Diplomarbeit, 2010
98 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Begriffsbestimmungen
2. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement
2.1 Gründe für ein BGM
2.1.1 Der demografische Wandel
2.1.2 Veränderungen in der Gesellschaft
2.1.3 Veränderungen in der Arbeitswelt
2.1.4 BGM zahlt sich aus
2.2 Ziele des BGM
2.2.1 Senkung von Krankheitskosten
2.2.2 Verbesserung der Mitarbeitermotivation
2.2.3 Verbesserung des Unternehmensimages
2.2.4 Verbesserung von Wohlbefinden und Gesundheit
2.3 Instrumente des betrieblichen Gesundheitsmanagements
2.3.1 Instrumente zur Diagnose des Gesundheitszustands
2.3.1.1 Fehlzeitenanalyse/Analyse des Krankenstands
2.3.1.2 Arbeitsunfähigkeitsanalyse
2.3.1.3 Altersstrukturanalyse
2.3.1.4 Arbeitsplatzanalyse
2.3.1.5 Mitarbeiterbefragung
2.3.1.6 Arbeitskreis Gesundheit
2.3.1.7 Gesundheitszirkel
2.3.1.8 Rückkehrgespräch
2.3.2 Prävention
2.3.2.1 Verhältnisprävention
2.3.2.2 Verhaltensprävention
2.3.2.3 Suchtprävention
2.3.3 Gesundheitsförderung
2.3.3.1 Bewegungsmanagement
2.3.3.2 Ernährungsmanagement
2.3.3.3 Stressmanagement
2.4 Grundanforderungen an ein BGM
2.4.1 BGM als Führungsaufgabe
2.4.2 Partizipation
2.4.3 Zusammenarbeit mit Externen
2.4.4 BGM als Lernprozess
2.4.5 Kommunikation und Marketing
3. Das Konzept zur Einführung bei Osborn
3.1 Das Unternehmen
3.2 Der Ist-Zustand
3.2.1 Ergebnisse der Ist-Analyse
3.2.1.1 Arbeitsbedingungen
3.2.1.2 Gesundheitszustand
3.2.1.3 Arbeiten im Alter
3.2.2 Erkenntnisse der Ist-Analyse
3.3 Das Soll-Konzept
4. Zusammenfassung
Die Diplomarbeit zielt darauf ab, die theoretischen Grundlagen eines modernen Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) darzulegen und diese Erkenntnisse in ein praktisches Konzept für die OSBORN International GmbH zu überführen, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Belegschaft nachhaltig zu fördern.
2.3.1.4 Arbeitsplatzanalyse
Die Arbeitsplatzanalyse, auch in Form einer Arbeitsplatzbegehung, hat das Ziel Gesundheitsgefährdungen in einzelnen Bereichen des Unternehmens zu erkennen. Dabei ist die Vermeidung von Gesundheitsgefährdungen und Arbeitsunfällen Bestandteil des klassischen, gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitsschutzes. Jedoch kann es durchaus sinnvoll sein eine Arbeitsplatzbetrachtung bei der Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements durchzuführen. Faktoren, die aus arbeitsschutzrechtlicher Betrachtung nicht die Gesundheit gefährden, können langfristig zu Erkrankungen führen. Dies macht es notwendig möglichst alle Arbeitsplätze zu analysieren. Auf der einen Seite kann so die Sensibilisierung der Thematik der Verantwortlichen erhöht werden, auf der anderen Seite kann Know-how geschaffen werden. Diese Kenntnisse über die Arbeitsplätze und der daran entstehenden Belastungen sind bei späterer Diskussion über die Gesundheitsgefährdungen hilfreich und stellen nicht selten einen Kontrast zu den empfundenen Belastungen der Mitarbeiter dar.
