Bachelorarbeit, 2011
68 Seiten, Note: 1.7
1 Einleitung
2 Formen und Organisation des Zahlungsverkehrs
2.1 Definition des Zahlungsverkehrs
2.2 Formen des nationalen Zahlungsverkehrs
2.3 Überweisung
2.4 Lastschrift
2.5 Kartenzahlung
2.6 Zahlungsabwicklungen in Deutschland
2.7 Zahlungsabwicklungen im Euroraum
3 SEPA- Prozess
3.1 Entwicklung von SEPA
3.2 Organisation und Institutionen
3.3 Erläuterungen der Zielsetzungen
3.4 Technischer Standard und rechtlicher Rahmen
3.5 Neue europäische Zahlungsinstrumente
3.6 SEPA- Überweisung
3.7 SEPA- Lastschrift
3.8 SEPA- Kartenzahlung
4 Auswirkungen des SEPA für die Beteiligten
4.1 Bedeutungen für Unternehmen
4.2 Bedeutungen für Verbraucher
4.3 Bedeutungen für die Kreditwirtschaft
4.4 Bedeutungen für die öffentliche Hand
5 Zusammenfassung und Ausblick von SEPA
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Veränderungen im unbaren europäischen Zahlungsverkehr durch die Einführung von SEPA sowie deren Auswirkungen auf die verschiedenen Beteiligten zu untersuchen.
2.3 Überweisung
Ein Kunde beauftragt seine Bank mit Hilfe eines Überweisungsauftrages eine Buchgeldsumme zu Lasten des Zahlungspflichtigen (Überweisender) auf das Konto des Zahlungsempfängers (Begünstigter) zu übertragen. Die Rechtsgrundlage für den Überweisungsverkehr ist im Überweisungsgesetz (§§ 675 – 676h BGB) geregelt (vgl. Becker 2008, S. 158). In Deutschland gelten diese Gesetze seit 2002 für das Zahlungsinstrument Überweisung (vgl. Tolkmitt 2007, S. 118). Das Überweisungsgesetz ist durch Umsetzung der EU- Überweisungsrichtlinie in nationales Recht entstanden. Ziele der EU- Überweisungsrichtlinie sind u. a. die transparente Gestaltung und schnelle Abwicklung von Überweisungen im europäischen Binnenmarkt. Desweiteren sollen Kunden eine verbesserte Rechtsstellung erhalten. Im Überweisungsgesetz sind hingegen die Rechtsbeziehungen in der Überweisungskette zwischen den Beteiligten als eigenständige Geschäftsbesorgungsverträge geregelt (vgl. Becker 2008, S. 158).
Mit der Ausführung des Überweisungsauftrages erfolgt die Belastung des Auftraggebers. Der Überweisungsverkehr besteht zwischen Zahlungspflichtigen und beauftragtem Kreditinstitut. Eine Überweisung ist Erfüllung der geschuldeten Leistung. Diese tritt erst ein, wenn der geschuldete Betrag dem Konto des Zahlungsempfängers gut geschrieben ist. Eine Weiterleitung des Überweisungsbetrages wird durch den Zahlungsvertrag geregelt. Der zu überweisende Betrag wird an andere beteiligte Kreditinstitute bzw. bis hin zum Kreditinstitut des Begünstigten weitergeleitet. Voraussetzung für die Weitergabe der Gutschrift ist, dass ein Girovertrag zwischen Zahlungsempfänger und endbegünstigtem Kreditinstitut besteht (vgl. Tolkmitt 2007, S. 119f.).
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des Zahlungsverkehrs ein und definiert das Ziel, die durch SEPA initiierten Veränderungen im europäischen unbaren Zahlungsverkehr zu untersuchen.
2 Formen und Organisation des Zahlungsverkehrs: Hier werden Definitionen und Organisationsformen des nationalen sowie internationalen Zahlungsverkehrs, einschließlich Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen, erläutert.
3 SEPA- Prozess: Dieser Abschnitt beschreibt detailliert den Verlauf der SEPA-Entwicklung, die beteiligten Institutionen, rechtliche Rahmenbedingungen sowie die Funktionsweise neuer SEPA-Zahlungsinstrumente.
4 Auswirkungen des SEPA für die Beteiligten: Das Kapitel beleuchtet die konkreten Auswirkungen und Konsequenzen der SEPA-Einführung für Unternehmen, Verbraucher, Kreditinstitute und die öffentliche Hand.
5 Zusammenfassung und Ausblick von SEPA: Hier werden die Ergebnisse resümiert und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen, insbesondere im Bereich eSEPA, gegeben.
SEPA, Zahlungsverkehr, Euro, Überweisung, Lastschrift, Kartenzahlung, Kreditinstitut, Zahlungsdienstleister, ISO 20022, IBAN, BIC, PSD, Binnenmarkt, Finanzinfrastruktur, eSEPA.
Die Arbeit befasst sich mit den tiefgreifenden Veränderungen des bargeldlosen Zahlungsverkehrs in Europa, die durch die Schaffung des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums SEPA ausgelöst wurden.
Im Fokus stehen die Organisation des Zahlungsverkehrs, die Entwicklung und Implementierung von SEPA-Verfahren sowie die Auswirkungen dieser Umstellung auf verschiedene Akteure.
Das Hauptziel besteht darin, die Veränderungen im unbaren europäischen Zahlungsverkehr ausgehend von der Situation in Deutschland zu analysieren und deren Nutzen sowie Herausforderungen darzustellen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die aktuelle Publikationen, Studien der EZB und Europäischen Kommission sowie offizielle Dokumente von Bankenverbänden zum Thema SEPA auswertet.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung bestehender Zahlungsverkehrssysteme, den detaillierten SEPA-Prozess sowie die spezifischen Auswirkungen auf Unternehmen, Verbraucher und Banken.
Wesentliche Begriffe sind SEPA, Zahlungsverkehr, Überweisung, Lastschrift, Kartenzahlung, PSD, ISO 20022 und die Harmonisierung des europäischen Binnenmarktes.
Die Trennung ist essenziell, um einen wettbewerbsfähigen Markt für Kartenzahlungen zu schaffen und Quersubventionierungen oder marktbeherrschende Stellungen einzelner Akteure zu verhindern.
eSEPA fokussiert sich auf die elektronische, effiziente und anwendungsfreundliche Abwicklung, insbesondere durch e-Payments und m-Payments, um den Anforderungen des elektronischen Handels gerecht zu werden.
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