Examensarbeit, 2011
68 Seiten, Note: 2,1
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit dem Dokumentarstück „Die Ermittlung“ von Peter Weiss. Ziel ist es, das Werk in seiner historischen und literarischen Bedeutung zu analysieren und seine Relevanz für den Deutschunterricht zu beleuchten. Dabei werden die biografischen Hintergründe des Autors, die Entstehung des Stücks, die Thematik des Holocaust und die Rezeption des Werks untersucht.
Die Einleitung führt in die Thematik der Hausarbeit ein und stellt die zentralen Fragestellungen vor. Im zweiten Kapitel wird die Biografie von Peter Weiss beleuchtet, wobei insbesondere die prägenden Erfahrungen des Autors im Kontext des Nationalsozialismus und des Holocaust hervorgehoben werden. Das dritte Kapitel widmet sich dem Genre des Dokumentartheaters und erläutert die spezifischen Merkmale dieser Form. Im vierten Kapitel wird das Werk „Die Ermittlung“ selbst analysiert. Zunächst wird die Thematik des Stücks, die Darstellung des Holocaust, erläutert und in den historischen Kontext eingeordnet. Anschließend wird die Entstehungsgeschichte des Werks beleuchtet, wobei die Suche des Autors nach Inhalt und Form im Vordergrund steht. Im Anschluss daran wird das Essay „Meine Ortschaft“ im Zusammenhang mit der „Ermittlung“ betrachtet. Abschließend wird das Stück formal und inhaltlich analysiert, wobei die Verwendung von Dokumenten, die sprachliche Gestaltung und die Inszenierung des Stücks im Mittelpunkt stehen. Das fünfte Kapitel befasst sich mit der Rezeption des Werks, wobei sowohl positive als auch negative zeitgenössische Reaktionen auf das Stück gezeigt werden. Im sechsten Kapitel wird die Möglichkeit des Einsatzes des Werks im Deutschunterricht untersucht, wobei das Für und Wider abgewogen wird. Schließlich wird eine zusammenfassende Einschätzung über den Wert des Werks zum Erscheinungszeitpunkt sowie in der heutigen Gegenwart gegeben.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen das Dokumentartheater, Peter Weiss, „Die Ermittlung“, Holocaust, Schuldfrage, Verantwortung, Dokumentenliteratur, künstlerische Verarbeitung, Deutschunterricht.
Es ist ein dokumentarisches Theaterstück (Oratorium), das die Frankfurter Auschwitzprozesse künstlerisch verarbeitet und die Schrecken des Holocaust thematisiert.
Dokumentartheater nutzt authentische Protokolle, Zeugenaussagen und Dokumente als Grundlage für die Bühnenhandlung, um historische Realität ungeschönt darzustellen.
Das Essay wird im Zusammenhang mit der "Ermittlung" analysiert, da es Weiss' eigenen Besuch in Auschwitz beschreibt und die persönliche Suche nach einer Sprache für das Unbeschreibliche zeigt.
Die Arbeit wägt das Für und Wider ab, insbesondere die Herausforderung der emotionalen Belastung gegen den pädagogischen Wert der historischen Aufklärung.
Die Reaktionen waren gespalten; sie reichten von tiefer Erschütterung und Anerkennung bis hin zu Kritik an der ästhetischen Form der Verarbeitung von Massenmord.
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