Fachbuch, 2012
413 Seiten
Teil 1
Metaphysik und Kultur
1. Der Primat Gottes
2. Die biologische, die psychologische und die geistige Natur ganzheitlicher menschlicher Kultur
3. Summum Unum and the Diversity of Life
Teil 2
Kultur und Bewusstsein
1. Struktur und Kultur des Menschen
Kulturdefinition
Die Entstehung des Kulturprofils
Bewusstseinsarchitektur und Kultur
Architektur der kulturellen Ebenen in verschiedenen Tiefen
Die Beziehung zwischen expliziter und impliziter Bewusstseinsarchitektur
2. Bewusstseinsarchitektur und interkulturelle Forschung
Kulturmodelle und interkultureller Paradigmenwechsel
Geert Hofstede (achtziger Jahre)
Trompenaars und Hampden-Turner (neunziger Jahre)
Edward T. Hall and Mildred R. Hall (neunziger Jahre)
Brannen und Salk (2000)
Der transkulturelle Ansatz (2000+)
360° transkulturelle Synergie
Synopsis interkultureller Managementforschung
Teil 3
The Divine Metaphor of Creation: A Benchmark for intercultural Management
1. Cross-Cultural Observations
2. The Enigma of the Cross
3. The Root of Civilisation and the Tree of Life
4. The Application of the Metaphor of Metaphors to the World’s Cultures and their Integration
5. CROSS – Cultural Management
6. Cosmic Love
7. The Civilisation of Love
Teil 4
Der transdisziplinäre transkulturelle Forschungsstandpunkt
A critical review of the global cultural paradigm:
1. The state of the intercultural art and science:
On human relativity in intercultural research
2. Enhancing the intercultural art and science:
Sources, models and the achievement of supreme cultural intelligence
3. Der ethische Standpunkt: Die Revolution der Nächstenliebe als Management der globalen Krise
4. Global Culture Systems Analysis: Sustainability and Accountability
Teil 5
Synopsis interkultureller und transkultureller Managementstrategien und Instrumente
Teil 5
Ein bilinguales inter- und transkulturelles Referenz-Fachwörterbuch für globale Managementerfordernisse
Das Werk verfolgt das Ziel, das Management kultureller Vielfalt durch die Integration einer transkulturellen und noetischen Dimension zu erweitern, um Konflikte auf einer tieferen, das Relative transzendierenden Ebene zu lösen. Die Forschungsfrage untersucht, wie die Erkenntnis über eine integrale menschliche Bewusstseinsarchitektur nachhaltige Synergien in einer globalisierten Welt ermöglichen kann.
1. DER PRIMAT GOTTES
Können sich Menschen auf ein Prinzip einigen, das sie leiten soll, so hat dies Vorrang vor allen anderen Prinzipien. Es ist ihr Primat und steht an erster Stelle ihres Wertekanons. Primate haben häufig ein kulturelles Fundament und können daher nicht als die ganze Menschheit umfassende Prinzipien betrachtet werden. Wenn ein weltumspannendes Prinzip die kulturellen Primate integrieren könnte, so könnte man von einem Primat der Menschheit sprechen, das menschlichem Denken und Handeln Richtung, Sinn und Zweck verleihen kann.
Davon gibt es aber bereits sowohl negative als auch positive, was an ihren Früchten erkennbar ist. Alle Ideologien und materiellen Systeme sind, insbesondere im Kontext der heutigen Globalisierung, weltumspannend intendiert, um den vermeintlichen geistigen oder materiellen Nutzen der Initiatoren zu mehren. Diese sind sehr häufig Nullsummenspiele, weil sie Gräben und Verwerfungslinien aufwerfen und somit nicht nachhaltig sind. Sie sind exklusiv und erzeugen Antagonismen zwischen den zu den jeweiligen Clubs Dazugehörigen und den von den globalen Clubs Ausgeschlossenen, die über kurz oder lang die einseitig wirkenden, vermeintlich globalen Primate, reversibel machen.
