Diplomarbeit, 1998
107 Seiten
1 Einleitung
2. Grundlegende Begriffe
2.1 Kultur
2.2 Interkulturelle Kompetenz
2.2.1 Interkulturelle Kommunikationsstörungen
2.2.2 Definition der interkulturellen Kompetenz
3 Interkulturelles Marketing
3.1 Zusammenhang zwischen Kultur und Marketing-Management
3.1.1 Marketinganalyse
3.1.2 Planung der Marketingkonzeption
3.1.3 Implementierung und Kontrolle
3.2 Bedeutung der Kultur für internationales Beziehungsmarketing
3.2.1 Allgemeine Bedeutung
3.2.2 Abhängigkeit der interkulturellen Kompetenz von dem strategischen Orientierungssystem
3.2.3 Kulturell geprägte Verhandlungsstile
3.3 Bedeutung der Personalentwicklung für das Marketing
4 Interkulturelles Training
4.1 Allgemeine Ziele und Ablauf
4.2 Interkulturelle Trainingsmaßnahmen
5 Untersuchung
5.1 Methode
5.2 Der Aufbau des Fragebogens
5.2.1 Vorbereitung
5.2.2 Personalauswahl
5.2.3 Aufbau und Ablauf des Trainings
5.2.4 Erfahrungen mit dem interkulturellen Training
5.3 Auswertung
6 Konzeptentwurf eines interkulturellen Trainingsprogramm
6.1 Planungsphase
6.2 Durchführung
6.2.1 Vorbereitung
6.2.2 Einsatz
6.2.3 Abschluß
6.3 Kontrolle
6.4 Organisationsentwicklung
6.5 Schlußfolgerung
Die Arbeit untersucht den Stellenwert interkultureller Kompetenz im Rahmen internationaler Marketingstrategien deutscher Großunternehmen, identifiziert den Status quo der Ausbildung und entwickelt ein bedarfsgerechtes Trainingskonzept.
3.1.2.3.2 Produkt
Ein Produkt verfügt über physische - ,symbolische Produktattribute und Dienstleistungsattribute. Der Wunsch nach Kosteneinsparungen führt häufig zu Produktstandardisierung, welche die Kulturunterschiede negiert und vernachlässigt. Der Erfolg der Barbie-Puppe in Japan kam erst zustande, als die äußere Erscheinung dem japanischen Geschmack angepaßt wurde. Das amerikanische Modell mit seinen langen Beinen und großen Busen wurde als nicht attraktiv genug angesehen und abgelehnt. Die Dosensuppen von Campell setzte sich in Brasilien nicht durch, obwohl dort sehr gerne Suppe gegessen wurde. Die nachträgliche Analyse ergab, das die meisten Frauen glaubten mit diesem Produkt ihren Pflichten als Hausfrauen nicht genügend nachzukommen. Instantsuppen, die als Grundlage für weitere eigene Kreationen dienten wurden dagegen akzeptiert. Brasilien ist ein Land mit kollektivistischer Ausrichtung der Kultur.
In Kulturen mit hoher kollektivistischer Einstellung werden Geschäftsbeziehungen auf eine persönliche Basis gestellt, zuerst muß Vertrauen gewonnen werden. Es werden mehr Dienstleistungen, wie Beratung, Reparatur und allgemeine Hilfestellung erwartet, da man ja praktisch zur Familie gehört. Herrscht in der Kultur eines Landes Mißtrauen und eher eine Abneigung Neuem gegenüber, also hohe Unsicherheitsvermeidung, so muß auch hier vor dem Verkauf eine höhere Dienstleistung erbracht werden.
1 Einleitung: Stellt das internationale Management in den Kontext der Globalisierung und definiert Kultur als weichen Erfolgsfaktor für marktorientierte Unternehmensführung.
2. Grundlegende Begriffe: Definiert den Kulturbegriff als mentale Programmierung und erläutert interkulturelle Kompetenz als Fähigkeit, interkulturelle Kommunikationsstörungen zu vermeiden.
3 Interkulturelles Marketing: Analysiert den Einfluss kultureller Unterschiede auf das Marketing-Management, von der Analyse über die Konzeption bis hin zur Distribution.
4 Interkulturelles Training: Beschreibt die Ziele interkultureller Ausbildung und stellt diverse Trainingsmethoden vor, um Mitarbeitern den Umgang mit fremden Kulturen zu erleichtern.
5 Untersuchung: Dokumentiert die empirische Befragung von 60 deutschen Großunternehmen zum Status quo ihrer interkulturellen Ausbildung und deren Auswertung.
6 Konzeptentwurf eines interkulturellen Trainingsprogramm: Schlägt ein phasenorientiertes Konzept zur Ausbildung interkultureller Kompetenz vor, das auf vier Zielgruppen basiert.
Interkulturelle Kompetenz, Internationales Marketing, Personalentwicklung, Unternehmenskultur, Kulturtypologie, Expatriates, Trainingsmethoden, Globalisierung, Marktforschung, Beziehungsmarketing, Interkulturelle Kommunikation, Strategisches Management, Auslandseinsatz, Unternehmenserfolg, Konfliktmanagement.
Die Arbeit behandelt den Stellenwert interkultureller Kompetenz in deutschen Großunternehmen und deren Einbettung in internationale Marketingstrategien sowie die Entwicklung passender Trainingsansätze.
Die zentralen Felder sind die Definition von Kultur und interkultureller Kompetenz, interkulturelles Marketing (Marketing-Analyse, Konzeption, Preis, Produkt, Kommunikation, Distribution), Personalentwicklung und interkulturelle Trainingsmethoden.
Ziel ist es, die Notwendigkeit interkultureller Kompetenz für den Unternehmenserfolg aufzuzeigen und ein effektives, kostengünstiges Ausbildungskonzept für verschiedene Mitarbeitergruppen zu entwerfen.
Der Autor führt eine empirische Unternehmensbefragung bei 60 großen deutschen Unternehmen mittels eines standardisierten Fragebogens durch, ergänzt durch deskriptive Statistik.
Der Hauptteil analysiert, wie Kultur das Marketing beeinflusst und evaluiert den aktuellen Stand der interkulturellen Schulungen in der deutschen Industrie.
Kulturgebundenheit, interkulturelle Sensibilität, interkulturelles Training, globale Wettbewerbsvorteile, Personalstrategie und Expatriates.
Die Qualität der Human Ressourcen wird in global gesättigten Märkten zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil, da nur geschultes Personal die komplexen interkulturellen Anforderungen des internationalen Geschäfts bewältigen kann.
Er empfiehlt eine Kombination aus verschiedenen Trainingsmethoden und die Berücksichtigung von Zielland-Experten, um eine effiziente Vorbereitung und eine geringere Abbruchquote bei Auslandseinsätzen zu erreichen.
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