Diplomarbeit, 2003
82 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Virtualität und Unternehmen
2.1 Definitionen der Virtuellen Unternehmung
2.1.1 Definitonsversuch von Hopland
2.1.2 Definitionsversuch von Nagel
2.1.3 Definitionsversuch von Davidow und Malone
2.1.4 Definitionsversuch von Mertens und Olbrich
2.1.5 Definitionsversuch von Byrne
2.1.6 Virtualität und Virtuelle Unternehmung
2.1.6.1 Virtualität
2.1.6.2 Virtuelle Unternehmung
2.2 Netzwerkkonzepte
2.2.1 Unternehmungsnetzwerk
2.2.2 Strategisches Netzwerk
2.2.3 Keiretsu
2.2.4 Hollow Organization
2.2.5 Sonstige Konzepte
2.3 Virtuelle Stärken und Schwächen
2.3.1 Stärken
2.3.2 Schwächen
2.4 Informations- und Kommunikationstechnologie
2.4.1 Differenzierung
2.4.2 Eignung und Bewertung von IuK
2.4.2.1 Unterstützungsverfahren
2.4.2.2 Übertragungswege
2.4.2.3 Bewertung
2.4.3 Anforderungen eines IuK-Systems in VU
2.4.4 Softwareunterstützung in Virtuellen Unternehmen
2.5 Erfolgsfaktor Vertrauen
2.5.1 Vertrauenskultur
2.5.2 Vertrauen versus Vertrag
2.6 Auswirkungen auf Arbeitsbeziehungen
3. Medienwirtschaft
3.1 Medienunternehmen
3.1.1 Massenmedien
3.1.2 Typen von Medienunternehmen
3.2 Medienmärkte
3.2.1 Charakteristika der Medienmärkte
3.2.2 Regulierung der Medienmärkte
3.3 Ziele von Medienunternehmen
3.4 Eigenheiten von Medienprodukten
3.5 Wertschöpfung in Medienunternehmen
4. Beispiele Virtueller Unternehmen
4.1 missing.link GmbH
4.2 UGW Newmedia GmbH
4.3 Virtuelle Medien AG
4.4 K1010 Entertainment GmbH
4.5 TWG The Webworker Group
5. Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht das Konzept der virtuellen Unternehmung vor dem Hintergrund der zunehmenden Globalisierung und Flexibilisierung in der Medienwirtschaft. Ziel ist es, ein Verständnis für Organisationsformen virtueller Unternehmen zu schaffen, deren Stärken und Schwächen zu analysieren sowie die Rolle der Informations- und Kommunikationstechnologie als Basis für den Erfolg solcher Netzwerke zu beleuchten.
2.4.3 Anforderungen an IuK-Systeme in Virtuellen Unternehmen
An IuK-Systeme für Virtuelle Unternehmen werden besondere Anforderungen gestellt, welche in der engen, aber zeitlich befristeten Zusammenarbeit verschiedener Partner mit bereits existierenden Datenverarbeitungssystemen an unterschiedlichen Standorten begründet liegen. Die besonderen Anforderungen können in drei Punkten zusammengefasst werden:
1. Die Integration von Partnern mit verschiedenen Bindungsintensitäten (lose bis fest) muss möglich sein.
2. Die Integration von Partnern mit unterschiedlichen IT-Erfahrungen und -Fähigkeiten (naiv bis erfahren) muss möglich sein.
3. Es müssen alle für das Virtuelle Unternehmen notwendigen Funktionen bereitgestellt werden – angefangen von der einfachen Datenübertragung über einen unternehmensübergreifenden Datenzugriff bis hin zu gleichzeitiger Zusammenarbeit an unterschiedlichen Standorten.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Entstehung virtueller Unternehmen als Reaktion auf Globalisierung und Technologisierung, ausgehend von prominenten Marktveränderungen wie der Fusion von AOL und Time Warner.
2. Virtualität und Unternehmen: Dieses Kapitel definiert den Begriff des virtuellen Unternehmens, diskutiert verschiedene theoretische Definitionsansätze, Netzwerkkonzepte und erörtert die Rolle von IuK-Systemen sowie den Erfolgsfaktor Vertrauen.
3. Medienwirtschaft: Es wird ein Überblick über die Besonderheiten der Medienlandschaft gegeben, einschließlich Medientypen, ökonomischer Ziele, der Spezifika von Medienprodukten und der Wertschöpfungsketten in der Branche.
4. Beispiele Virtueller Unternehmen: Dieser Teil identifiziert und analysiert praxisnah fünf konkrete Unternehmen aus der Medienwirtschaft, um die theoretischen Aspekte der virtuellen Kooperation zu illustrieren.
5. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass virtuelle Unternehmen eine zukunftsfähige Organisationsform für die Medienwirtschaft darstellen, sofern die Kernkompetenzen und die technologische Infrastruktur eine effektive Zusammenarbeit ermöglichen.
Virtuelle Unternehmung, Medienwirtschaft, Netzwerkkonzepte, Kooperation, Informations- und Kommunikationstechnologie, IuK, Vertrauen, Wertschöpfung, Flexibilität, Outsourcing, Medienmärkte, Kernkompetenzen, Prozessorientierung, Globalisierung, Organisation.
Die Arbeit befasst sich mit der Organisationsform der virtuellen Unternehmung, insbesondere im Kontext der Medienwirtschaft, und wie diese durch moderne Informationstechnologien ermöglicht wird.
Die zentralen Themen sind Organisations- und Netzwerkkonzepte, die Rolle der IuK-Systeme, der Erfolgsfaktor Vertrauen in informellen Strukturen sowie die Anwendung dieser Prinzipien in der Medienbranche.
Ziel ist es, ein Verständnis für virtuelle Unternehmen zu schaffen, deren Vorteile und Risiken aufzuzeigen und zu untersuchen, wie diese Unternehmensform den Anforderungen der modernen Medienwirtschaft gerecht wird.
Es erfolgt eine theoretische Literaturanalyse zu Organisationsformen und IuK-Systemen, ergänzt durch eine empirische Identifizierung und Untersuchung real existierender Beispiele mittels Fragebögen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Begriffsbestimmung, die Analyse von Stärken, Schwächen und technologischen Anforderungen, eine ökonomische Betrachtung der Medienwirtschaft sowie die Vorstellung realer Fallbeispiele.
Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Virtuelle Unternehmung, Medienwirtschaft, Netzwerkkonzepte, IuK-Technologien und Kernkompetenzen charakterisieren.
Es verdeutlicht, dass trotz des informellen und flexiblen Charakters virtueller Unternehmen rechtliche Absicherungen (z.B. GbR-Problematik) notwendig sind, um Haftungsrisiken und das unerwartete Ende von Kooperationen zu vermeiden.
Sie bildet das technologische Rückgrat, das standortübergreifende Zusammenarbeit, Datenaustausch und die Integration heterogener IT-Systeme der verschiedenen Kooperationspartner überhaupt erst ermöglicht.
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