Masterarbeit, 2011
194 Seiten, Note: 1,0
I THEMATISCHE HINFÜHRUNG
1 EINLEITUNG
1.1 MOTIVATION
1.2 ZIELSETZUNG
1.3 VORGEHENSWEISE
2 GRUNDLAGEN
2.1 DER BEGRIFF DES FRAMEWORKS
2.2 MOBILE DIENSTE UND ENDGERÄTE
2.2.1 Begriffliche Abgrenzung
2.2.2 Charakteristika der mobilen Kommunikation
2.2.3 Klassifikation von mobilen Endgeräten
2.3 TECHNOLOGISCHE WEGBEREITER
2.3.1 Mobile Übertragungstechnologien
2.3.2 Kommunikationstechnologien
2.3.3 Ortungsverfahren
2.3.4 Sensorik
2.3.5 Identifikationssysteme
2.4 MULTI-CHANNEL-RETAILING
2.4.1 Grundlagen und Begriffe des Multi-Channel-Marketings
2.4.2 Mobile Marketing im Multi-Channel-Retailing
2.4.3 Systematisierung des Multi-Channel-Retailings
II THEORETISCHE UNTERSUCHUNG
3 ERFOLGSFAKTOREN MOBILER DIENSTE
3.1 USABILITY
3.2 SICHERHEIT
3.3 STANDARDISIERUNG
3.4 SYSTEMINTEGRATION
3.5 WIRTSCHAFTLICHKEIT
4 MOBILE RETAIL SERVICE FRAMEWORK
4.1 MOBILE LOYALTY CARD
4.2 MOBILE COUPONING
4.3 MOBILE PAYMENT
4.4 MOBILE ADVERTISING
4.5 EXTENDED PACKAGING
4.6 MOBILE SHOPPING
4.7 SELF-CHECKOUT
4.8 STORE LOCATIONS
4.9 IN-STORE NAVIGATION
4.10 MOBILE SHOPPING LISTS
4.11 MOBILE SOCIAL COMMERCE
III PRAKTISCHE UMSETZUNG
5 ANFORDERUNGSANALYSE UND ENTWURF
5.1 FUNKTIONSSICHT
5.2 PROZESSSICHT
5.3 DATENSICHT
5.4 BENUTZERSICHT
6 REALISIERUNG
6.1 ARCHITEKTUR
6.1.1 Android
6.1.2 ZXing
6.1.3 Grails
6.1.4 Mahout
6.2 ENTWICKLUNG
6.3 QUALITÄTSSICHERUNG
IV ABSCHLIEßENDE BETRACHTUNG
7 RESÜMEE & AUSBLICK
7.1 EVALUATION DES FRAMEWORKS
7.2 EINSATZ DES PROTOTYPS
7.3 FAZIT DER ARBEIT
Die Arbeit untersucht, wie mobile Kommunikation im Einzelhandel zur Unterstützung von Kunden und Unternehmen eingesetzt werden kann, mit dem Ziel, ein Framework zur Systematisierung dieser mobilen Dienste zu entwickeln und dessen Nutzwert anhand eines Prototyps für Mobile Couponing zu demonstrieren.
Mobile Couponing
Coupons sind ein wertvolles Instrument im Rahmen des CRM, welche seit der Novellierung des Rabattgesetzes 2001 Preisnachlässe oberhalb von drei Prozent ermöglichen. Ein Coupon stellt dabei ein „zeitlich begrenztes Preis-Promotion-Instrument der an Endkonsumenten gerichteten Verkaufsförderung“ dar, dessen Einlösung an bestimmte Bedingungen geknüpft ist. Die gezielte Durchführung von Coupon-Kampagnen wird als Couponing bezeichnet. Vorteilhaft beim Couponing ist die im Vergleich zu Rabattaktionen gefühlte Preisstabilität beim Kunden, da der Referenzpreis unangetastet bleibt. Herausgegeben werden Coupons von Herstellern oder Händlern.
