Fachbuch, 2011
105 Seiten
Teil 1
Die Gegenwart
Die universelle Enttabuisierung der Grenzen und allgemeine Relativierung der Werte - Die globale kulturelle Babylonisierung
Teil 2
Die unvollendete Vergangenheit
Die großen Kulturrevolutionen – Rückblick und Ausblick
Teil 3
Die ungewisse, begonnene Zukunft
Ein ethisches Szenario: Die Revolution des Altruismus zur Bewältigung des kulturellen Transformationsprozesses
Ein kulturintegratives wissenschaftliches Szenario: Die Steuerung intra- und interkultureller Transformationsprozesse (Abschnitt in englischer Sprache).
Möglichkeiten der Fortentwicklung der kulturellen und interkulturellen Kunst, Wissenschaft und Praxis
Die Arbeit untersucht die Mechanismen kultureller Transformation, wobei sie eine kritische Analyse der historischen und gegenwärtigen "Grenzüberschreitungen" vornimmt, um ein Modell für eine ethisch fundierte, integrative Steuerung interkultureller Prozesse zu entwickeln.
Die universelle Enttabuisierung der Grenzen und allgemeine Relativierung der Werte: Die globale kulturelle Babylonisierung
Die technisch bedingte sogenannte Kollabierung von Raum und Zeit führt zu einer damit einhergehenden universellen Enttabuisierung der Grenzen und Relativierung der Werte. Der Turm zu Babel war ein vertikaler Versuch menschlicher Entgrenzung und Relativierung des Absoluten, die grenzenlose Globalisierung ist in vieler Hinsicht ein horizontaler Versuch der Entgrenzung und Relativierung des Absoluten. Die zweidimensionale Entgrenzung findet ihre Vollendung in der dreidimensionalen raumzeitlichen Entgrenzung und kosmischen Hybris. Damals folgte eine universelle Sprachenverwirrung, heute eine viel umfassendere Kulturenverwirrung. Die menschlichen Reaktionen auf diesen Sachverhalt bewegen sich in einer Bandbreite, die von der Ausblendung dieses Sachverhalts aus dem Bewusstsein bis hin zum proaktiven interkulturellen Brückenbau reicht.
Beide Prozesse haben dieselbe Ursache und dieselben Konsequenzen, das heißt, menschliche Anmaßung und dadurch bedingte Desintegrationsprozesse der Menschheit. Da sie dieselben Ursachen und Abläufe aufweisen, könnten sie auch durch dieselben Prozesse gesteuert werden, sofern sie reversibel sind. Teil 1 der Erörterung befasst sich vorwiegend mit der Anatomie und Physiologie der Atomisierung der Menschheit, während Teil 2 sich eher mit der Anatomie und Physiologie der Reintegration der Menschheit befasst.
Alle menschlichen Probleme sind durch eine Überschreitung bedingt, beginnend mit dem Garten Eden, als Adam und Eva die Grenzen zu dem verbotenen Baum mit den für den Menschen unzuträglichen Früchten physisch und geistig überschritten haben, weil sie den Maßgaben des Schöpfers gegenüber ungehorsam waren und die Lösung der Probleme beginnt daher mit der Rückkehr aus dem überschrittenen Bereich. Und dieser Archetyp widerholt sich seitdem in vielerlei Gestalt. Individuen und Gruppen beanspruchen die physischen und geistigen Rechte anderer Individuen und Gruppen und dringen in deren Territorium vor. Das Übertreten läuft letztendlich auf Gier und Habsucht und somit den versuchten Übergriff auf Fremdes hinaus.
Die Gegenwart: Dieses Kapitel analysiert die moderne globale Entgrenzung, die als eine Art kulturelle Babylonisierung beschrieben wird, und beleuchtet die daraus resultierenden Desintegrationsprozesse.
Die unvollendete Vergangenheit: Hier werden die großen Kulturrevolutionen der letzten 500 Jahre historisch aufgearbeitet und als dialektische, oft destruktive Prozesse eingeordnet.
Die ungewisse, begonnene Zukunft: Dieser Abschnitt formuliert ethische und wissenschaftliche Szenarien, um den kulturellen Transformationsprozess durch ein neues Verständnis von Einheit und Altruismus zu steuern.
Kulturtransformation, Grenzüberschreitung, Globalisierung, Interkulturelles Management, Transkulturalität, Ethik, Altruismus, Bewusstseinsbildung, Identität, Diversität, Dialektik, Integration, Zivilisationskrise, Werte, Anthropologie.
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen der kulturellen Entgrenzung und Globalisierung und entwickelt ein integratives Modell zur besseren Steuerung interkultureller Prozesse.
Zentrale Themen sind die Auswirkungen von Grenzüberschreitungen auf die Gesellschaft, die Geschichte der kulturellen Revolutionen sowie die Rolle von Ethik und Bewusstsein.
Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie die durch Entgrenzung entstandene kulturelle "Babylonisierung" überwunden und durch ein transkulturelles Verständnis sowie eine ethische Neuorientierung ersetzt werden kann.
Der Autor verwendet eine interdisziplinäre Methode, die historische Analyse, soziologische Beobachtung und ein selbst entwickeltes integratives Modell (den Transkulturellen Profiler) kombiniert.
Der Hauptteil behandelt die anatomische und physiologische Sichtweise auf menschliche Reintegration sowie die Notwendigkeit, eine höhere, integrative Bewusstseinsebene zu erschließen.
Die zentralen Begriffe sind Kulturtransformation, transkulturelles Management, Ethik der Grenze, Altruismus und die Reintegration in eine globale Einheit.
Es handelt sich um ein vom Autor entwickeltes Diagnose- und Steuerungsinstrument, das eine ganzheitliche psychologische Architektur für globale Manager abbildet.
Diese Begriffe dienen als archetypische Metaphern für den Zustand einer ursprünglichen Einheit, deren Verlust als Ursprung für menschliche Konflikte und Grenzüberschreitungen verstanden wird.
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