Bachelorarbeit, 2011
33 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau und Zielsetzung
2. Grundlagen der Performancemessung von Investmentfonds
2.1 Externe Performancemessung
2.2 Interne Performancemessung
3. Performance-Persistenz bei Investmentfonds
3.1 Definition der Persistenz
3.2 Empirische Evidenz der Performance-Persistenz
3.3 Zusammenfassung
4. Erklärungsansätze für die mangelnde mittel- bis langfristige Performance-Persistenz von Investmentfonds
4.1 Performance-Zufluss-Beziehung
4.1.1 Empirische Evidenz der Performance-Zufluss-Beziehung
4.1.2 Auswirkungen der Zahlungsströme auf das Anlageverhalten
4.1.3 Auswirkungen der Zahlungsströme auf die Fondsperformance
4.2 Auswirkungen interner Faktoren
4.2.1 Hierarchiekosten
4.2.2 Veränderungen im Fondsmanagement
5. Zusammenfassung und Implikationen
5.1 Zusammenfassung
5.2 Implikationen
Diese Bachelorarbeit untersucht die Ursachen für die fehlende mittel- bis langfristige Performance-Persistenz bei Investmentfonds. Dabei wird insbesondere analysiert, wie sich Fondswachstum, Anlegerverhalten und interne Managementstrukturen auf die Rendite auswirken.
4.1 Performance-Zufluss-Beziehung
„On the most basic level, the flow-performance relationship is a good thing: it provides funds with an incentive to perform well.”39
Trotz dieser wichtigen Anreizfunktion sind die hohen Zuflüsse nach vergangener Outperformance, die Fondsmanager oft nicht ähnlich gewinnbringend anlegen können, ein häufig angeführter Grund für die mangelnde langfristige Konstanz in den Renditen von Investmentfonds. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob die Anleger überhaupt streng rational handeln, d.h. ob sie analog zur Investition in Gewinnerfonds konsequent aus einer Anlage bei Misserfolg aussteigen. Im Folgenden soll untersucht werden, inwiefern Ab- und Zuflüsse in der Realität stattfinden und welchen Beitrag diese Ströme zur Erklärung der fehlenden mittel- bis langfristigen Performance-Persistenz leisten können.
1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, dass erfolgreiche Investmentfonds ihre Performance oft nicht langfristig halten können, sowie Festlegung der Zielsetzung.
2. Grundlagen der Performancemessung von Investmentfonds: Erläuterung klassischer externer Performancemaße (Treynor-Ratio, Sharpe-Ratio, Jensen's Alpha) und interner Instrumente wie dem Portfolio Change Measure.
3. Performance-Persistenz bei Investmentfonds: Definition der Persistenz und Analyse empirischer Studien, die eine kurzfristige Persistenz belegen, eine langfristige Konstanz jedoch meist ablehnen.
4. Erklärungsansätze für die mangelnde mittel- bis langfristige Performance-Persistenz von Investmentfonds: Untersuchung externer Faktoren wie der konvexen Performance-Zufluss-Beziehung und interner Faktoren wie Hierarchiekosten sowie Managerwechseln.
5. Zusammenfassung und Implikationen: Zusammenführung der Ergebnisse und Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen für Fondsgesellschaften, Manager und Investoren.
Investmentfonds, Performance-Persistenz, Performancemessung, Performance-Zufluss-Beziehung, Mean Reversion, Fondswachstum, Hierarchiekosten, Fondsmanagement, Managerwechsel, Skalenerträge, Anlegerverhalten, Kapitalanlage, Portfolioanalyse, Fondsgröße, Investmentstrategie.
Die Arbeit analysiert die Gründe, warum Investmentfonds oft keine langfristig konstante Performance erzielen können, obwohl sie kurzfristig erfolgreich sein können.
Die zentralen Felder sind die Messung von Fondsperformance, die Reaktion von Anlegern auf vergangene Renditen (Zufluss-Beziehung) und interne Faktoren wie Hierarchiestrukturen oder Managementwechsel.
Ziel ist es, die mangelnde Performance-Persistenz in Abhängigkeit von der Fondsgröße und anderen Einflussfaktoren zu erklären und Implikationen für die Praxis abzuleiten.
Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die auf den Ergebnissen zahlreicher empirischer Studien zur Performance von Investmentfonds aufbaut.
Der Hauptteil behandelt die Performance-Zufluss-Beziehung, die Problematik abnehmender Skalenerträge sowie den Einfluss von Hierarchiekosten und Managerwechseln auf die Rendite.
Wichtige Begriffe sind Performance-Persistenz, Konvexe Zufluss-Beziehung, Mean Reversion, Fondsmanagement und Skalenerträge.
Er beschreibt das Phänomen, dass Fonds, die in der Vergangenheit durch gutes Stockpicking glänzten, auch kurzfristig in der nächsten Periode überdurchschnittlich abschneiden.
Große Fondsgesellschaften haben Schwierigkeiten, sogenannte "softe Informationen" effizient zu verarbeiten, was die Generierung wertvoller Anlageideen erschwert und die Performance belastet.
Sie werden nach Outperformance oft abgeworben; ihr Ausscheiden führt bei den ursprünglichen Fonds häufig zu einer signifikanten Verschlechterung der Performance.
Neben rationalen Gründen spielen psychologische Faktoren wie kognitive Dissonanz eine Rolle, weshalb Anleger sich Fehler nicht eingestehen und Fonds nicht rechtzeitig verkaufen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

