Bachelorarbeit, 2010
22 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Thematische Grundlagen
2.1 Kontextbezogene Einordnung
2.2 Begriffliche Einführung
3. Zielsetzungstheorie nach Locke & Latham
3.1 Darstellung
3.2 Kritische Würdigung
4. Personalwirtschaftliche Anwendungsmöglichkeiten der Zielsetzungstheorie
5. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit hat zum Ziel, die Zielsetzungstheorie nach Edwin A. Locke und Gary P. Latham wissenschaftlich fundiert darzustellen, kritisch zu würdigen und deren konkrete Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der modernen Personalwirtschaft aufzuzeigen.
3. Zielsetzungstheorie nach Locke & Latham
Der Ursprung der Zielsetzungstheorie liegt in der einfachsten Form der Selbstbeobachtung und beschäftigt sich mit der Frage des Einflusses von Zielen auf das menschliche Leistungshandeln. Sie liegt der Annahme zugrunde, dass die Art und Weise der Zielsetzung die Motivation und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter beeinflusst und versucht die Beziehung zwischen den Zielen und dem Leistungshandeln zu erklären. Die Zielsetzungstheorie unterstellt, dass Ziele menschliches Handeln lenken und als unmittelbare, jedoch nicht alleinige Regulatoren ihres Verhaltens zu interpretieren sind. Laut LOCKE und LATHAM spielen auch das Feedback, Selbsterwartungen, die Arbeitsstrategie sowie kognitive Faktoren eine erhebliche Rolle, da diese die Wahl des Zieles sowie das Commitment, auch Zielbindung genannt, beeinflussen. Die kognitiven Faktoren sind jene Faktoren, auf denen die selbst gewählten Ziele eines Menschen basieren. Sie spielen somit eine Rolle bei der Erklärung der Handlungswahl und dem Grad des Erfolges.
Die Zielsetzungstheorie baut auf den beiden Grundannahmen LOCKES 1968 verfasster Zieltheorie auf. Erstere berücksichtigt den Einfluss der Zielschwierigkeit auf die Arbeitsleistung und besagt, dass schwierige herausfordernde Ziele zu einer höheren Arbeitsleistung führen als leichte Ziele. Es wird eine direkte, lineare Beziehung zwischen dem Zielschwierigkeitsgrad und der Leistung unterstellt, auch bezeichnet als die Zielschwierigkeitsfunktion. Je schwieriger die Ziele sind und je höher somit die Leistung ist, desto höher steigt die Leistungskurve an, bis sie das Maximum erreicht hat, an dem die Person an die Grenze seiner Fähigkeiten angelangt ist. Je schwieriger die Ziele jedoch werden, desto flacher wird die Kurve, da schwierige Ziele mehr Anstrengung und Ausdauer erfordern.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Mitarbeitermotivation ein und definiert die Zielsetzungstheorie als zentrales Forschungsfeld, um das Ziel der Arbeit, eine kritische Darstellung und Anwendungsprüfung, zu etablieren.
2. Thematische Grundlagen: Dieses Kapitel verortet die Zielsetzungstheorie als eine der wichtigsten Prozesstheorien innerhalb der Motivationspsychologie und erläutert zentrale Begrifflichkeiten wie Ziel und Motivation.
3. Zielsetzungstheorie nach Locke & Latham: Hier werden die Kernannahmen, Mediatoren und Moderatoren der Theorie detailliert beschrieben sowie der "High Performance Cycle" als Modell zur Leistungssteuerung eingeführt und einer kritischen Würdigung unterzogen.
4. Personalwirtschaftliche Anwendungsmöglichkeiten der Zielsetzungstheorie: Dieses Kapitel transferiert die theoretischen Erkenntnisse in die betriebliche Praxis, insbesondere in Instrumente wie die Jobanalyse, das Management by Objectives und verschiedene Personalentwicklungsmethoden.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der Theorie für die moderne Personalführung zusammen und betont sowohl die hohe empirische Relevanz als auch die bestehenden Grenzen in der praktischen Anwendung.
Zielsetzungstheorie, Mitarbeitermotivation, Arbeitsleistung, Locke und Latham, High Performance Cycle, Zielschwierigkeit, Zielspezifität, Zielbindung, Commitment, Feedback, Personalmanagement, Management by Objectives, Arbeitszufriedenheit, Personalführung, Leistungsbeurteilung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen fundierten Darstellung und der praktischen Anwendung der Zielsetzungstheorie von Edwin A. Locke und Gary P. Latham im betriebswirtschaftlichen Kontext.
Die zentralen Themen umfassen die Grundlagen der Motivationspsychologie, die Analyse der Zielsetzungstheorie sowie deren Anwendungsmöglichkeiten im Human Resource Management.
Das Ziel ist eine kritische Darstellung der Zielsetzungstheorie nach Locke & Latham sowie die Aufzeigung konkreter Möglichkeiten, diese Theorie zur Steigerung der Mitarbeitermotivation in Unternehmen anzuwenden.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf einer umfassenden Aufarbeitung und kritischen Analyse aktueller wissenschaftlicher Quellen, psychologischer Ansätze und betriebswirtschaftlicher Studien basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Darstellung der Theorie (einschließlich des High Performance Cycle), eine kritische Würdigung der Forschungsansätze sowie eine ausführliche Untersuchung der praktischen Anwendungsmöglichkeiten in der Personalwirtschaft.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Zielsetzungstheorie, Mitarbeitermotivation, Zielbindung, Commitment, Management by Objectives und Leistungssteigerung charakterisiert.
Es ist ein Modell, das in einer Grafik die Zusammenhänge zwischen Herausforderungen durch schwierige Ziele, der Leistung des Mitarbeiters, moderierenden und mediierenden Variablen sowie den resultierenden Belohnungen und der Arbeitszufriedenheit darstellt.
Die Kritikpunkte umfassen unter anderem eine mangelnde externe Validität, die Vernachlässigung von qualitativer Zielsetzung und die Schwierigkeit der Partizipation bei Zielvereinbarungen in komplexen Organisationsstrukturen.
Das Feedback fungiert als ein wesentlicher Moderator. Es ist notwendig, damit Ziele effizient in Leistung umgesetzt werden, da es dem Mitarbeiter Informationen über seinen Fortschritt liefert.
Im Gegensatz zu Inhaltstheorien, die die Bedürfnisse hinter einer Handlung betrachten, fokussiert die Zielsetzungstheorie als Prozesstheorie auf die Entstehung, Lenkung und Erhaltung von Verhalten durch spezifische Zielvorgaben.
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