Bachelorarbeit, 2011
31 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Bachelorthesis untersucht die Novas Cartas Portuguesas und ihre mögliche Rolle als feministisches Manifest. Sie analysiert die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen der Entstehungszeit des Werkes und beleuchtet die Rolle der Frau in Portugal im 20. Jahrhundert. Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselthemen der Novas Cartas Portuguesas, insbesondere der Thematisierung der Rolle der Frau und der Frage, ob das Werk als feministische Literatur betrachtet werden kann. Schließlich wird der Einfluss der Novas Cartas Portuguesas auf die feministische Bewegung und die aktuelle Entwicklung der Geschlechterfrage in Portugal untersucht.
Die Einleitung stellt die Fragestellung der Arbeit vor und skizziert den Aufbau der Thesis. Sie beleuchtet die Relevanz der Novas Cartas Portuguesas für die portugiesische Literatur und Gesellschaft und stellt die Forschungsfrage nach den Auswirkungen des Werkes auf die Meinungsbildung und die Gesellschaftsstruktur.
Das zweite Kapitel befasst sich mit der gesellschaftlichen Stellung und Rolle der Frau in Portugal im 20. Jahrhundert. Es analysiert die historische Entwicklung des Frauenbildes und die Auswirkungen des Katholizismus und der patriarchalischen Strukturen auf die Lebensbedingungen von Frauen.
Das dritte Kapitel widmet sich den Schlüsselthemen der Novas Cartas Portuguesas. Es untersucht die Thematisierung der Rolle der Frau im Werk und diskutiert die Frage, ob die Novas Cartas Portuguesas als feministische Literatur betrachtet werden können.
Das vierte Kapitel beleuchtet das Frauenbild und den Feminismus 40 Jahre nach der Veröffentlichung der Novas Cartas Portuguesas. Es analysiert die Auswirkungen des Werkes auf die feministische Bewegung und die aktuelle Entwicklung der Geschlechterfrage in Portugal.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Novas Cartas Portuguesas, Feminismus, Frauenrolle, portugiesische Literatur, Estado Novo, gesellschaftliche Entwicklung, Geschlechterfrage, Literatur und Gesellschaft.
Ein revolutionäres literarisches Werk aus dem Jahr 1972, verfasst von den „drei Marias“, das die Unterdrückung der Frauen in Portugal thematisiert.
Es entstand während der Endphase des „Estado Novo“, der autoritären Diktatur in Portugal, die ein sehr traditionelles und patriarchales Frauenbild forcierte.
Ja, es gilt als eines der wichtigsten Dokumente des portugiesischen Feminismus, da es Themen wie Sexualität, Isolation und soziale Ungleichheit offen ansprach.
Die katholische Kirche stützte die patriarchalischen Strukturen und das Bild der Frau als gehorsame Ehefrau und Mutter, was die rechtliche und soziale Gleichstellung bremste.
Die Verhaftung der Autorinnen löste weltweite Proteste aus und machte die „Novas Cartas Portuguesas“ zu einem Symbol für den Kampf um Frauenrechte und Meinungsfreiheit.
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