Diplomarbeit, 2004
82 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIEL UND AUFBAU DER ARBEIT
2. GRUNDLAGEN
2.1 BEGRIFFLICHE GRUNDLAGEN
2.2 ABGRENZUNG ZU VERWANDTEN BEGRIFFEN
2.3 AUFGABEN UND ZIELE
2.4 DREI EBENEN DES SUPPLY CHAIN MANAGEMENT
2.5 STEUERUNGSPRINZIPIEN IN DER SUPPLY CHAIN
3. EINFLUSSGRÖßEN AUF DAS SUPPLY CHAIN MANAGEMENT
3.1 MARKT- UND RESSOURCENFOKUSSIERUNG
3.2 BUSINESS REENGINEERING
3.3 TIME BASED COMPETITION
4. STRATEGIEN DES SUPPLY CHAIN MANAGEMENT
4.1 VERTIKALE KOOPERATIONSSTRATEGIEN
4.2 HORIZONTALE KOOPERATIONSSTRATEGIEN
5. VERSORGUNGSSTRATEGIEN IN DER SUPPLY CHAIN
5.1 EFFICIENT CONSUMER RESPONSE
5.2 CUSTOMER RELATIONSHIP MANAGEMENT UND MASS CUSTOMIZATION
5.3 POSTPONEMENT
5.4 SOURCINGSTRATEGIEN
5.5 BESCHAFFUNGSSTRATEGIEN
5.6 E-SUPPLY CHAINS
5.7 ENTSORGUNGS- UND RECYCLINGSTRATEGIEN
6. INSTRUMENTE DES SUPPLY CHAIN MANAGEMENT
6.1 INSTRUMENTE ZUR BESTANDSREDUZIERUNG
6.1.1 Dekomposition der Bestände
6.1.2 Gängigkeitsanalyse
6.1.3 Reichweitenmonitoring
6.1.4 Konsignationsanalyse
6.2 INSTRUMENTE ZUR FRACHTKOSTENREDUZIERUNG
6.3 INSTRUMENTE DER QUALITÄTSSICHERUNG
6.3.1 Quality Function Deployment
6.3.2 Bottleneck Engineering
6.4 INSTRUMENTE DER INFORMATIONSGEWINNUNG
6.4.1 Benchmarking und Reverse Engineering
6.5 INSTRUMENTE DER DV-UNTERSTÜTZUNG
6.5.1 Electronic Data Interchange
6.5.2 Data Warehouse
6.5.3 Enterprise Resource Planning und Advanced Planning and Scheduling
6.5.4 Unternehmensbeispiel: „Gläserne Pipeline“ Daimler Chryslers
7. ERFOLGSFAKTOREN DES SUPPLY CHAIN MANAGEMENT
7.1 ERFOLGSFAKTOREN IM BEREICH ORGANISATION UND PROZESSE
7.2 ERFOLGSFAKTOREN IM BEREICH INTEGRATION UND KOOPERATION
7.3 ERFOLGSFAKTOREN IM BEREICH INFORMATION UND KOMMUNIKATION
7.4 UNTERNEHMENSBEISPIEL: SUPPLY CHAIN MANAGEMENT IN DER FORD COMPANY
8. FAZIT UND AUSBLICK
Ziel der Arbeit ist es, das Konzept des Supply Chain Managements (SCM) zunächst theoretisch einzuführen und anschließend anhand praxisbezogener Beispiele aus der Automobilindustrie aufzuzeigen, wie Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren die Umsetzung und Effizienz dieser Lieferketten beeinflussen.
1.1 Problemstellung
In der angespannten Wettbewerbssituation durch die Sättigung der Märkte, der Integrierung und Internationalisierung des Wettbewerbs sowie der Verkürzung der Technologien und Produktslebenszyklen liegt begründet warum Unternehmen heute ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern müssen. Im selben Zug hat die Wert schöpfungstiefe der Firmen abgenommen: die Unternehmen konzentrieren sich auf viele vertikale Leistungsbeziehungen, begeben sich in eine wachsende Abhängigkeit von der Leistungsfähigkeit Ihrer Lieferanten und geben andere Bereiche im Rahmen des Outsourcing (abgeleitet von Outside Ressource Using=Nutzung fremder Ressourcen) ab. Infolge dieser Spezialisierung produzieren und vertreiben oft mehrere (weltweit agierende) Firmen ein und dasselbe Produkt, das nur dann gewinnbringend ist, wenn zuvor auf die unterschiedlichsten lokalen Kundenpräferenzen eingegangen wurde. Diese Herausforderung kann nur durch effizientes Management zwischen den Unternehmensnetzwerken bewältigt werden und ist auch somit ein entscheidender Wettbewerbsvorteil; denn heute konkurrieren nicht mehr nur Unternehmen untereinander sondern ganze Wertschöpfungsketten (Supply Chain) zueinander auf dem Markt. Hier knüpft das Konzept des Supply Chain Management (SCM) an: die Waren- und Informationsströme vom Lieferant bis zum Endverbraucher unternehmensübergreifend zu optimieren.