Bei der Arbeitsplatzanalyse sollte man Belastungen wie Lärm, Schmutz und monotone Arbeitsabläufe beachten. Des Weiteren sollte auf Faktoren wie Zugluft, Temperatur, Arbeitshaltung und langes Sitzen geachtet werden. Man sollte hier differenzieren können zwischen Arbeitsplätze mit hoher und mit weniger hoher Belastung. Die Arbeitsplatzanalyse ist keine wissenschaftliche Analyse, sie kann durch die Verantwortlichen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements systematisch durchgeführt werden. Sie kann durch routinemäßige Rundgänge und schriftliche Analysen zur Situation am Arbeitsplatz durch Führungskräfte und Experten erfolgen. Der direkte Einbezug von Mitarbeitern als Experten in einem Gespräch über ihren Arbeitsplatz ist möglich. Man kann spontane und einfache Antworten erwarten, jedoch ist diese Methode eher oberflächlich und weniger repräsentativ als zum Beispiel systematische Mitarbeiterbefragungen. Da die Arbeitsplatzanalyse gesetzlich vorgeschrieben ist, sollten bereits Dokumente darüber im Unternehmen vorhanden sein. Diese Aufzeichnungen können genutzt werden, jedoch sollten sie im Rahmen eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements um ganzheitliche Sichtweisen, über den gesetzlichen Rahmen hinaus, ergänzt werden.
1. Einleitung: Diese Diplomarbeit stellt das Betriebliche Gesundheitsmanagement vor und erarbeitet ein Konzept für die OSBORN International GmbH in Burgwald.
2. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement: Dieser Abschnitt behandelt die Gründe, Ziele, Instrumente sowie Grundanforderungen eines BGM, wobei der Fokus auf Prävention und Gesundheitsförderung liegt.
3. Das Konzept zur Einführung bei Osborn: Es wird der Ist-Zustand des Unternehmens analysiert und ein Soll-Konzept für die Implementierung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements entwickelt.
4. Zusammenfassung: Das letzte Kapitel bietet einen Überblick über die theoretischen Grundlagen und die praktische Umsetzung des BGM-Konzepts bei der Osborn International GmbH.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Prävention, Gesundheitsförderung, Arbeitsplatzanalyse, Krankenstand, Altersstrukturanalyse, Mitarbeiterbefragung, Arbeitsunfähigkeitsanalyse, Ergonomie, Betriebsklima, Mitarbeiterbindung, Suchtprävention, Belastungsfaktoren, OSBORN International GmbH
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Konzepts für ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bei der OSBORN International GmbH, um die gesundheitliche Situation der Mitarbeiter und die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens zu verbessern.
Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen des BGM, die Analyse von Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz sowie die Implementierung von Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung.
Das Hauptziel ist es, ein maßgeschneidertes BGM-Konzept für den Standort Burgwald zu entwerfen, welches den Krankenstand senkt, das Wohlbefinden steigert und die Produktivität durch gesunde Mitarbeiter nachhaltig sichert.
Der Autor nutzt eine Ist-Analyse durch Auswertung von Mitarbeiterbefragungen, Fehlzeitenstatistiken, Arbeitsplatzbegehungen, Arbeitsunfähigkeitsdaten sowie eine Altersstrukturanalyse, um ein fundiertes Soll-Konzept zu entwickeln.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Darlegung der BGM-Grundlagen (Gründe, Ziele, Instrumente) und die spezifische Anwendung dieser Erkenntnisse auf die Strukturen der Firma Osborn.
Kernbegriffe sind Betriebliches Gesundheitsmanagement, Prävention, Gesundheitsförderung, Krankenstandsanalyse und demografischer Wandel.
Die Arbeit analysiert die Altersstruktur bei Osborn und verdeutlicht die Notwendigkeit von altersgerechter Arbeitsgestaltung, um trotz einer alternden Belegschaft wettbewerbsfähig zu bleiben und Know-how zu sichern.
Suchtprävention wird als wichtiger Bestandteil des ganzheitlichen Gesundheitsmanagements betrachtet, da Suchtmittelmissbrauch zu Arbeitsunfällen, Qualitätsmängeln und erhöhten Krankheitskosten führt.
Der Betriebsrat wird als essenzieller Akteur beschrieben, der die Partizipation der Mitarbeiter sicherstellt, bei der Gestaltung von Maßnahmen mitwirkt und durch Betriebsvereinbarungen Verbindlichkeit schafft.
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