Diplomarbeit, 1997
82 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
2 Workflow - Technologie der Rechnerunterstützung von Geschäftsprozessen
2.1 Grundlagen des Workflow
2.2 Darstellung eines Unternehmens in Verbindung mit Workflow
2.2.1 Datensicht
2.2.2 Funktionssicht
2.2.3 Organisationssicht
2.2.4 Interaktionssicht
2.2.5 Prozeßsicht
2.3 Anforderungen an Unternehmen
2.4 Anforderungen an Projektmitarbeiter
2.5 Workflow-Muster
3 Workflow - Methode der Rechnerunterstützung von Geschäftsprozessen
3.1 Workflowstrategie
3.2 Geschäftsprozeß und Workflow
3.2.1 Hauptkonzept
3.2.2 Analyse
3.2.3 Business Prozeß Reengineering
3.3 Methodischer Aufbau eines Workflow-Systems
3.3.1 Workflow-Modellierung
3.3.2 Workflow-Steuerung
3.3.3 Workflow-Abwicklung
3.3.4 Workflow-Analyse
3.4 Voraussetzungen und Konzepte zur Anwendung von Workflow
3.4.1 Voraussetzung zur Anwendung von Workflow
3.4.2 Konzept zur Erstellung eines Workflow
3.4.3 Einsatz von Workflow
3.5 Schlußfolgerung
4 Workflow-Systeme in der Wirtschaft
4.1 Marktbetrachtung
4.2 SAP R/3-Workflow
4.2.1 Workflowstrategie von SAP R/3
4.2.2 Komponenten des SAP Business Workflow
4.2.3 Definitionswerkzeuge
4.2.4 Laufzeitsystem
4.2.5 Informationssystem
4.3 Einsatz von Workflow in der wirtschaftlichen Praxis
4.4 Vorteile und Risiken durch den Einsatz von Workflow
4.5 Schlußfolgerung
5 Ist-Analyse des Unternehmens
5.1 Ziel der Ist-Analyse
5.2 Vorgehensweise
5.3 Analyse des Geschäftsprozesses „Bestellauslösung“
5.4 Gegenwärtige Schwachstellen
5.5 Schlußfolgerung
6 Sollkonzept
6.1 Ziele
6.2 Vorgehensweise
6.3 Überarbeitung der Schwachstellen
6.4 Neugestaltung des Geschäftsprozesses
6.5 Schlußfolgerung
7 Realisierungskonzept
7.1 Ziel
7.2 Vorgehensweise
7.3 Schritte einer Workflowerstellung
8 Erkenntnisse
Die Arbeit verfolgt das Ziel, Unternehmen den Einsatz der Komponente Business Workflow von SAP näherzubringen, um durch Prozessoptimierung und Automatisierung die Wettbewerbsfähigkeit im administrativen Bereich zu steigern. Dabei werden die theoretischen Grundlagen des Workflow-Managements sowie die praktische Umsetzung anhand des Prozesses der Bestellauslösung erläutert.
3.2.2 Analyse
Durch die Analyse wird der derzeitige Zustand im Unternehmen ermittelt. Auf der Grundlage des Ist-Zustandes kann dann beim Entwurf des Sollkonzeptes entschieden werden, welche Punkte so beibehalten werden sollen wie bisher und welche Punkte zu ändern sind. Die Analyse umfaßt:
Analyse der Aufbauorganisation: Das Unternehmen wird in seinem hierarchischen Aufbau dargestellt. Man kann die Abhängigkeiten von Abteilungen und Personen erkennen. Die Darstellung erfolgt in der Regel als Organigramm.
Analyse der Ablauforganisation: Bei der Ablauforganisation werden die Arbeitsabläufe bzw. die einzelnen Prozesse untersucht und festgehalten. Ferner erfolgt die Darstellung der Abhängigkeiten der Prozesse. Zur Darstellung wird in der Regel ein Prozeßdiagramm erstellt. Durch die Darstellung und kritische Betrachtung der Abläufe läßt sich gut erkennen, welche Prozesse auch in der Zukunft beibehalten werden können und welche Prozesse man besser neu gestalten sollte. Zur Neugestaltung der Prozesse bietet sich das Prozeß-Reengineering an.