Im Bereich der Automobilindustrie wird dies besonders deutlich: Markenautos wie Mercedes CLK Cabrio, Audi A4 Cabrio, New Beetle, Renault Mégane, Chrysler Crossfire, Opel Astra Cabriolet oder Peugeot 406 Coupé haben nie die Fabrik der genannten Hersteller verlassen, sondern sind von Unternehmen wie Karmann, Magna oder Valmet, Bertone oder Pininfarina gebaut. Einer Studie des Fraunhofer Instituts zufolge werden bis zum Jahr 2015 80 % der Zulieferer die Entwicklung und Produktion für die Hersteller übernehmen. Der Trend zeigt die stetige Verringerung der Wertschöpfungstiefe der Hersteller.
1. EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung durch sinkende Wertschöpfungstiefe in der Automobilindustrie und erläutert das Ziel der Arbeit, SCM als Wettbewerbsvorteil zu untersuchen.
2. GRUNDLAGEN: Legt die begrifflichen Grundlagen, Aufgaben und Ziele von SCM dar und unterteilt das Aufgabenspektrum in strategische, taktische und operative Ebenen.
3. EINFLUSSGRÖßEN AUF DAS SUPPLY CHAIN MANAGEMENT: Analysiert marktorientierte und ressourcenbasierte Ansätze sowie moderne Konzepte wie Business Reengineering und zeitfokussiertes Management.
4. STRATEGIEN DES SUPPLY CHAIN MANAGEMENT: Untersucht vertikale und horizontale Kooperationsstrategien, um die Zusammenarbeit zwischen Zulieferern und Herstellern zu optimieren.
5. VERSORGUNGSSTRATEGIEN IN DER SUPPLY CHAIN: Detailliert operative Strategien wie Efficient Consumer Response, Mass Customization und Postponement sowie verschiedene Sourcing-Modelle.
6. INSTRUMENTE DES SUPPLY CHAIN MANAGEMENT: Beschreibt spezifische Methoden zur Bestands- und Frachtkostenreduzierung, zur Qualitätssicherung mittels QFD und zur DV-gestützten Prozessoptimierung.
7. ERFOLGSFAKTOREN DES SUPPLY CHAIN MANAGEMENT: Identifiziert kritische Erfolgsfaktoren in Organisation, Prozessgestaltung, Integration sowie Informationsmanagement, verdeutlicht durch Beispiele von Ford und DaimlerChrysler.
8. FAZIT UND AUSBLICK: Fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von SCM für zukünftige globale Wettbewerbsfähigkeit bei gleichzeitigem Abbau von Verschwendung.
Supply Chain Management, Automobilindustrie, Wertschöpfungskette, Logistik, Prozessoptimierung, Sourcing, Just-in-Time, Outsourcing, Effizienz, Kundenorientierung, Kooperation, Qualitätsmanagement, Bestandsmanagement, Automobilzulieferer, Wettbewerbsvorteil
Die Arbeit analysiert das Konzept des Supply Chain Managements, insbesondere dessen Anwendung und Bedeutung in der modernen Automobilindustrie.
Die Themen umfassen strategische Planung von Lieferketten, Kooperationsformen, Sourcing-Strategien, Bestandsoptimierung sowie den Einsatz von IT zur Informationssteuerung.
Das Ziel ist es, Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren des SCM zu identifizieren und aufzuzeigen, wie Unternehmen durch eine optimierte, integrierte Wertschöpfungskette ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern können.
Die Arbeit basiert auf einer literaturgestützten Analyse, ergänzt durch zahlreiche Praxisbeispiele und Fallstudien aus der Automobilbranche.
Der Hauptteil gliedert sich in Strategien (vertikale/horizontale Kooperation), Versorgungsstrategien (z.B. ECR, Sourcing) und spezifische Instrumente wie Bestands- und Frachtkostenanalyse sowie Qualitätssicherung.
Kernbegriffe sind Supply Chain Management, Wertschöpfungskette, Prozessoptimierung, Effizienz, Just-in-Time und Kundenorientierung.
Die Automobilindustrie dient als Referenz, da sie durch komplexe Lieferstrukturen, den hohen Kostendruck und die Notwendigkeit zur individuellen Kundenkonfiguration ein ideales Anwendungsfeld für modernes SCM darstellt.
Der Effekt beschreibt das Aufschaukeln von Nachfrageschwankungen in einer Kette, was zu unnötig hohen Beständen führt; die Arbeit zeigt auf, wie SCM diesen Effekt durch Informationstransparenz reduzieren kann.
Dieses Beispiel illustriert, wie IT-gestützte Transparenz und Echtzeit-Informationen über alle Stufen der Lieferkette hinweg helfen, kritische Engpässe frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
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