Diplomarbeit, 2011
74 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Grundlagen und Formen sozialer Technologien
2.1 Bedeutungsgewinn des Begriffs Social Media gegenüber Web 2.0
2.1.1 Demokratisierung der Produktions- und Vertriebsmittel
2.1.2 Etablierungsgrad von Social Media und Erfolgsfaktoren der Verbreitung
2.1.2.1 Leichtere Bedienung und verbesserter Internetzugang
2.1.2.2 Interkompatibilität der Social Media Kanäle
2.1.3 Unternehmerischer Nutzen sozialer Medien
2.2 Formen und Arten von Social Media
2.2.1 Wikis – Kollaboratives Wissensmanagement
2.2.2 Weblogs und Micro-Blogging
2.2.3 Verbraucherportale, Social News und Social Bookmarking
2.2.4 Social Media Sharing Communities
2.2.5 Soziale Netzwerke als Social Media Aggregatoren
2.2.5.1 Branchenprimus Facebook
2.2.5.2 Businessnetworks: Xing und LinkedIn
3 Anwendung von Social Media in der Absatzwirtschaft
3.1 Unternehmerische Herausforderungen durch Social Media
3.2 Social Media Marketing
3.2.1 Kritische Erfolgsfaktoren für unternehmerisches Engagement
3.2.1.1 Märkte sind Gespräche
3.2.1.2 Social Media Monitoring
3.2.2 Social Media Strategie
3.2.2.1 Corporate Blog als Zentrum der Social Media Bemühungen
3.2.2.2 Social Media Guidelines
3.2.2.3 Social Media Relations
3.2.3 Social Media Erfolgsmessung
3.2.4 Suchmaschinenoptimierung als Begleiterscheinung
3.2.5 Gefahrenzonen: „Guerilla-Marketing“ und Urheberrecht
3.3 Online Reputation Management
4 Social Media in Vertrieb, Personalarbeit und Enterprise 2.0
4.1 Social Commerce – Geschäftsmodelle im Web 2.0
4.1.1 Social Shopping
4.1.2 Mass Customization
4.1.3 Social Gaming
4.2 Social Media Recruitment – Personalarbeit mit sozialen Technologien
4.2.1 Employer-Branding
4.2.2 Personal-Branding und Social Networking
4.3 Crowdsourcing – Das Social Web als Werkbank der Unternehmen
4.3.1 Crowd Creation und Crowd Funding
4.3.2 Crowd Wisdom und Open Innovation Konzepte
4.3.3 Enterprise 2.0 – Unternehmensverwaltung mit Social Media
5 Gesellschaftliche Veränderung und Herausforderungen
5.1 Volkswirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Einflüsse
5.1.1 Einfluss auf klassische Medienberichterstattung
5.1.2 Die neue Macht des Verbrauchers
5.1.3 Politisches Potenzial
5.2 Digital Natives – Die digitale Spaltung der Gesellschaft
5.2.1 Vermarktung von Nutzerdaten und Gefahren für junge Internetanwender
5.2.2 Neudefinition von Freundschaft und Selbstdarstellung
5.3 Spear Phishing, Cyber-Mobbing und Identitätsdiebstahl
5.4 Die Zukunft sozialer Medien – Ende des World Wide Web?
5.4.1 Das Mobile Social Web
5.4.2 Zunehmende Bedeutung sozialer Netzwerke
6 Schlussbetrachtung
Diese wissenschaftliche Arbeit analysiert das Spektrum der aktuellen sozialen Medien und bewertet kritisch deren Chancen und Herausforderungen für Unternehmen. Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Strategien anpassen müssen, um unter den Bedingungen des Social Web erfolgreich zu agieren, sowie die gesellschaftlichen Auswirkungen und die Rolle der sozialen Medien in internen Unternehmensprozessen zu beleuchten.
3.2.1.2 Social Media Monitoring
Social Media Monitoring bezeichnet die strukturierte und dauerhafte Beobachtung von Diskussionen und Meinungsbildung im Social Web mit dem Ziel, Information aus den Social Media Kanälen zu verdichten und der Marketingabteilung des Unternehmens als Grundlage weiterer Social Media Bestrebungen zur Verfügung zu stellen. Im Krisenfall soll dies eine schnellere Reaktionsbereitschaft des Unternehmens gewährleisten, um ein Mitspracherecht in relevanten Diskussionen nicht zu verlieren.
Eine gängige Vorgehensweise stellt hierbei die POST-Methode dar, in dessen Rahmen die vier Faktoren People, Objektives, Strategy und Technology bestimmt werden. People bezeichnet hierbei die Zielgruppe des Unternehmens, Objektives die langfristigen Unternehmensziele, Strategy die gewünschte Vorgehensweise und Technology die Auswahl hiermit harmonierender Instrumente. Komplikationen entstehen bisher noch bei der korrekten Gewichtung der verschiedenen Bewertungen auf Verbraucherportalen oder in Corporate-Blogs. Evaluiert ein Restaurantbesucher seinen letzten Aufenthalt als rundum gelungen, ist es aufgrund der Anonymität der Rezensenten nur schwer feststellbar, ob dieser nur selten auswärts diniert oder die Expertise eines Gourmets besitzt. Bill Tancer, General Manager of Global Research des Marktforschungsunternehmens Hitwise, formuliert diese Problematik wie folgt: „Someone who has stayed only at five-star hotels will rate a five-star hotel differently than a honeymooner staying at a five-star for the first time.”