In Kombination mit mobiler Technologie ermöglichen Coupons eine Reihe weiterer Vorteile im Vergleich zur klassischen Variante. So können Coupons direkt auf dem Handy verwaltet und eingelöst werden, zudem hat der Kunde das Handy in den meisten Fällen immer dabei. Couponing-Kampagnen lassen sich mit LBS ergänzen, sodass die Ausgabe eines Coupons an den aktuellen Standort des Nutzers geknüpft ist (Stichwort Geofencing). Des Weiteren lassen sich soziale Netzwerke anbinden und die Angebote bei Integration in vorhandene CRM-Systeme flexibel personalisieren.
1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Arbeit vor dem Hintergrund der zunehmenden Verbreitung von Smartphones und leitet daraus die Zielsetzung sowie die zentralen Forschungsfragen ab.
2 Grundlagen: Hier werden die theoretischen Fundamente, inklusive Definitionen von Frameworks, mobilen Diensten, Multi-Channel-Retailing und relevanten technologischen Wegbereitern, erarbeitet.
3 Erfolgsfaktoren mobiler Dienste: Dieses Kapitel identifiziert und analysiert fünf zentrale Faktoren (Usability, Sicherheit, Standardisierung, Systemintegration, Wirtschaftlichkeit), die für den Erfolg mobiler Dienste entscheidend sind.
4 Mobile Retail Service Framework: Der Kern der theoretischen Arbeit, in dem die verschiedenen mobilen Dienste systematisch analysiert und mittels Steckbriefen detailliert vorgestellt werden.
5 Anforderungsanalyse und Entwurf: Hier wird das Konzept für die Erweiterung des vorhandenen Prototyps um Mobile Couponing-Funktionalität dargelegt.
6 Realisierung: Dieses Kapitel beschreibt die technische Umsetzung des Prototyps unter Verwendung von Systemen wie Android, Grails, ZXing und Mahout sowie Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
7 Resümee & Ausblick: Abschließende kritische Reflexion der Ergebnisse, Evaluation des entwickelten Frameworks sowie ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Mobile Retail Services, Multi-Channel-Retailing, Mobile Couponing, Framework, Smartphone, Mobile Commerce, Kundenbindung, Systemintegration, Usability, Sicherheit, Android, Customer Shopping Journey, Mobile Payment, CRM, Warenwirtschaftssystem.
Die Masterarbeit befasst sich mit der Rolle der mobilen Kommunikation im Einzelhandel und entwickelt ein strukturiertes Framework, um innovative mobile Dienste systematisch zu erfassen und in bestehende Unternehmensstrategien zu integrieren.
Die zentralen Themenfelder umfassen Mobile Commerce, Multi-Channel-Retailing, die Identifikation von Erfolgsfaktoren für mobile Dienste sowie die technische Realisierung und Integration solcher Dienste in die IT-Systemlandschaft des Einzelhandels.
Das Ziel ist die theoriegeleitete Beschreibung, Erklärung und Prognose des Einsatzes von mobilen Diensten im Einzelhandel sowie deren praktische Veranschaulichung durch einen implementierten Prototyp.
Es wird ein Framework zur Systematisierung entwickelt, das durch die Analyse von Erfolgsfaktoren fundiert wird. Die theoretischen Erkenntnisse werden anschließend durch die exemplarische Implementierung eines Prototyps (Mobile Couponing) auf der Android-Plattform validiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Untersuchung der Erfolgsfaktoren mobiler Dienste, die Ausarbeitung des Mobile Retail Service Frameworks sowie die detaillierte Beschreibung der Anforderungsanalyse, des Entwurfs und der technischen Umsetzung des Prototyps.
Mobile Retail Services, Multi-Channel-Retailing, Mobile Couponing, Mobile Payment, Systemintegration und Kundenbindung sind einige der prägenden Begriffe.
Smartphones dienen als zentrale Plattform, die durch Funktionen wie Touch-Bedienung, integrierte Kameras zum Scannen von Barcodes und die standortbezogene Ortung das Couponing intuitiv und personalisiert ermöglichen.
Eine hohe Systemintegration, etwa mit dem Warenwirtschaftssystem (WWS) oder CRM-Systemen, stellt sicher, dass mobile Dienste konsistente Daten liefern, Abläufe automatisieren und eine personalisierte Kundenansprache erst ermöglichen.
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