Examensarbeit, 2011
45 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffsbestimmungen
2.2 Kooperative Spielformen
2.2.1 Legimitation im Sportunterricht
2.2.2 Merkmale
3. Planung der Unterrichtseinheit
3.1 Allgemeine Lernvoraussetzungen
3.2 Spezielle Lernvoraussetzungen
3.3 Didaktische Analyse
3.4 Methodische Analyse
3.5 Übersicht Unterrichtseinheit
3.6 Lernziele
4. Dokumentation und Auswertung
4.1 Darstellung ausgewählter Unterrichtsstunden
4.1.1 Darstellung und Reflexion der Stunde „Laufspiele, in denen man nur zusammen Erfolg haben kann“
4.1.2 Darstellung und Reflexion der Stunde „Wir holen uns den Schatz und erleben dabei so einige Abenteuer“
5. Resümee und Ausblick
6. Formalia
Die Arbeit untersucht die Wirksamkeit kooperativer Spielformen im Sportunterricht einer vierten Grundschulklasse, um den Zusammenhalt und die Rücksichtnahme der Schülerinnen und Schüler ohne den Fokus auf reinen Konkurrenzkampf zu fördern.
1. Einleitung
Der Gegenstand der vorliegenden Arbeit ergab sich aus meinen Unterrichtsbeobachtungen der vergangenen Wochen. Im Sportunterricht fiel auf, dass sich das kooperative Verhalten der Klasse 4b in vielen Situationen als verbesserungswürdig darstellt. Einige Kinder besitzen bereits eine gut ausgeprägte Kooperationsfähigkeit, anderen fällt es schwer, sich innerhalb der Klasse angemessen zu verhalten. Anstatt sich abzusprechen, rücksichtsvoll miteinander umzugehen oder sich gegenseitig zu helfen, kommt es des Öfteren zu Konflikten. Nicht selten spielen die Schülerinnen und Schüler sogar unfair, um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen. Regeln werden in den Spielen oft missachtet – es wird geschummelt –, um siegreich zu sein. Die Mädchen und Jungen, die sich an die vereinbarten Regeln halten, können nicht mit den Anderen konkurrieren und verlieren schnell die Lust am Sport. Ein Spielfluss kommt nicht zustande, da ich Regelverletzungen so oft wie möglich ahnde.
Kleinere Konflikte begannen bereits beim Einteilen der Mannschaften. Eine Diskriminierung schwächerer sportlicher SuS war dabei keine Seltenheit. Es war zu beobachten, dass dieser Egoismus der Kinder besonders ausgeprägt ist, wenn es in Spielen um Gewinnen und Verlieren geht. Die eigenen Bedürfnisse scheinen ihnen auch in Mannschaftsspielen wichtiger als die ihrer Gruppe zu sein. Den Transfer, dass der eigene Erfolg oft auch mit dem Gruppenerfolg zusammen hängt, können viele Kinder noch nicht erbringen.
1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation und die beobachteten Defizite im Sozialverhalten der Klasse 4b sowie die daraus resultierende Fragestellung.
2. Theoretische Grundlagen: Definiert die zentralen Begriffe Kooperationsfähigkeit, Zusammenhalt und Rücksichtnahme und begründet die Wahl kooperativer Spielformen.
3. Planung der Unterrichtseinheit: Analysiert die Lernvoraussetzungen, didaktischen und methodischen Entscheidungen sowie die Übersicht der Unterrichtsreihe.
4. Dokumentation und Auswertung: Detaillierte Reflexion und Analyse zweier ausgewählter Unterrichtsstunden hinsichtlich der Zielerreichung.
5. Resümee und Ausblick: Bewertet die Arbeitshypothese und gibt Empfehlungen für die zukünftige Förderung kooperativer Kompetenzen im Schulalltag.
6. Formalia: Enthält das Literaturverzeichnis sowie die Verzeichnisse für Tabellen und Abbildungen.
Kooperation, Sportunterricht, Sozialkompetenz, Rücksichtnahme, Zusammenhalt, Grundschule, kooperative Spielformen, Gruppenarbeit, Reflexion, Konfliktlösung, motorische Förderung, Lernprozess, Teamfähigkeit, Konkurrenzvermeidung, Schulsport.
Es geht um die Förderung der sozialen Kompetenzen Zusammenhalt und Rücksichtnahme durch den gezielten Einsatz kooperativer Spiele im Sportunterricht einer vierten Klasse.
Die zentralen Themen umfassen Kooperationspädagogik, soziales Lernen in der Grundschule, die Reduzierung von Konkurrenzdenken und die methodische Gestaltung von Sportstunden.
Das primäre Ziel ist es, zu untersuchen, ob durch kooperative Spielformen die kooperative Grundhaltung der Schülerinnen und Schüler nachhaltig verbessert werden kann.
Es wurde eine praxisorientierte Unterrichtsanalyse durchgeführt, die durch Beobachtungen, Reflexionsgespräche mit den Kindern und Selbsteinschätzungsbögen gestützt wurde.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Planung, der Durchführung und der reflexiven Auswertung spezifischer Sportstunden, wie etwa Lauf- und Abenteuerspielen.
Kooperation, Sozialkompetenz, Rücksichtnahme, Zusammenhalt, Gruppenarbeit und Reflexion prägen den Kern dieser Arbeit.
Das Atomspiel dient der schnellen Aktivierung, fördert die Kommunikation innerhalb der Gruppe und dient als Einstieg in die Thematik des Zusammenhalts.
Die Rolle der Blinden war zentral, um Vertrauen aufzubauen und rücksichtsvolles, geführtes Handeln in der Gruppe zu erproben und zu festigen.
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