Analyse der Informationsflüsse: Hier werden die bei den Prozessen verwendeten bzw. weitergegebenen Informationen betrachtet. Der Fluß der Informationen ist vor allem bei Arbeitsanweisungen stark an der Aufbauorganisation orientiert. Stellt man die Weitergabe der Informationen in einem Informationsflußdiagramm dar, so läßt sich erkennen, welche Abteilungen bzw. Personen wie oft mit anderen kommunizieren. Neben der Nutzung für den Workflow ist diese Information auch interessant für die Organisation des Netzwerkes.
1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Notwendigkeit der Produktivitätssteigerung im administrativen Bereich durch den Einsatz von Workflow-Systemen und definiert die Ziele der Arbeit.
2 Workflow - Technologie der Rechnerunterstützung von Geschäftsprozessen: Dieses Kapitel erläutert die technologischen Grundlagen von Workflow-Systemen, ihre Zerlegung in verschiedene Sichten und die Anforderungen an Unternehmen und Mitarbeiter.
3 Workflow - Methode der Rechnerunterstützung von Geschäftsprozessen: Hier werden Strategien, die Analyse von Geschäftsprozessen, die EPK-Methode zur Modellierung sowie die verschiedenen Einsatzbereiche von Workflows detailliert behandelt.
4 Workflow-Systeme in der Wirtschaft: Das Kapitel bietet einen Überblick über den Markt von Workflow-Systemen, fokussiert speziell auf den SAP Business Workflow, dessen Architektur sowie Vor- und Nachteile.
5 Ist-Analyse des Unternehmens: Es wird das methodische Vorgehen bei der Aufnahme und Analyse eines bestehenden Geschäftsprozesses, hier am Beispiel der Bestellauslösung, beschrieben.
6 Sollkonzept: Dieses Kapitel beschreibt die Ziele, Vorgehensweise und die konkrete Überarbeitung der in der Ist-Analyse identifizierten Schwachstellen im Rahmen eines Neugestaltungskonzeptes.
7 Realisierungskonzept: Hier wird das praktische Vorgehen bei der Einführung eines neuen Systems in SAP R/3, inklusive der administrativen Schritte und der Workflow-Definition, dargelegt.
8 Erkenntnisse: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, den Voraussetzungen für den Workflow-Einsatz sowie einer Einschätzung der damit verbundenen Risiken und Auswirkungen auf den Arbeitsalltag.
Workflow, Workflow-Management, SAP Business Workflow, Geschäftsprozesse, Prozessoptimierung, Business Process Reengineering, Ist-Analyse, Sollkonzept, Ablauforganisation, Aufbauorganisation, EPK, Informationsfluss, Automatisierung, R/3-Workflow, Wirtschaftlichkeit.
Die Arbeit befasst sich mit der Einführung und Nutzung von Workflow-Systemen zur rechnerunterstützten Gestaltung und Optimierung betrieblicher Geschäftsprozesse.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Workflow-Managements, die Methode der Geschäftsprozessanalyse, die Modellierung mittels EPK sowie die praktische Implementierung in SAP R/3.
Das Ziel ist es, Unternehmen aufzuzeigen, wie sie durch den Einsatz von SAP Business Workflow ihre administrativen Abläufe effizienter gestalten und automatisieren können.
Die Arbeit nutzt ein systematisches Vorgehensmodell bestehend aus Ist-Analyse, Sollkonzept und Realisierung, wobei für die empirische Datenerhebung Interviews durchgeführt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in technologische Grundlagen, die detaillierte Beschreibung der Workflow-Methode, die Analyse des Marktes, die praktische Ist-Analyse eines Bestellauslösungsprozesses sowie das entsprechende Soll- und Realisierungskonzept.
Wichtige Schlagworte sind Workflow, Geschäftsprozessoptimierung, BPR, SAP Business Workflow, Ist-Analyse, Sollkonzept und Prozessmodellierung.
Der Bereich der Bestellauslösung im Rechnungswesen dient als überschaubares, praxisnahes Beispiel, um Zusammenhänge bei der Workflow-Nutzung darzustellen, ohne den Rahmen der Diplomarbeit zu sprengen.
Das debis Systemhaus fungiert als Kooperationspartner, der Know-how bei der Einführung von SAP-Software bereitstellt und die Erstellung der Arbeit fachlich begleitet hat.
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