Andererseits gibt es jene globalen Prinzipien, wie z. B. die des internationalen Rechts, eines Weltethos oder einer Menschheitsfamilie, die aufgrund der erkannten Reversibilität und evidenten Nichtnachhaltigkeit der ersteren von vorneherein die Inklusion der ganzen Menschheit im Auge haben, um den Konflikte generierenden Spaltungen von Anfang an den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Betrachtet man eine besondere Form davon, die in unser Zeit, wie übrigens in der ganzen Menschheitsgeschichte, implizit oder explizit die Geschicke der Menschheit offen oder im verborgenen mitbestimmt hat, nämlich die Religion, so erkennt man auch in diesen das zeit-rämliche sogar transzedierenden Prinzipien, dass auch sie dem dialektischen Prinzip der Exklusion und der Spaltung anheimfallen.
1. Der Primat Gottes: Dieses Kapitel erörtert die Notwendigkeit eines übergeordneten Prinzips zur Leitung menschlichen Handelns und kritisiert die Exklusivität ideologischer Systeme.
2. Die biologische, die psychologische und die geistige Natur ganzheitlicher menschlicher Kultur: Der Autor führt ein dreifaltiges Modell der menschlichen Natur ein, das über die rein biologische und kulturelle Sichtweise hinausgeht.
3. Summum Unum and the Diversity of Life: Hier wird die Beziehung zwischen der Einheit des Lebens und der Vielfalt seiner Manifestationen untersucht, wobei die Integration in der Quelle betont wird.
1. Struktur und Kultur des Menschen: Dieses Kapitel widmet sich der Definition von Kultur und ihrer Verankerung in der Sozialisierung sowie der Architektur der mentalen Software.
2. Bewusstseinsarchitektur und interkulturelle Forschung: Eine kritische Auseinandersetzung mit etablierten Kulturmodellen und die Einbettung interkultureller Forschung in ein erweitertes, transkulturelles Paradigma.
Interkulturelles Management, Transkulturelle Forschung, Bewusstseinsarchitektur, Kulturmodelle, Metaphysik, Religion, Identität, Diversitätsmanagement, Holismus, Synergie, Schöpfungsprinzip, interdisziplinärer Ansatz, Wertesysteme, globale Krise, Erkenntnistheorie.
Die Arbeit erforscht die Verbindung zwischen Metaphysik, Bewusstsein und interkulturellem Management. Sie schlägt einen transkulturellen Ansatz vor, um kulturelle Differenzen durch eine übergeordnete geistige Ebene zu integrieren.
Die zentralen Felder umfassen die Architektur der menschlichen Natur, die Weiterentwicklung klassischer Kulturmodelle, die Rolle von Religion als Integrationsfaktor und die Anwendung einer „quantenkulturellen“ Perspektive auf globale Herausforderungen.
Ziel ist es, den „integralen Menschen“ zu definieren und aufzuzeigen, wie ein tieferes Verständnis der menschlichen Bewusstseinsstrukturen zu nachhaltigeren Lösungen in globalen Managementprozessen führen kann.
Der Autor kombiniert transdisziplinäre Erkenntnisse aus Biowissenschaften, Neurophysiologie, Psychologie und vergleichender Religionswissenschaft mit klassischen Managementtheorien.
Der Hauptteil analysiert die Ebenen menschlicher „mentaler Software“, untersucht die Geschichte interkultureller Forschung von Hofstede bis zu neueren Ansätzen und entwickelt das Modell des „Transcultural Profiler“.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Transkulturalität, Bewusstseinsarchitektur, Schöpfungsprinzip, Diversitätsmanagement und Synergie.
Religion wird als Katalysator verstanden, der die psychophysische Natur des Menschen mit dem Transzendenten verbindet und somit ein integratives Fundament für ein harmonisches Miteinander bietet.
Während der interkulturelle Ansatz sich meist auf die Diagnose von Unterschieden konzentriert, zielt der transkulturelle Ansatz darauf ab, diese Unterschiede durch eine höhere, allen Menschen gemeinsame Ebene zu transzendieren und zu harmonisieren.
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