Auf lange Sicht kann Social Media Monitoring dem Unternehmen sowohl bei der Ermittlung der Erwartungshaltung seiner Kundschaft behilflich sein als auch bei der Separierung, welche Merkmale des Ist-Zustandes der Produkte und Dienstleistungen Zuspruch fanden oder als verbesserungswürdig empfunden werden. Auch können ein Stimmungsbild der Zielgruppe im Hinblick auf die Konkurrenz gewonnen und neue Trends im Markt zeitnah entdeckt werden. Monitoring Tools externer Anbieter wie Quantcast oder der AGOF können Unternehmen bei der Determinierung geeigneter Zielgruppen als Ausgangsbasis beratend zur Seite stehen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Entstehung des Social Web ein, beschreibt den Wandel der Internetkultur von der Monolog- zur Dialogform und umreißt das Ziel, Chancen sowie Risiken für Unternehmen zu untersuchen.
2 Grundlagen und Formen sozialer Technologien: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung von Social Media, die Demokratisierung von Produktionsmitteln durch Nutzer und gibt einen Überblick über verschiedene Formate wie Wikis, Weblogs und soziale Netzwerke.
3 Anwendung von Social Media in der Absatzwirtschaft: Hier werden die unternehmerischen Anforderungen im Marketing beleuchtet, inklusive der Notwendigkeit von Monitoring, Strategieentwicklung und der kritischen Auseinandersetzung mit Guerilla-Marketing.
4 Social Media in Vertrieb, Personalarbeit und Enterprise 2.0: Dieses Kapitel behandelt die Nutzung von Social Media für Geschäftsmodelle wie Social Commerce, Personalgewinnung durch Employer-Branding sowie die interne Wissensverwaltung via Enterprise 2.0.
5 Gesellschaftliche Veränderung und Herausforderungen: Der Fokus liegt hier auf den volkswirtschaftlichen Einflüssen, der Macht der Verbraucher, den Gefahren für Jugendliche und der Zukunft der sozialen Medien sowie dem Mobile Social Web.
6 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass Social Media ein dauerhafter Wandel ist, der von Unternehmen eine radikale Abkehr von alten Kommunikationsmodellen und eine stärkere Beteiligung der Zielgruppe erfordert.
Social Media, Web 2.0, Social Media Marketing, Social Commerce, Social Media Monitoring, Unternehmensführung, Digitale Spaltung, Cyber-Mobbing, Employer-Branding, Crowdsourcing, Enterprise 2.0, Mobile Social Web, Online Reputation Management, Prosument, Internetökonomie.
Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss von Social Media auf Unternehmen und die Gesellschaft und untersucht, wie diese neuen digitalen Technologien strategisch genutzt werden können.
Die zentralen Themen sind Social Media Marketing, die Anwendung in Vertrieb und Personalarbeit, unternehmerische Strategien im Social Web sowie gesellschaftliche Folgen wie Datenschutz und Internetkriminalität.
Das Ziel ist es, einen Überblick über das Marktpotenzial von Social Media zu geben und kritisch zu bewerten, welche Chancen und Risiken für Unternehmen bestehen und wie sie sich positionieren sollten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auswertung von Studien relevanter Marktforschungsinstitute, um die Trends und technologischen Entwicklungen im Web 2.0 zu analysieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die Anwendung von Social Media im Marketing und Vertrieb, den Einsatz in der Personalarbeit sowie die Bewertung der gesellschaftlichen Veränderungen und Herausforderungen.
Wichtige Begriffe sind Social Media, Web 2.0, Social Commerce, Employer-Branding, Social Media Monitoring und die digitale Spaltung der Gesellschaft.
Corporate-Blogs fungieren als zentrales Instrument der Unternehmenskommunikation, da sie eine authentische Diskussion mit Kunden ermöglichen und als Aggregator für andere Social Media Kanäle dienen.
Digital Natives sind mit dem Internet aufgewachsen; ihr Verhalten stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen hinsichtlich ihrer Erwartungshaltung an Professionalität und der Art der Kommunikation.
Es ist ein Kategorisierungssystem von Forrester Research, das Internetnutzer nach ihrem Grad der Beteiligung einteilt, von Kreatoren und Kritikern bis hin zu Zuschauern und Inaktiven.
Diese Formen der Internetkriminalität nutzen die Transparenz und Vernetzung im Social Web, um durch Identitätsdiebstahl oder gezielte Rufschädigung massiven Schaden bei Individuen und Unternehmen anzurichten.
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