und Kommunikationskanäle des ausgewählten Fallbeispiels.
6. Wirkung der Online Community auf www.bummbumm.at: Empirische Untersuchung der Community-Wirkung basierend auf Experteninterviews und Diskussion der Ergebnisse.
7. Conclusio: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen sowie Reflexion der gewonnenen Erkenntnisse.
8. Kritik und Ausblick: Kritische Auseinandersetzung mit der Arbeit und Identifikation potenzieller Zukunftsfelder für die Forschung.
Social Marketing, Gesundheitskommunikation, Kommunikationskampagne, Verhaltensänderung, Neue Medien, Internet, Online Communities, Kampagnenkommunikation, Gesundheitsförderung, Prävention, Web 2.0, Empowerment.
Die Arbeit untersucht, wie Gesundheitskommunikation und Social Marketing eingesetzt werden können, um das Gesundheitsverhalten der Menschen positiv zu beeinflussen, und ob der Einsatz von Online-Communities dabei einen Mehrwert bietet.
Die zentralen Themen sind Social Marketing, Gesundheitskommunikation, Kommunikationskampagnen, die Rolle des Internets im Gesundheitswesen sowie das Management von Online-Communities.
Das Ziel ist es herauszufinden, welchen Beitrag diese Kommunikationsdisziplinen zur Verhaltensänderung leisten können und welche Rolle dabei insbesondere der Einsatz von Online-Communities spielt.
Die Arbeit nutzt einen qualitativ-explorativen Forschungszugang, wobei die empirische Analyse auf geführten Experteninterviews mit Nutzern der Kampagnen-Community basiert, die anschließend qualitativ ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Anwendung dieser Theorien in Kommunikationskontexten, die Potenziale des Web 2.0 und eine detaillierte Fallstudie der Kampagne „Mein Herz und ich. Gemeinsam gesund.“.
Wesentliche Begriffe sind Social Marketing, Gesundheitskommunikation, Kommunikationskampagne, Verhaltensänderung, Internet, Online Communities und Gesundheitsförderung.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Community eher als Experiment betrachtet wurde, an technischer Betreuung mangelte und keine professionelle Moderation oder ausreichende Strategie zur Nutzerbindung existierte.
Die Befragten nannten insbesondere den Bedarf an professionellerer Moderation, besserer technischer Stabilität, regionaler Vernetzung der Akteure sowie eine klarere zielgruppenspezifische Ausrichtung der Themen.
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