Fachbuch, 2011
43 Seiten
1 Einführung
2 Definition eines Menus
3 Die Standardversion des Menus
3.1 Erzeugung
3.2 Funktionen für das Menu
3.3 Funktionen für Figures
3.4 Entfernung von Menus und Zeichnungsfenstern
3.5 Meldungsfenster
4 Funktionen für Bedienelemente
4.1 Einführende Bemerkungen
4.2 Pushbuttons
4.3 Eingabefelder
4.3.1 Einführung
4.3.2 Numerisches Auslesen der Eingabefelder
4.3.3 Alphanumerisches Auslesen der Eingabefelder
4.3.4 Setzen der Eingabefelder
4.3.5 An- und Abschalten von Eingabefeldern
4.4 Ausgabefelder
4.5 Slider
4.6 Checkboxes
4.7 Radio Buttons
4.8 Popup Menus
4.8.1 Auslesen und Einstellung eines Popup Menus
4.8.2 Änderung der Belegung eines Popup Menus
4.8.3 Schalten von Popup Menus
4.9 Meldungen
5 Popup Menu im Menubar des Zeichnungsfensters
6 Contextmenus
7 Menuverwaltung bei geschachtelten Funktionen
8 Dokumentation
8.1 Erzeugen von Postscript-Files
8.2 Einbinden von Postscript-Files in TEX-Files
9 Muster-Menuprogramm
10 Muster für Hauptprogramm und Unterprogramm
10.1 Hauptprogramm
10.2 Unterprogramm
11 Bemerkung zur Historie
12 Download der Software
13 Liste der Funktionen
Diese Arbeit zielt darauf ab, dem Anwender eine effiziente Methode zur Erstellung grafischer Benutzerschnittstellen (GUIs) in Matlab bereitzustellen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Vereinfachung des Aufbaus von Menüs, Bedienelementen und der Interaktion zwischen diesen Komponenten, um eine intuitive Mensch-Maschine-Schnittstelle zu ermöglichen.
1 Einführung
Drei Eigenschaften zeichnen Matlab aus:
→ Umfangreiche Programme zur Lösung mathematischer Probleme.
→ Vielfältige Möglichkeiten zur grafischen Darstellung von Ergebnissen.
→ Funktionen zum Aufbau einer grafischen Mensch-Maschine-Schnittstelle (Graphical User Interface (GUI))
Eine mögliche Realisierungsform der Mensch-Maschine-Schnittstelle ist Gegenstand dieser Abhandlung. Die Standardversion besteht im Kern aus drei Elementen:
→ Einem Menu mit in der Regel frei wählbarer Breite im linken Bildschirmbereich. Für das Menu gilt:
– Alle Elemente eines Menus werden untereinander in einem Figure angeordnet.
– Das Beispiel in Abbildung 1.1 wurden mit dem Muster-Menuprogramm, das in einem späteren Kapitel dokumentiert wird, erzeugt.
– Die Menuelemente wurden auf der Basis der Matlabfunktion uicontrol entwickelt.
– Sie sollen den Aufruf von Funktionen, die Auswahl aus mehreren Programmöglichkeiten, die Dateneingabe und begrenzt die Datenausgabe ermöglichen.
– Jede Betätigung einer aktiven Menuzeile wird in eine Aktion des Menuprogramms umgesetzt.
– Eine Menuzeile wird bei der Programmierung durch einen String dargestellt. Diese Strings werden in der Reihenfolge der Menuzeilen in eine Stringmatrix zusammengefasst.
→ Einem Zeichnungsungsfenster, verkürzt auch nur Fenster oder Figure genannt, auf dem restlichen Bildschirm.
→ Weitere Hilfsmenus und Darstellungsfenster.
1 Einführung: Stellt die grundlegenden Eigenschaften von Matlab vor und definiert die drei Kernelemente der vorgestellten Mensch-Maschine-Schnittstelle.
2 Definition eines Menus: Beschreibt, wie Menüvereinbarungen als Stringmatrix strukturiert und durch Definitionstrings beschrieben werden.
3 Die Standardversion des Menus: Erläutert die grundlegende Erzeugung eines Menüs inklusive der zugehörigen Properties sowie Funktionen für Figures und Meldungsfenster.
4 Funktionen für Bedienelemente: Bietet eine detaillierte Beschreibung verschiedener Interaktionselemente wie Buttons, Felder und Auswahlmenüs sowie deren Steuerung.
5 Popup Menu im Menubar des Zeichnungsfensters: Beschreibt die Erweiterung oder Erzeugung von Menüleisten innerhalb von Figure-Fenstern.
6 Contextmenus: Erklärt die Zuordnung von Kontextmenüs zu grafischen Objekten und deren Steuerung.
7 Menuverwaltung bei geschachtelten Funktionen: Zeigt Mechanismen auf, wie aus Hauptprogrammen Unterprogramme aufgerufen und Daten ausgetauscht werden können.
8 Dokumentation: Behandelt die Erzeugung von Postscript-Dateien und deren Einbindung in TEX-Dokumente.
9 Muster-Menuprogramm: Liefert ein vollständiges Programmbeispiel, das alle behandelten Menüelemente demonstriert.
10 Muster für Hauptprogramm und Unterprogramm: Bietet Vorlagen für die Implementierung hierarchisch strukturierter Programme.
11 Bemerkung zur Historie: Gibt einen Einblick in die zugrunde liegende Funktion panel() und deren historische Parameter.
12 Download der Software: Informiert über die Bezugsquellen für die im Buch besprochenen Funktionen und Musterprogramme.
13 Liste der Funktionen: Bietet eine alphabetische Übersicht aller in der Arbeit dokumentierten Funktionen.
Matlab, GUI, Mensch-Maschine-Schnittstelle, Benutzerinterface, Menüprogrammierung, Bedienelemente, uicontrol, Callback, Figure, Postscript, Programmstruktur, Informatik, Schnittstellendesign, Automatisierung, Software-Dokumentation
Die Arbeit behandelt die Erstellung und Verwaltung von grafischen Benutzerschnittstellen in Matlab, wobei ein spezifisches System zur einfachen Menü- und Bedienelementsteuerung vorgestellt wird.
Die zentralen Themen sind der Aufbau von Menüs, die Implementierung verschiedener Bedienelemente (z. B. Slider, Buttons), das Handling von Programm-Callbacks sowie die Strukturierung von Haupt- und Unterprogrammen.
Das primäre Ziel ist es, dem Entwickler eine effiziente, standardisierte Methode an die Hand zu geben, um komplexe Benutzeroberflächen in Matlab schnell und übersichtlich programmieren zu können.
Es handelt sich um eine technische Dokumentation und Implementierungsleitfaden, der auf der Anwendung und Erweiterung bestehender Matlab-Standardfunktionen (wie uicontrol) basiert.
Im Hauptteil werden detailliert die verschiedenen Funktionen zur Steuerung von Menüs und Bedienelementen, die Verwaltung von Fenstern und der Datenaustausch zwischen geschachtelten Funktionen erklärt.
Matlab, GUI, Mensch-Maschine-Schnittstelle, Benutzerinterface, Menüprogrammierung, Bedienelemente und Callback.
Die Bedienelemente werden über eine Stringmatrix definiert, wobei jede Zeile ein Element (wie Pushbutton, Eingabefeld oder Radiobutton) mittels spezifischer Definitionsstrings beschreibt.
Dies erfolgt über ein Initialisierungs- und Aktivierungsmodell, bei dem das Hauptprogramm das Unterprogramm steuert und über definierte Modi ('ini', 'akt', 'out', 'del') kommuniziert.
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