Bachelorarbeit, 2011
74 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Leitgedanken zum Börsengang
2.1 Motive für den Börsengang
2.1.1 Motive aus Unternehmensperspektive
2.1.1.1 Innovations- und Wachstumsfinanzierung
2.1.1.2 Eigenkapitalzufuhr
2.1.1.3 Mitarbeiterbeteiligung
2.1.1.4 Steigerung des Bekanntheitsgrades
2.1.1.5 Attraktivität für externe Fachkräfte
2.1.1.6 IPO von Tochtergesellschaften (Spin-off)
2.1.2 Motive aus Perspektive der Altgesellschafter
2.1.2.1 Vermögensdiversifikation
2.1.2.2 Regelung der Unternehmensnachfolge
2.2 Alternativen des Börsengangs
2.3 Risiken eines Börsengangs
2.3.1 Publizität
2.3.2 Überfremdung und Mitbestimmung
2.4 Voraussetzungen zum IPO
2.4.1 Ertragskraft und Ausschüttungsfähigkeit
2.4.2 Markt- und Wettbewerbsposition
2.4.3 Managementqualität
2.4.4 Unternehmenskonzept/Businessplan
2.4.5 Prüfung der Emissionsfähigkeit mittels Due Diligence
2.5 Kosten des Börsengangs
2.6 Umwandlung in eine Aktiengesellschaft
3 Emissionskonzept
3.1 Zeitplan und Zeitpunkt der Emission
3.2 Emissionskonsortium
3.3 Wahl des Börsenplatzes und des Börsensegmentes
3.4 Emissionsvolumen
3.5 Emissionspreisbildung
3.5.1 Unternehmensbewertung als Grundlage der Emissionspreisbildung
3.5.2 Festlegung des Emissionspreises
3.5.2.1 Festpreisverfahren
3.5.2.2 Bookbuilding-Verfahren
3.6 Equity Story
4 Kommunikationskonzept
4.1 Persönliche Kommunikationsmittel
4.2 Unpersönliche Kommunikationsmittel
4.3 Investor Relations
4.4 Innovative Instrumente der Online-Investor Relations
5 Ex-post-Beurteilung und Handlungsempfehlungen
5.1 Aus Sicht der Emittenten
5.2 Aus Sicht der Investoren
6 Schlussbetrachtung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den chronologischen Ablauf eines Börsengangs (IPO) darzustellen und diesen anschließend aus der Sicht von Unternehmen und Investoren zu bewerten. Dabei wird analysiert, welche Voraussetzungen, Chancen und Risiken mit diesem Prozess verbunden sind, um potenziellen Börsenkandidaten Entscheidungshilfen für die Emissionsplanung an die Hand zu geben.
2.1.1 Motive aus Unternehmensperspektive
Zwischen der Innovationsintensität und dem wirtschaftlichen Wachstum eines Unternehmens besteht ein Kontext, da eine erfolgreiche Forschung und Entwicklung und die daraus resultierenden marktfähigen Produkte und Dienstleistungen dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz ermöglichen. Innerhalb dieser begrenzten Zeitspanne kommt es zu Absatzsteigerungen und somit zum Wachstum des Unternehmens.
Jedoch trägt nur ein geringer Anteil der auf Innovationen beziehungsweise auf den Bereich der Forschung und Entwicklung bezogenen Ausgaben zur Anschaffung oder Erstellung von besicherbaren Vermögensgegenständen bei, wobei der Großteil der Innovationsaktivitäten firmen- oder projektspezifisch fallen. Hinsichtlich eines Misserfolgs beziehungsweise eines Projektabbruchs fallen die Rückzahlungen an eventuelle Kreditgeber gering aus. Prinzipiell ist davon auszugehen, dass besonders im Bereich Forschung und Entwicklung ausgeprägte Informationsasymmetrien zwischen dem Unternehmen und potenziellen Kapitalgebern existieren. Die in den Innovationsprojekten enthaltene Neuartigkeit kann aufgrund von Risikozuschlägen zu entsprechend höheren Kapitalkosten wie zum Beispiel Zinsen führen. Laut einer Studie der IHK Stuttgart nannten 42,4 Prozent von 3.000 befragten mittelständischen Unternehmen unzureichende Eigenkapitalausstattung als Grund für Probleme bei der Innovationsfinanzierung.
1 Einleitung: Diese Einleitung definiert den Begriff des Börsengangs, stellt die Relevanz des Themas dar und skizziert den Aufbau sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2 Leitgedanken zum Börsengang: In diesem Kapitel werden die vielfältigen Motive für einen Börsengang, die Risiken sowie die notwendigen Voraussetzungen für die Emissionsfähigkeit (z.B. Due Diligence) untersucht.
3 Emissionskonzept: Dieser Abschnitt erläutert die praktische Ausgestaltung des Börsengangs, von der Zeitplanung über die Auswahl des Emissionskonsortiums bis hin zur konkreten Preisfindung.
4 Kommunikationskonzept: Hier wird die strategische Bedeutung der Kommunikation während und nach dem IPO sowie die Rolle der Investor Relations dargelegt.
5 Ex-post-Beurteilung und Handlungsempfehlungen: Dieses Kapitel bewertet den Erfolg des Börsengangs aus der Perspektive von Emittenten und Investoren basierend auf empirischen Erfahrungen.
6 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Einschätzung und einem Ausblick auf den Börsengang als dauerhaftes Finanzierungsinstrument.
Börsengang, Initial Public Offering, IPO, Emissionskonzept, Eigenkapital, Due Diligence, Börsennotierung, Aktiengesellschaft, Investor Relations, Emissionspreisbildung, Bookbuilding-Verfahren, Equity Story, Emissionskonsortium, Finanzierung, Unternehmensbewertung
Die Arbeit analysiert den Prozess des Börsengangs (Initial Public Offering) eines erfolgsorientierten Unternehmens, von den Beweggründen über die Vorbereitung bis zur strategischen Kommunikation.
Die Themen umfassen Motivanalyse, die Voraussetzungen für den Börsengang, die Kostenstruktur, das Emissionskonzept mit Unternehmensbewertung sowie das begleitende Kommunikationsmanagement.
Das Ziel ist es, den Börsengang chronologisch zu erläutern und kritisch zu bewerten, um Unternehmen fundierte Entscheidungshilfen für diesen komplexen Prozess anzubieten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und nutzt Daten aus empirischen Studien sowie Umfragen, um die theoretischen Aspekte mit der Praxis zu verknüpfen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Motive, die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen, die technische Umsetzung der Emission (Emissionskonzept) und die strategische Informationspolitik (Kommunikation).
Wesentliche Begriffe sind IPO, Börsengang, Emissionskonzept, Eigenkapital, Investor Relations, Due Diligence und Aktiengesellschaft.
Die Due Diligence dient der detaillierten Prüfung und Analyse eines Unternehmens, um die Emissionsfähigkeit sicherzustellen und relevante Informationen für den Verkaufsprospekt und die Equity Story zu gewinnen.
Sie fungiert als argumentative Basis für die Kommunikation und dient dazu, Investoren von der Zukunftsfähigkeit und dem Wert des Unternehmens zu überzeugen.
Beim Bookbuilding werden Investoren aktiv in die Preisfindung einbezogen, was eine flexiblere und marktorientiertere Preisbildung ermöglicht, während das Festpreisverfahren einen starren Preis vorgibt.
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