Bachelorarbeit, 2010
96 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Kongress- und Tagungstourismus in Thüringen
3 Einordnung des Bereiches Tagungen und Kongresse in das Marketing Konzept der Thüringer Tourismus GmbH
3.1 Stellung des Bereiches Tagungen und Kongresse im Marketing der Thüringer Tourismus GmbH
3.2 Der Marketingpool Tagungen und Kongresse
4 Einführung einer tagungsspezifischen Marke als Grundlage für die Imagekampagne
4.1 Bedeutung einer Themenmarke für das Tagungsmarketing
4.2 TagungsPLUSKultur: Die Marke für das Tagungsland Thüringen
4.2.1 Einordnung der Tagungsmarke in die Markenstrategie der Thüringer Tourismus GmbH
4.2.2 Die Markenidentität
4.2.3 Die Markenpositionierung
4.2.4 Die Markengestaltung (Branding)
4.3 Umsetzung der Thematik in anderen Flächendestinationen
5 Qualitätsmanagement zur Unterstützung der Themenmarke
5.1 Ziele der Qualitätsoffensive des Tagungslandes Thüringen
5.2 Entwicklung von Qualitätskriterien für die Partner des Thüringer Marketingpools
6 Konzeption einer Imagekampagne für das Tagungsland Thüringen
6.1 Wesen und Ziele einer Imagekampagne
6.2 Die Werbestrategie für die Kampagne
6.3 Auswahl der Kommunikationsinstrumente und deren Umsetzungsmöglichkeiten
6.3.1 Klassische Werbung
6.3.2 Online-Werbung
6.3.3 Messe- & Eventmarketing
7 Fazit
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, Thüringen als Tagungsdestination im Wettbewerb durch ein ganzheitliches Tagungsmarketing erfolgreich zu profilieren. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie eine neu zu entwickelnde tagungsspezifische Themenmarke und ein standardisiertes Qualitätsmanagementsystem dazu beitragen können, das Image Thüringens zu schärfen und die Bekanntheit bei Tagungsentscheidern gezielt zu erhöhen.
4.2.4 Die Markengestaltung (Branding)
Die Markengestaltung, in der Literatur auch oft als Branding bezeichnet, betrifft das Markenbild, also den Auftritt der Marke nach außen. Hierbei werden bestimmte Gestaltungselemente eingesetzt. Dazu gehören der Markenname, das Markenlogo und im Falle bestimmter Produkte auch ein markentypisches Design des Produktes oder dessen Verpackung. Das Branding hat zur Aufgabe, das Leistungsangebot der Marke zu identifizieren und von anderen Produkten und Marken zu differenzieren. Es sollen positive Assoziationen beim Konsumenten hervorgerufen werden, die das Image der Marke beeinflussen. Die Markierung soll außerdem Sympathie für die Marke erzeugen und vor allem einen hohen Aktivierungs-, Wiedererkennungs- und Erinnerungswert besitzen. Das entwickelte Branding ist wichtig, um die Identifikation der Marke zu erleichtern, indem es stetig im Rahmen eines Corporate Designs verwendet wird.
Der zu entwickelnde Markenname und das Markenlogo sind die wesentlichen Bestandteile des Markenbildes. Die funktionalen und emotionalen Markennutzen, die bereits im Markensteuerrad festgehalten wurden, sollen durch diese Markenelemente kommuniziert werden. Der Markenname sollte in seiner Bedeutung mit dem Produktnutzen verbunden sein. Am besten orientiert sich der Markenname an der zuvor bestimmten, zukünftig angestrebten Positionierung. Das Angebot muss also mit Hilfe des Markennamens von Konkurrenzangeboten unterscheidbar und in ein bestimmtes Marktsegment einzuordnen sein. Das Markenlogo kann grundsätzlich ein Schriftlogo oder ein Bildlogo sein. In der Praxis wird jedoch häufig eine Kombination der beiden verwendet, eine sogenannte Wort-Bild-Marke. Das Logo muss aktivierend wirken, prägnant sein und ein hohes Wiedererkennungs- bzw. Erinnerungspotenzial haben.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung ein und erläutert die Bedeutung eines ganzheitlichen Tagungsmarketings zur Stärkung der Position von Thüringen als Kongressstandort.
2 Kongress- und Tagungstourismus in Thüringen: Hier werden grundlegende Definitionen geklärt und die aktuelle Marktsituation des Tagungsstandortes Thüringen anhand statistischer Daten und Kennzahlen analysiert.
3 Einordnung des Bereiches Tagungen und Kongresse in das Marketing Konzept der Thüringer Tourismus GmbH: Das Kapitel veranschaulicht die strategische Positionierung des Segmentes im Gesamtmarketing des Landes und stellt die Arbeit des Marketingpools vor.
4 Einführung einer tagungsspezifischen Marke als Grundlage für die Imagekampagne: Dieser Teil widmet sich der Entwicklung der Themenmarke "TagungsPLUSKultur", inklusive Markenstrategie, Identität, Positionierung und Branding.
5 Qualitätsmanagement zur Unterstützung der Themenmarke: Das Kapitel erörtert die Bedeutung der Qualitätssicherung für die Marke und beschreibt die Entwicklung von Kriterienbögen für verschiedene Tagungsanbieter.
6 Konzeption einer Imagekampagne für das Tagungsland Thüringen: Der Hauptteil konzentriert sich auf die Strategie und operative Umsetzung der Kampagne, unterteilt in klassische Werbung, Online-Marketing sowie Messe- und Eventmarketing.
7 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Handlungsempfehlungen zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit der kontinuierlichen Marken- und Qualitätspflege.
Tagungstourismus, Thüringen, Marketing, Markenführung, Branding, Imagekampagne, Kongresswesen, Qualitätssicherung, Destination-Marketing, MICE, Tagungsmarke, Zielgruppenansprache, Wettbewerb, Kommunikationsinstrumente, Tourismusmanagement.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption einer Imagekampagne zur Stärkung der Tagungsdestination Thüringen.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Tagungsmarketing, der Markenentwicklung ("TagungsPLUSKultur"), dem Qualitätsmanagement für Tagungsanbieter und der zielgruppenorientierten Werbekommunikation.
Das Ziel ist die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen, um durch eine starke Themenmarke und Qualitätszertifizierungen das Image und die Bekanntheit Thüringens im Tagungsmarkt zu verbessern.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, der Analyse aktueller Marktforschungsdaten (Meeting- & EventBarometer) und dem Vergleich mit anderen Destinationen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Markenentwicklung, die Etablierung von Qualitätskriterien für den Marketingpool und die konkrete Planung von Werbemaßnahmen.
Wichtige Begriffe sind Tagungstourismus, Markenstrategie, Qualitätsoffensive und Marketing-Instrumente.
Sie differenziert sich durch eine spezifische "Mehr-als-Tagung"-Botschaft, die den kulturellen Zusatznutzen Thüringens betont, anstatt nur die rein fachliche Infrastruktur in den Fokus zu stellen.
Sie dient als Vertrauensanker und Garant für die Kunden, um die von der Marke versprochene Service- und Produktqualität in einem unübersichtlichen Markt vergleichbar und verlässlich zu machen.
Sie werden als innovative und kostengünstige Instrumente betrachtet, um eine direkte Interaktion mit der Zielgruppe zu ermöglichen, erfordern jedoch einen hohen personellen Betreuungsaufwand.
Da Thüringen sowohl über eine rationale Infrastruktur als auch über ein starkes emotionales Erlebnispotenzial (Kultur) verfügt, erlaubt die gemischte Strategie eine Differenzierung gegenüber rein sachorientierten Konkurrenten.
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