Bachelorarbeit, 2009
52 Seiten, Note: 1,3
Diese Bachelorarbeit analysiert die deutsche Synchronfassung des französischen Films „Bienvenue chez les Ch'tis“ und untersucht, inwieweit sie dem Original hinsichtlich Sprache, Lippensynchronität und Übertragung kulturspezifischer Elemente gerecht wird. Die Arbeit möchte herausfinden, wie die besonderen sprachlichen und kulturellen Besonderheiten der Chti-Region in der deutschen Synchronfassung wiedergegeben werden und welche Herausforderungen sich für die Übersetzerin und die Synchronregisseurin hierbei gestellt haben.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Forschungsgegenstand und die Ziele der Arbeit erläutert. Anschließend werden die Begriffe „Synchronisation“ und „Varietätenraum“ definiert und im Kontext der deutschen und französischen Sprachlandschaft dargestellt. Dabei wird besonders auf die Besonderheiten des Chti-Dialekts und seine Einordnung im Varietätenraum Frankreich eingegangen. Anschließend werden die kulturspezifischen Elemente im Film, wie Realien, Toponyme und Nachnamen, analysiert. Der Hauptteil der Arbeit widmet sich der Analyse der deutschen Synchronfassung des Films „Bienvenue chez les Ch'tis“. Dabei werden die Lippensynchronität und die Übertragung der verschiedenen sprachlichen und kulturellen Aspekte des Films untersucht und mit dem französischen Original verglichen. Abschließend werden die Ergebnisse der Analyse zusammengefasst und eine Schlussfolgerung gezogen.
Synchronisation, Filmübersetzung, Chti, Nord-Pas-de-Calais, Varietätenraum, Diatopik, Diastratik, Diaphasik, Realien, Toponyme, Nachnamen, Lippensynchronität, Paralinguistische Synchronität
Da Chti ein spezifischer nordfranzösischer Dialekt ist, muss die Übersetzung entscheiden, ob ein deutscher Dialekt als Äquivalent genutzt wird oder eine Kunstsprache erfunden wird.
Quantitative Synchronität achtet auf die Dauer der Lippenbewegung, während qualitative Synchronität die Übereinstimmung der Mundstellung bei Labialen (wie P, B, M) prüft.
Kulturspezifische Begriffe (Realien) und Ortsnamen (Toponyme) werden entweder beibehalten, angepasst oder durch deutsche Entsprechungen ersetzt, um den kulturellen Transfer zu ermöglichen.
Diese Begriffe beschreiben sprachliche Varietäten nach Region (Diatopik), sozialer Schicht (Diastratik) und situativem Kontext (Diaphasik).
Die Arbeit analysiert kritisch, ob der komische Effekt des Originals durch die gewählten synchrontechnischen und linguistischen Mittel im Deutschen erhalten bleibt.
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